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1990 hat Jesper Strömblad die Schnauze voll und verlässt die Band Ceremonial Oath, in der er zusammen mit Anders Fridén (Ex-Dark Tranquillity) und Anders Iwers (Ex-Tiamat) spielt. Der Gitarrist will von nun an lieber auf eigenen Beinen stehen.
Also spielt er sich kurzerhand mit Johan Larsson (Bass) und Glenn Ljungström (Gitarre) ein Demo ein. Im Vollsuff (wie es sich für schwedische Metaller gehört) rufen sie eines Nachts den Chef von Wrong Again Records an, spielen ihm ihr Demo vor und erhalten in derselben Nacht einen Deal. Die Behauptung, dass sie schon genügend Songs für eine reguläre Scheibe zusammen hätten, entspricht zwar nicht ganz der Wahrheit, aber die Nacht ist ja noch jung.
"Lunar Strain" erscheint 1994 und behauptet sich im Underground. Die Besetzung bei In Flames erinnert eher an die Passagierliste einer Boeing 747, da man sich hin und wieder nur einzelne Musiker bei befreundeten Acts wie Dark Tranquillity, Arch Enemy oder Dawn ausleiht. So singt auf dem Debüt noch Dark Tranquillity-Fronter Mikael Stanne, auf der "Subterranean" aber schon ein Kerl namens Henke Fors. Mit der EP holen sie sich ein Jahr später einen Deal mit Nuclear Blast und setzen gleich noch den Eucharist-Drummer Daniel Erlandsson hinter die Kessel. Der ständige Wechsel an den Instrumenten ist auf Dauer nicht tragbar, weswegen man Anders Fridén für die Vocals und Björn Gelotte für die Drums verpflichtet.
Mit "The Jester Race" erlangt man weltweit Achtungserfolge und in Japan einen Vertrag mit Toy's Factory. Somit sind die Möglichkeiten gegeben, intensiv zu touren, was die Band mit Kreator, Samael und Grip Inc. auch nutzt. Glenn und Johann teilen nach den Aufnahmen zu "Whoracle" ihren Ausstieg mit und lassen Anders, Jesper und Björn mit einer fertigen Scheibe und einer halben Band zurück. Glücklicherweise finden sich in Peter Iwers (Bass) und Niklas Engelin (Gitarre) zwei Leute, die eine Mini-Tour mit Dimmu Borgir, Cradle Of Filth und Dissection absolvieren und anschließend an Bord bleiben.
Es folgen eine ausgedehnte Tour durch Europa und einige Wochen in Japan. Währenddessen ist Jesper so etwas wie das sechtste Bandmitglied bei Hammerfall geworden und schreibt den Jungs einige Songs auf den Leib. Zurück in Schweden macht sich Niklas vom Acker, da er sich auf seine andere Band Gardenian konzentrieren will. Kurzerhand drückt man Drummer Björn die Klampfe in die Hand (schließlich war das sein Hauptinstrument) und holt sich von Sacrilige Daniel Svensson für die Kessel. Das klappt ganz gut und man prügelt "Colony" ein. Danach geht es auch mit Earth Crisis und Skinlab auf Tour durch die USA, obwohl Japan immer mehr zum Zentrum ihres Erfolge wird.
Mit "Clayman" zeigt sich die Vielseitigkeit der Band, denn es folgen Touren mit so unterschiedlichen Acts wie Dream Theater, Testament, Therapie, Slipknot oder Methods Of Mayhem. In Flames spielen bis zum Umfallen, wobei Peter erst während der skandinavischen Gigs wieder mit von der Partie ist, da er zu Hause ein Töchterlein erwartete. Seinen Job erledigt derweil Dick Löwgren.
Nach Peters Rückkehr gehen sie in Europa erst mal gemeinsam mit Sentenced, To/Die/For und Dark Tranquillity durch die Hallen, anschließend mit Dimmu Borgir, Lacuna Coil und Nevermore, ehe sich die Schweden eine Auszeit nehmen und zwischenzeitlich die Live-Scheibe "The Tokyo Showdown" auf den Markt schmeißen.
Im September 2002 erscheint "Reroute To Remain - Fourteen Songs Of Conscious Madness" und setzt zum Erstaunen von Presse und Fans sogar noch einen auf "Clayman" drauf. Sänger Anders hat kräftig an seinem Gesang gearbeitet, und auch vor akustischen Gitarren oder elektronischen Spielerein schrecken die fünf nicht zurück. Verdientermaßen steigt die Scheibe auf Platz fünf der heimischen LP-Charts ein. Bald geht es mit Pain und Soilwork auf Europa-Tour, nachdem man in Amerika zuerst mit Slayer und Soulfly und anschließend mit Dark Tranquillity, Sentenced und Killswitch Engage für volle Hütten sorgt.
