Porträt

laut.de-Biographie

Misery Loves Co.

Misery Loves Co. bestand bis zur letzten Platte nur aus den kreativen Köpfen von Patrick Wirén (v,g) und Örjan Örnkloo (programming,g). Die zwei hoben die Band 1992 aus der Taufe, nachdem Wiren zuvor bei einer Band namens "Midas Touch" aktiv war und Ornkloo beim schwedischen Poptrio Bikinis und dem Techno-Act "Halo". Aufeinander traf man dann - natürlich - in einer Kneipe in der Wetstadt Uppsala.

Das schwedische Label MNV Zone nahm die Band mit auf ihren "Extreme Close Up"-Sampler und war von der Musik dermaßen überzeugt, dass man Anfang '94 eine EP namens "Private Hell" veröffentlichte. Der immense Erfolg in den schwedischen Radiocharts führte dazu, dass Wirén und Önkloo Jim Edwards (g), Marre (b) und Olle Dahlstedt (dr) rekrutierten, um live das volle Brett auffahren zu können. Der zweite Gitarrist war notwendig, da sich Wirén live voll auf den Gesang konzentriert. Mit diesem Line up spielten sie auf einigen Festivals und schließlich wurden Earache auf die Band aufmerksam.

Das erste vollständige und selbstbetitelte Album hatte beachtlichen Erfolg und ermöglichte ihnen Auftritte mit den damals sehr populären Clawfinger, eine Amerika Tour mit Paradise Lost und die Nominierung für drei Zeppelin Awards (dem schwedischen Äquivalent zum Grammy).

"Not like Them", der zweite Streich, stellte die Stärken der Band aufs Neue unter Beweis.
Wiréns Gesang, welcher zwischen aggressiven Shouts und klaren, melancholischen Parts variiert, wurde durch simple, aber immer mörderische Riffs Örnkloos untermalt, was zusammen mit Drum Loops, Samples und dezenten Synthies einen brachialen Sound kreierte, der irgendwo zwischen Industrial und Metal angesiedelt war.

Der neue Output "Your Vision..." zeigt die Band etwas melancholischer und ruhiger, akustische Gitarren kommen häufiger zum Einsatz, auf keinen Fall jedoch kompromissloser. Erstmals wurden die anderen Musiker in den Songwritingprozess mit einbezogen, anstatt sie immer nur für eine Tour zu reaktivieren. Das Ergebnis kann sich hören lassen.

Alben

Surftipps

  • Misery Loves Co.

    Ganz o.k. aber absolut nicht up to date.

    http://come.to/miserylovesco

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