Wo sie zwischen all den Touren noch die Zeit her nehmen, neue Songs zu schreiben, bleibt ein Rätsel. Immerhin starten Björn und Jesper sogar noch mit Björn's Schwester Emma und einer Dame namens Tinna Karlsdotter das Projekt All Ends. Trotzdem präsentieren sie Ende März 2004 "Soundtrack To Your Escape". Als Produzent steht ihnen der ehemalige Misery Loves Co.-Gitarrist Örjan Önkloo zur Seite, der das recht modern klingende Album endveredelt. Ihre Tour starten sie mit DevilDriver in Europa, setzen mit Chimaira nach Australien über und spielen noch ein paar Gigs in den Staaten sowie im Hammersmith in London. Dabei lassen sie desöfteren die Kamera mitlaufen und schneiden kräftig Material für eine DVD mit.
Als zwischenzeitlich Judas Priest anfragen, ob In Flames nicht auf deren Europatour eröffnen wollen, sind die Skandinavier natürlich Feuer und Flamme. Im Frühjahr 2005 stehen sowohl die Arbeiten an der DVD als auch am neuen Album an. "Used And Abused ... In Live We Trust" erscheint Ende Juli und bietet jede Menge Live-Material. Den Sommer über stehen sie mit dem Ozzfest-Trek auf der Bühne, und schon für Ende des Jahres stehen die Gigs mit Motörhead und Girlschool für England auf dem Plan.
"Come Clarity" steht Anfang Februar 2006 in den Regalen. So lange wollen In Flames aber nicht warten und sind somit schon im Januar mit Trivium, DevilDriver und Zao in den USA unterwegs. Europa kommt erst im Frühling in den Genuss, dann aber mit Sepultura als Support. Im Sommer nehmen sie wieder ein paar Festivals mit und spielen auch auf dem Bang Your Head als Headliner. Wenig später geht es erneut in die USA mit Cannibal Corpse.
Als sie im Herbst im Rahmen der 'Unholy Alliance'-Tour mit Slayer und Children Of Bodom in Europa unterwegs sind, gibt es für einige Fans die Möglichkeit, die Band auf der Playstation im Fußball herauszufordern. Jesper ist auf den Dates allerdings nicht mit dabei, seinen Platz nimmt Niklas Engelin (Engel) ein. Eine Pause ist aber noch lange nicht in Sicht, schließlich stehen die nächsten Dates mit Lacuna Coil und Soil auf amerikanischen Boden schon. Allerdings klinkt sich auch der Gitarrist Björn aus dieser Tour aus, weswegen In Flames Henrik Danhage von Evergrey holen und somit ohne ihre hauseigenen Klampfer auskommen müssen.
2007 sind beide Saitenhexer wieder dabei und mit einem Sieg bei den schwedischen Grammys startet das neue Jahr recht vielversprechend. Im März machen sie sich auf eine kleiner Clubtour durch Skandinavien und machen sich parallel dazu auch an die Arbeiten zu neuen Songs. Im Sommer sind sie als Opener für Iron Maiden unterwegs basteln bis dahin aber in ihrem eigenen IF-Studio weiter am neuen Album. Im September stellen sie auf ihrer MySpace-Seite einen Song online, der aber genauso wenig wie zwei weitere Songs der im März 2008 erscheinenden Vorabsingle "The Mirror's Truth" auf der Scheibe landet.
Erst Ende Januar 2008 wagen sich In Flames für ein paar Dates in Russland wieder ans Tageslicht. Das Album "A Sense Of Purpose" erscheint Anfang April und sorgt einmal mehr für sehr zwiespältige Reaktionen. Davon unbeeindruckt drehen die Schweden Ende des Monats erst einmal im Rahmen der Gigantour ein paar ausführliche Runden durch die USA. In Deutschland stehen sie im Sommer sowohl auf dem Rock Im Park/Rock Am Ring Festival, als auch beim With Full Force auf der Bühne.
Gitarrist Jesper Strömblad zieht im Februar 2009 die Konsequenz aus seiner anhaltenden Alkoholsucht und nimmt sich eine Pause in einer entsprechenden Einrichtung. Seinen Platz nimmt vorübergehend einmal mehr Niclas Engelin ein. Zwar kehrt Jesper im Dezember zu In Flames zurück, doch bereits Mitte Februar gibt er seinen endgültigen Ausstieg bekannt.
Björn Gelotte über das neue Album, Jesper Strömblad und den Eurovision Song Contest.
Am 17. Juni erschien das neue Album der schwedischen Todes-Metaller. Wie immer gibt es gewisse Veränderungen im Vergleich zu der letzten Platte.
Darüber hinaus war vor allem der Austritt von Bandgründer Jesper Strömblad für viele Fans ein Schock. Genauso wie für die Band. Björn Gelotte stand Rede und Antwort. Stets extrem freundlich, sympathisch und voller Rededrang, präsentierte sich der Gitarrist am Telefon.
Hey Björn, alles klar?
Hey, ja mir geht es soweit gut. Ich habe meine Jüngste gerade von der Tageskrippe abgeholt. Auf die sollte ich hin und wieder mal ein Auge werfen.
Lass uns ein wenig über eure neue Platte "Sounds Of A Playground Fading" reden. Warum habt ihr einen solchen Titel gewählt?
Nun, es ist auch der Titel von einem der Songs, in dem es ums Großwerden geht. Also mental, nicht körperlich. Es geht darum, zu realisieren, dass einen nicht alles umgibt. In so etwas wie einer Blase zu leben haben wir hinter uns gelassen und gemerkt, dass es auch ohne jemanden weitergehen wird. Das Album wirft auch ein paar Fragen auf, wie es laufen würde, wenn es einen nicht mehr gibt. Aber nicht auf eine dunkle Art und Weise, sondern eher wie ein Realitäts-Check.
Mir ist vor allem ein Song aufgefallen, der sich stark von den üblichen In Flames-Songs unterscheidet: "The Attic". Keine Riffs, keine harten Drums, im Prinzip ist das kein Metal-Song.
"The Attic" war eigentlich kein Song. Ich spielte ein bisschen auf der Gitarre und wollte was schreiben, das man so als Übergang zwischen zwei Tracks benutzen könnte. Aber als es Anders hörte, meinte er, nene lass uns da einen Song draus machen. Es entstand aus einer Laune heraus. Und es ist großartig, Songs wie diesen auf einem Album zu haben, weil es mehr Dynamik reinbringt. Es gibt den restlichen Titeln mehr Raum zum Atmen und Entfalten. Und es ist richtig gut geworden.
Ich habe noch nie einen so ruhigen Song auf euren Alben gehört. Mir gefällt er irgendwie.
Ja, das geht uns genauso. Meistens haben wir richtige Songs geschrieben, bei denen es dann eben ruhigere Parts gab. Aber so einen kompletten Song zu schreiben, haben wir zuvor tatsächlich noch nie getan.
In euren fast wöchentlich erscheinenden Videoschnipseln zum Making-Of vom neuen Album hast du mal gemeint, dass ihr mehr Zeit für die Lyrics verwendet habt als sonst. Arbeitet ihr alle daran oder ist das hauptsächlich die Aufgabe von Anders Fridén?
Anders schreibt schon die meisten Lyrics. Aber wir besprechen sie dann alle zusammen und bringen sie in die richtige Stimmung. Er denkt sie sich aus und wir reden dann darüber. Aber er ist wirklich gut, in dem was er tut, da gibt es auch nichts daran zu rütteln.
Nach dem Abgang von Jesper Strömblad ist jetzt Niclas Engelin an der zweiten Gitarre. War er bei den Aufnahmen beteiligt?
Nein. Er hat weder gespielt noch irgendwas geschrieben. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und ihm gesagt, dass ich das alleine machen möchte, nachdem Jesper aufgehört hatte. Ich wollte es alleine versuchen und er konnte es absolut verstehen. Er meinte, dass er genau das Gleiche tun würde. Es ist richtig cool, dass er hinter uns steht, und er ist wirklich interessiert an dem was wir tun. Er will die Musik verstehen und das ist saucool!
Soll er beim nächsten Album dann eine größere Rolle spielen?
Man kann nie wissen. Wir wollten es dieses Mal alleine schreiben. Aber ich fände es schön, wenn er in Zukunft eine größere Rolle einnimmt. Aber natürlich nur, wenn er das will!
Warum seid ihr von Nuclear Blast zu Century Media gewechselt?
Aus unterschiedlichen Gründen: Mit Nuclear Blast haben wir schon seit einer Ewigkeit gearbeitet und es war eine großartige Zusammenarbeit. Aber manchmal ist es einfach an der Zeit, etwas zu verändern, auch wenn es gerade bequem ist. Wir wollten mit jemandem zusammenarbeiten, der weltoffen ist und auch neue Medien ausprobieren will. Ich denke, dass die Century-Jungs wirklich offen sind für neue Dinge. Ich mag diese Herangehensweise. Es geht nicht um den Gehaltsscheck sondern darum, die Musik an den Mann zu bringen. Das mag ich besonders.
Also ist Nuclear Blast old-school?
Ich will keinen Scheiß über die erzählen. Darum geht es mir gar nicht. Ich sage nur, dass es für uns an der Zeit war einen Schritt zu machen. Und vielleicht hatten sie einfach nicht die gleiche Vorstellung wie wir. Ich denke, es war die richtige Zeit um weiterzugehen.
Ihr hattet mal so etwas wie ein Produktions-Team, H.O.R.D.E., indem du mit Jesper und Daniel Svensson gespielt hast. Gibt es das noch? Produziert ihr noch gemeinsam?
Wir haben seit einer ganzen Weile nichts mehr getan. Mittlerweile haben wir so wenig Zeit zur Verfügung, weil wir ständig auf Tour sind und das Album aufgenommen werden musste. Außerdem eröffne ich mit Peter ein Restaurant. Du siehst, wir sind echt busy im Moment. Aber das macht richtig Spaß und das werden wir auch nicht aufgeben. Das wollen wir in Zukunft wieder mal angehen.
Ja, haben wir auch getan, aber schon hauptsächlich für uns. Jesper und ich spielten damals ne Menge Video-Spiele. Und für die Clans, in denen wir zockten, haben wir eben just for fun ein paar Hymnen geschrieben und so Zeugs.
Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne ein wenig über Jesper sprechen. Er war die ganzen Jahre ständig mit euch unterwegs, hat die Alben geschrieben und hat ja sogar die Band gegründet. Wir war es, ohne ihn zu produzieren?
Am Anfang, als wir über seine Sucht redeten und er aus der Band austreten wollte, war es so "Ok, das hätten wir nicht gedacht". Aber es war nichts wirklich Neues, außerdem habe ich es verstanden. Ich war also mental gewissermaßen darauf vorbereitet. Aber ich konnte noch nicht die ganze Bedeutung erkennen. Weil ganz plötzlich musste ich mir überlegen, wie wir das neue Album schreiben sollten. Sollten wir es selber tun? Sollten wir es mit ihm schreiben oder sollte es jemand anders für uns machen? Darüber musste ich erst einmal eine Weile nachdenken. Als ich mich dann dazu entschied, es alleine zu machen, hörte sich das richtig an. Also habe ich angefangen und drauflos gearbeitet. Und als es dann zu den Aufnahmen kam, wir waren bereits bei der Vorproduktion, dachte ich nicht mehr so viel daran. Ich bekam so viel Unterstützung und Hilfe von den anderen Jungs, besonders von Anders, dass es kein Problem war das Album aufzunehmen. Es funktionierte eigentlich alles wie gewohnt, nur eben ohne Jesper.
Haltet ihr noch Kontakt zu Jesper oder geht ihr nach seinem Ausstieg getrennte Wege?
Wir hören eigentlich fast jeden Tag voneinander. Und wenn nicht täglich, dann eben jeden zweiten Tag. Oder wir ziehen uns zusammen einen Film rein oder gehen gemeinsam etwas zu essen. Wir sind beste Freunde und das schon seit über 20 Jahren!
Wie geht es ihm denn?
Es ist ein ständiges Auf und Ab. Diese Krankheit (Alkoholsucht – Anmerkung d. Red.) ist eine fucking bitch, verstehst?! Es ist nicht leicht, sie loszuwerden, es ist sogar verdammt schwer. Man muss kontinuierlich daran arbeiten. Das tut er auch, aber es braucht einfach seine Zeit, sowie die Hilfe von Freunden. Wir versuchen ihn abzulenken und uns auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Wir sind füreinander da, aber es ist wahrlich nicht einfach...
(Schwedisches Babygebrabbel im Hintergrund) Sag der Kleinen einen Gruß aus Deutschland!
(Lacht) Alles klar, werde ich.
Seht ihr euch innerhalb der Band eher als Arbeitskollegen oder seid ihr tatsächlich richtige Freunde?
Ich würde es mit einer Familie vergleichen! Wenn wir auf Tour sind, sitzen wir ständig auf einem Haufen und kommen super miteinander aus. Sonst treffen wir uns auch in unserer Freizeit oder telefonieren. Ich liebe die Jungs einfach, das sind meine engsten und besten Freunde. Das ist auch nichts Außergewöhnliches, weil wir so vieles gemeinsam haben. Außerdem haben wir so viel zusammen erlebt und auf die Beine gestellt. Deshalb kennen wir uns auch so gut. Ich vergleiche sie eigentlich mit vier Brüdern. Obwohl ich schon vier Brüder habe. Das sind dann eben sozusagen vier Extra-Brüder! Aber anders würde es auch gar nicht funktionieren, denke ich. Wenn in der Band keine gute Stimmung herrscht, kommt auch nichts Positives dabei heraus.
Hast du jemals einen Gedanken daran verschwendet, aufzuhören?
Gar nicht, nein! Ich bin der Erste, der sagt, dass er ein absoluter Glückspilz ist. Ich meine, es ist einfach der Hammer, genau das zu tun, was man liebt. Wir nennen das nicht mal Arbeit. Es ist ein Hobby. Das ist etwas, das wir lieben. Ich kann damit meine Rechnungen bezahlen und das ist einfach nur fantastisch. Ich will es also auf keinen Fall beenden. Aber falls wir eines Tages nicht mehr damit glücklich sind, mit dem was wir tun, dann ist es an der Zeit, etwas anderes zu machen. Aber wir sind immer noch glücklich damit und das seit mehr als 15 Jahren!
Kommt man bei all dem Tour-, Interview- und Albumstress eigentlich noch zum Musikhören? Welche Bands hörst du so in der letzten Zeit?
Ich bin old-school was das angeht. Für mich ist es nicht einfach, neue Musik zu finden. Ich krieg eine Menge Musik von Anders. Er hört einfach alles! Er ist super-aufgeschlossen und das hilft mir dann auch neue Musik zu finden. Ich stehe voll auf Muse. Die mag ich wirklich. Das letzte Album war einfach nur phänomenal. Das gefällt mir extrem gut.
In erster Linie ist Metalcore nichts, was sich eine Band oder Musiker ausgedacht haben. Die Bezeichnung ist nur für Journalisten, die zu faul sind zu erklären, was es tatsächlich ist.
Dankeschön!
Ernsthaft, das ist eine Tatsache. Das passierte auch, als Grunge aufkam oder Thrash- und Death-Metal. Es ist einfach neu und es muss deshalb nicht unbedingt schlecht sein. Als Metal das erste Mal aufkam, war das Geschrei groß, dass das alles zerstört, was gut für die Musik ist. Aber ich mein, kuck es Dir jetzt an, 40 oder 50 Jahre später. Es ist Wahnsinn, wie groß das Genre geworden ist. Nur eine Genre-Bezeichnung zu nennen und es dann zu hassen, ist zu einfach. Das gleiche passierte auch mit Nu Metal. Niemand in einer Band würde sagen "wir spielen jetzt Nu Metal". Sie würden sagen "wir spielen Metal". Und ein fauler Reporter nennt es dann der Einfachheit halber Nu Metal!
Wie würdest du die Entwicklung vom Genre Metal beschreiben? In den letzten Jahren kam wenig Neues. Man kann nicht mehr härter, schneller oder brutaler spielen. Selbst langsamer gehts kaum mehr. Sämtliche Höhepunkte scheinen erreicht zu sein. Wie siehst du das als Musiker?
Ich verstehe was du meinst. Aber in der Musik geht es um Entwicklung. Das ist, was Musik ausmacht. Das ist es auch, was es heißt, ein Musiker zu sein. Man bekommt seine Eindrücke, seine Inspirationen und versucht dann damit etwas zu tun. Und das bedeutet auch, dass sich Musik verändern wird. Und dann geht es natürlich um deinen Geschmack. Aber Geschmack ist was ganz anderes. Das muss nichts mit der tatsächlichen Musik zu tun haben. Da geht es darum, was dir gefällt. Das ist aber kein Teil von der Musik. Ob du es magst oder nicht ist irgendwo irrelevant. Trotzdem wird sich die Musik verändern.
Wie reagierst du auf all die Kritik von den Fans, die vor allem eure älteren Alben "Clayman" oder "Colony" mögen und die neuen nicht so?
Ich reagiere gar nicht. Es ist nicht mein Ding zu urteilen. Manche Leute denken, dass sie in der Position sind, uns zu sagen, was wir tun sollen. Das wird niemals passieren. Wenn wir alle fünf glücklich mit einem Song sind, dann ist es ein In Flames-Song. Und er wird keinem Label oder Fans vorgeführt, bevor wir ihn veröffentlichen. Wenn wir ihn mögen, dann passt das. Ob sich das nun mehr nach unseren alten Sachen anhört oder nach den neueren, spielt dabei keine Rolle. Also eigentlich reagiere ich gar nicht.
Das ist so ähnlich wie mit Ronnie James Dio. Ich bin ein riesiger Dio-Fan. Und ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich vor allem auf seine zwei ersten Platten stehe. Weil das die Zeitspanne ist, in der ich es erlebte und es verstanden habe. Ich habe es geliebt. Aber ich habe vollen Respekt davor, was er später getan hat. Er wollte etwas Neues, etwas für ihn interessantes machen. Und das ist auch, wie es sein sollte und auch in den meisten Fällen ist. Es gibt wenige Bands, die das Gleiche immer und immer wieder tun und dabei noch Spaß haben. AC/DC oder Motörhead sind solche Bands, die einfach damit weitermachen, was sie schon immer getan haben. Aber wir waren nie daran interessiert, genau das Gleiche noch einmal zu machen. Ich denke, um so mehr wir auf Tour sind, desto mehr lernen wir auch und dass Dynamik extrem wichtig für uns ist. Manche Leute mögen das nicht und es steht ihnen frei, es nicht zu mögen. Das ist tatsächlich OK. Schlussendlich kümmert mich das dann auch nicht wirklich.
Überhörst du die Kritik dann einfach?
Njaaa ... Ne, so würde ich das nicht sagen. Ich checke unsere Facebook-Seite hin und wieder und wenn jemand was hassen will, dann soll er das tun.
Beeinflussen euch die Fans in irgendeiner Art und Weise in dem was ihr tut? Oder macht ihr einfach, was euch gefällt und sich richtig anfühlt?
Fans beeinflussen uns in keiner Hinsicht. Wir machen einfach das, was wir wollen und wie wir es wollen. Der Grund, warum wir das so handhaben ist der, dass wir die Songs wahrscheinlich Tausende Male spielen werden. Also ist es absolut notwendig, dass uns die Songs umhauen und wir sie geil finden. Wenn wir etwas tun würden, was zwar uns nicht gefällt aber dafür jemand anderem, wäre unsere Live-Show beschissen.
Was hältst du eigentlich vom Eurovision Songcontest? Hierzulande war das eine große Nummer, weil es eben in Deutschland über die Bühne ging. Da habe ich mich gefragt, ob ein Musiker wie du, der seit über 15 Jahren Metal spielt, dem Ganzen folgt oder es ihm am Arsch vorbei geht.
Ich habe drei Töchter! (Lacht) Die zwei ältesten finden diesen schwedischen Typen, wie auch immer der heißt, ganz klasse. Also musste ich mir natürlich auch den Song anhören. Es ist jetzt nicht total uninteressant für mich. Die Musik ist sehr ... (stöhnt, ringt nach Worten) ... Es geht halt um easy listening. Und in dem Fall, schätze ich, hat Schweden einen ganz guten Job gemacht. Ich habe es nicht verfolgt und auch nicht gesehen, aber halt meine Kids, und die haben mir dann alles erzählt.
Ok, eine letzte Frage habe ich noch für dich: Ein Freund von mir ist Finne und der erzählte mir, dass Schweden und Finnen immer so ein wenig im Wettstreit liegen, wobei Finnland oft als kleiner Bruder wegkommt. Aus Schweden kommt eine Menge Musik, Klamotten und ihr hattet sogar mal eigene Automarken. Aber jetzt hat euch erst kürzlich Finnland im Eis-Hockey besiegt...
(Lacht) Wenn ich ein größerer Eis-Hockey-Fan wäre, wäre ich angepisst. Aber das gleicht sich aus. Es ist super-beeindruckend wie Finnland die Hockey-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Es sind aber immer entweder Schweden, Finnland, U.S.A., Kanada und manchmal Tschechien, die um Gold spielen. Finnland war dieses Mal einfach besser. Das ist eine Tatsache!
Aber es ist echt interessant wie viel Finnland zu bieten hat. Ich liebe es dort Festivals zu spielen. Die Finnen sind richtig großartig, wenn es um Musik oder Festivals geht! Die sind absolut aufgeschlossen. Sogar in den normalen Charts sind finnische oder auch schwedische Metal-Bands vertreten. Das sehe ich in Deutschland nicht, es sei denn es geht um Rammstein. Die Finnen haben wirklich einen coolen Draht zur Musik, sie sind supertalentiert und spielen auch supergut. Ich bin ein riesiger Fan von dem, was die dort treiben. Die Konkurrenz aus dem Osten schläft nicht und Schweden tut sich schwer daran, mit Finnland zu konkurrieren.
Dann warst du also nicht am Boden zerstört, als euch Finnland den zweiten Platz bescherte?
Gar nicht. Ich bin ein Fußball-Fan. Und wo ist Finnland, wenn es um Fußball geht?
In Flames sind schon seit Jahren als Workaholics bekannt und machen dieser Bezeichnung eigentlich durchgehend alle Ehre. Umso glücklicher kann sich LAUT-Redakteur Michael Edele schätzen, dass Sänger Anders Fridén ein paar Minuten Zeit für ihn hat.
Es gibt immer wieder Bands, die benutzen das Wort Weiterentwicklung, um die Tatsache zu kaschieren, dass ihnen in ihrer ehemaligen musikalischen Ausrichtung nichts mehr einfällt und man jetzt doch mal sehen will, ob es im Mainstream nicht mehr Kohle zu verdienen gibt. Dann gibt es aber auch Bands wie In Flames, die dieses Wort benutzen, weil sie schlicht und ergreifend ihrem Sound weiter Facetten beifügen und diese perfekt mit ihren Roots vermischen. Ganz besonders gilt das für Sänger Anders Fridén.
Hallo Anders, alles klar so weit?
Mannomann, ich bin ganz schön gerädert. Der Interviewmarathon läuft jetzt schon eine ganze Zeit, und das haut doch mächtig rein. Ist zwar alles ganz schon anstrengend, aber so muss das ja wohl sein.
Ihr wart ja auch beinahe durchgehend irgendwo auf Tour. Wo und wann habt ihr überhaupt die Zeit gefunden, eine neues Album zu schreiben?
Von August bis November haben wir unseren Tourplan hinter uns gebracht und uns dann auch sofort ans Songwriting zum neuen Album gemacht. Das wurde dann im November aufgenommen und danach ging es weiter mit der Tour. Dann hatten wir im Mai Zeit für eine Vorproduktion, das dauerte zwei Wochen. Immer, wenn wir gerade mal etwas Zeit haben, machen wir uns ans Songwriting, denn auf Tour klappt das bei uns nicht. Wir konzentrieren uns jeweils voll auf das, was wir gerade machen, deswegen sind wir auch relativ schnell und produktiv, was das Songwriting angeht. Auf Tour würde das nicht funktionieren, das Einzige, was wir da machen, ist schon mal ein paar kleine Teile zu sammeln, die wir dann in aller Ruhe später zusammen fügen können.
Es heißt also: Tour, Songwriting, Aufnehmen, Interviews geben, Tour, Songwriting, usw. Wann war denn das letzte Mal, dass du dir die Zeit nehmen konntest, zu relaxen oder einfach nur ein Buch zu lesen?
Ich weiß nicht, vielleicht als ich zehn Jahre alt war? (lacht) Daran wird sich in der nahen Zukunft wohl auch nichts ändern. Nach der Promotour, die ich jetzt gerade in Deutschland durchziehe, ist als nächsten Amerika dran. Dann geht's nach Schweden, danach die Vorbereitungen für die Tour, die geht dann Mitte April los und dauert wohl den Rest des Jahres. Das laugt einen schon manchmal ganz schön aus, aber wir lieben das einfach. Das ist ja nicht einfach ein Job, es ist die Leidenschaft für die Musik, die einen weiter machen lässt. Ich wüsste auch nicht, was ich anderes machen sollte. Zwischenzeitlich ist es immer mal wieder langweilig und ermüdend, aber die Zeit, die du dann auf der Bühne verbringst, ist es immer wieder wert.
So viel, wie ihr in der Weltgeschichte herumzieht, wärt ihr wahrscheinlich Rentierhüter geworden, wenn's mit der Musik nicht geklappt hätte.
Das glaube ich weniger, hahaha. Es ist ja weniger so, dass wir unbedingt von daheim weg sein wollen, sondern das lässt sich einfach nicht vermeiden, wenn du live spielen willst. Es gibt beispielsweise keinen in der Band, der gerne fliegt. Wenn wir nicht diese Liebe und diese Leidenschaft für die Musik hätten, dann würden wir vielleicht grad mal in die nächste Kneipe gehen, aber nicht auf eine Weltreise.
Auf der offiziellen deutschen Fanpage gibt es einen Poll, wo sich die Fans über ihre Erwartungen an das neue Album auslasen können. Über 55% waren der Meinung, dass ihr einen weiteren Schritt nach vorne machen und noch mehr Experimente durchführen werdet. Setzt euch das nicht ganz schön unter Druck?
Nein, überhaupt nicht. Das ist uns wirklich vollkommen egal, denn es sind ausschließlich wir fünf Bandmitglieder, die über die Musik von In Flames bestimmen. Nicht mal unser Label hat darauf irgendeinen Einfluss. Die bekommen auch erst was von uns zu hören, wenn die CD komplett fertig ist, und dann müssen sie damit leben. Wir haben einfach keine Lust, uns von irgendjemandem reinreden zu lassen, wir haben gern alles selbst unter Kontrolle. Wenn es jemanden gibt, der Druck auf uns ausüben kann, dann sind wir das selbst. Das ist auch wichtig, denn nur so können wir wirklich immer wieder das Beste aus uns rausholen. Es ist zwar immer interessant und lustig zu lesen, was die Fans und die Journalisten von uns als nächstes erwarten, aber wirklich wichtig ist es nicht. Wir machen uns auch gerne einen Spaß daraus, genau das Gegenteil von dem zu machen, was man von uns erwartet. Das haben wir ja schon oft genug mit den Slogans auf unseren T-Shirts bewiesen, oder dass wir mit diesen weißen Overalls aufgetreten sind. Es macht einfach Spaß, gegen den Strom zu schwimmen. Wir wollen uns ja nicht wiederholen, aber natürlich auch nicht unsere Wurzeln aus den Augen verlieren.
Das neue Album heißt "Soundtrack To Your Escape". Flucht wovor?
Die Lyrics sind alle von einem sehr persönlichen Blickpunkt aus geschrieben. Gleichzeitig sind sie aber sehr allgemein gehalten, so dass sich jeder darin wieder finden kann und sich seine eigenen Gedanken dazu machen kann. Heutzutage geht alles immer schneller und schneller, man hat kaum mehr ausreichend Zeit für irgendwas, genau wie wir es vorhin angesprochen haben, und der Titel soll einfach aussagen, dass man sich beim Hören der CD eine Auszeit nehmen kann und soll. Mir geht das auch immer so, vor allem wenn wir auf Tour sind. Ich schnapp' mir dann meinen Discman oder einen Laptop und zieh' mich in meine Koje mit einem Film oder einer CD zurück, und nehme mit einfach ein wenig Zeit für mich und die Musik. Die Leute, die unsere CD hören und unsere Texte lesen, sollen die Möglichkeit haben, es ähnlich zu machen. Vielleicht können sie für sich dann eine ähnliche Energie aus unserer Musik ziehen, wie uns das gelingt.
Was hat es mit dem Titel "Dial 5-9-5- Escape" auf sich?
Das erzähl ich dir nicht, haha. Nein im Ernst, ich mag es nicht, meine Texte immer zu erklären, denn das nimmt einem die Möglichkeit, seine eigene Interpretation zu finden. Ich könnte ja immer nur erklären, was sie mir persönlich bedeuten, aber ich denke das ich mich über Situationen oder Dinge auslasse, die jeder schon mal erlebt hat, so dass auch jeder seine eigene Sicht der Dinge in meinen Lyrics finden kann. Es ist dann auch für mich viel interessanter, wenn ich die Menschen nach den Konzerten treffe und mir ihre Interpretation der Texte anhören kann. Oft lerne ich eine ganz andere Sicht der Dinge kennen.
Zwei weitere Titel, die mich ebenfalls noch interessieren würden sind "Like You Better Dead" und "Evil In A Closet". Ist dein Lokus besessen?
Wer weiß, vielleicht, hahha. Aber ich werde dir dazu natürlich auch nichts sagen. "Like You Better Dead" sagt ja schon einiges aus, das kannst du dir bestimmt selbst zusammen reimen, um was es da geht.
Ihr greift immer häufiger auf Keyboards und Synthies zurück. Wird das live nicht etwas störend, da ihr ja keine Keyboarder habt. Da ist nicht viel Raum für Improvisation.
Das ist eh nicht so unser Ding, großartig zu jammen oder sowas. Wir rufen die Keys alle über DAT ab. Ein weiterer Kerl auf der Bühne würde uns nur durcheinander bringen. Wir sind als Band sehr gut aufeinander eingespielt und so soll das auch bleiben. Es ist ja nicht so, dass das Keyboard ein so wichtiges, melodiegebendes Instrument wäre, dass wir ohne einen Keyboarder nicht mehr auskommen würden. Es ist einfach eine gute Möglichkeit, aus unseren Songs noch ein wenige mehr rauszuholen. Im Proberaum gibt es keine Keyboards, wir schreiben nur für Gitarren, Bass, Drums und Gesang. Erst wenn wir im Studio sind, schauen wir mal, was sich noch so anstellen lässt. Wir haben da einen Kumpel, der im Produzenten-Team ist und er hat immer sehr gute Ideen. Wir sagen ihm, wie wir uns das vorstellen, welche Stimmung wir erreichen wollen, und er führt unsere Wünsche dann aus.
Ihr habt für "The Quite Place" ein Video gedreht. Denkst du, dass dies der Song ist, der da Album am besten repräsentiert?
Ja, glaub schon. Ich denke auch, dass wir es mit diesem Songs schaffen könnten, im normalen Tagesprogramm zu laufen, was natürlich eine extrem feine Sache wäre. Soo soft ist der Track ja nun auch wieder nicht, zumindest in den einschlägigen Sendungen sollten wir schon laufen.
Ihr habt für das letzte Album ja ein Video zu "Trigger" gedreht. Soilwork drehten eins zu "Rejection Role". In beiden Videos sind beide Bands zu sehen, jeweils aus der Sicht des anderen, und ihr disst euch gegenseitig und prügelt euch auch nachher. Ich habe aber das Gefühl, dass das viele gar nicht gerafft haben. Nicht mal auf der Nuclear Blast-DVD waren die Songs hintereinander.
Ja, da hast du recht. Das hat mich auch ein bisschen erstaunt und geärgert. Zumindest auf der DVD hätten sie hintereinander stehen können. Aber das ist mal wieder das selbe wie vorhin. Ich habe doch keinen Bock, jedem erst erklären zu müssen, um was es geht. Das sollte mit ein bisschen Beobachtungsgabe doch drin sein, zu sehen, dass die anderen Jungs von Soilwork sind. Der Fight und das Dissen waren natürlich nur Show, denn wir verstehen uns super mit den Jungs. Viele Medien haben immer wieder versucht, einen Konkurrenzkampf zwischen uns zu erdichten, aber den gibt's schlicht und ergreifend nicht.
Ich fand die Idee ziemlich witzig und es scheint, ihr hattet jede Menge Spaß.
Den hatten wir auf jeden Fall. Und den werden wir uns auch auf der demnächst anstehenden Tour nicht nehmen lassen. Ihr werdet sehen ...
Das Interview führte Michael Edele
Clayman (2000), Clayman (2000), Colony (1999), Colony (1999), Whoracle (1997), Whoracle (1997), The Jester Race (1996), The Jester Race (1996), Lunar Strain (1994), Lunar Strain (1994)
| Sa | 06.07.2013 | In Flames Vainstream Rockfest (Münster) |
18,99 €
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In Flames-Radiokonzert DASDING_Radio |
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01.10.08, 13:52 DASDING_Radio |
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28.03.08, 15:29 Jesterhead |
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Beste Platte,Song,Lyrics... dabbell |
40 |
28.08.07, 23:18 Engelzkrieger |
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Come Clarity metrokiller |
15 |
01.03.07, 21:48 Red_DragoN |
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In Flames NoName |
171 |
01.03.07, 21:46 Red_DragoN |
Format
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