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Sie sind wohl der Inbegriff der deutschen Indie-Band: The Notwist. 1989 im bayerischen Weilheim von Markus Acher (Gitarre, Gesang), Michael Acher (Bass) und Mecki Messerschmidt (Schlagzeug) gegründet, haben sie zwar mehrere Stilwechsel durchlebt, doch eins ist ihrer Musik immer geblieben - die Melancholie. Im Laufe der Jahre entstand eine regelrechte Szene um sie und "The Wire" fragte Ende 1998: "Is Weilheim the new Seattle?". 1990 erscheint bei Subway/Rough Trade ihr selbstbetiteltes Debütalbum.
Über weite Strecken eine ziemlich heftige Punk/Hardcore/Metal-Mischung, taucht am Ende der Platte doch eine der Notwist-Hymnen auf: "Nothing Like You". Im selben Jahr geht es auf Tour, u.a. mit Jesus Lizard und Bad Religion. Erste Seitenprojekte von Notwist entstehen und werden auf dem Weilheim-Label Hausmusik veröffentlicht, dessen Geschichte eng mit der der Band verwoben ist.
Zwei Jahre später erscheint "Nook" und im Visions bekommt erstmals ein Album mehr Punkte als die damalige Skala zulässt: 6 von 5! Die rüden Gitarrensounds werden in (etwas) geordnetere Bahnen gelenkt, die Essenz der Songs kommt stärker zum Vorschein und die Popularität wächst. Die Singles werden in liebevoll gefertigten, extravaganten Verpackungen geliefert, bis heute typisch für die Band und das Hausmusik-Label. Man tourt durch Europa und spielt mit Therapy? und Blumfeld.
Im Jahr darauf covern Notwist Robert Palmers "Johnny and Mary". Es werden ein paar Soundtracks zu Kurzfilmen produziert, die wiederum Preise gewinnen. Außerdem spielen Micha und Markus Archer in der Dixiland-Band ihres Vaters, den "New Orleans Dixie Stompers". Zitat: "Am Vorabend spielst du mit Notwist vor 1000 Leuten, und du glaubst, du bist der Größte. Am nächsten Morgen spielt man dann von elf bis drei im Bierkeller, in dem die Musik keinen interessiert. Wenn man da zu den Leuten sagen würde: 'Hey, ich bin übrigens bei Notwist', würde man bloß hören: 'Bei wem? Kenn ich nicht. Fangts endlich zum Spielen an, das Bier wird warm.'"
1995 kommt "12" auf den Markt. Erste Elektronikschnipsel werden in die Songs eingebaut, für die Martin Gretschmann, alias Console, verantwortlich ist. Auch wenn die Gitarre weiterhin das bestimmende Instrument ist, verliert sie doch wiederum ein wenig an Einfluss in den Songs der Bayern. Neben der schon erwähnten Elektronik kommen auch vereinzelte Industrial-Splitter zum Tragen. Wieder wächst die Fanschar, Zero Hour / MCA lizensieren die Platte für Nordamerika und The Notwist debütieren in New York.
1997 ändert sich erstmals etwas in der Besetzung der Band. Martin Gretschmann wird festes Bandmitglied und ist ab sofort u.a. für die Elektronik verantwortlich. Im März beginnen sie mit den Aufnahmen für das neue Album im Uphon Studio in Weilheim mit dem Produzenten-Team Galore (Mario Thaler und Olaf Opal).
Zwischen den Aufnahmen geht man immer wieder auf Tour, sowohl Notwist selber, als auch einzelne Bandmitglieder mit ihren Projekten, wie dem Tied & Tickled Trio, welches mehr in Richtung Jazz geht, oder eben Console, der Band von Martin Gretschmann. Gegen Ende des Jahres wird das neue Album fertig gestellt.
Im Mai 1998 erscheint "Shrink" und die Kritiken überschlagen sich förmlich vor Begeisterung, während einige Fans anfangs zwiegespalten sind. Vorbei die Zeit der Gitarrenband: Jazz, Elektronik und Minimalismus heißen die neuen Eckpfeiler im Notwist-Universum. Mit "Chemicals" hat man sogar einen kleinen Singlehit.
Trotz aller Veränderungen ist sich die Band doch treu geblieben, der Wiedererkennungswert ist geblieben. Mit der neuen Platte geht es wieder auf Tour, u.a. in England mit Stereolab, in den USA mit dem japanischen Soundtüftler Cornelius.
Im Frühjahr des folgenden Jahres nehmen Notwist einige neue Stücke für den Film "Absolute Giganten" auf, im Jahr darauf das Stück "Off The Rails" für den Soundtrack zu "Crazy". Wieder stehen Tourneen und Aufnahmen mit den Nebenprojekten an, bis endlich die Aufnahmen an "Neon Golden" beginnen. Ein neues Label ist auch gefunden und im Januar 2002 ist es dann endlich soweit: das fünfte Album steht in den Regalen. "Neon Golden" springt aus dem Stand auf Platz 10 in den deutschen Albumcharts und wird schon im ersten Monat des Jahres als das Album 2002 gefeiert.
Die Platte beschert der Band das bis dato mit Abstand größte Medienecho und kann sich einige Wochen in den Charts halten. Die folgende Tour gleicht einem Triumphzug durch volle Hallen und sogar einige Termine in den USA stehen auf dem Programm. Danach zerstreuen sich die Bandmitglieder wieder ein wenig, Martin Gretschmann veröffentlicht eine weitere großartige Scheibe mit seiner Console-Band.
Erst im Sommer 2003 hört man wieder ein Lebenszeichen aus Bayern: Die Weilheimer gründen ihr eigenes Label "Alien Transistor". Die Veröffentlichung der Maxisingle "Lichter" zum gleichnamigen Film von Hans-Christian Schmid ("Nach Fünf Im Urwald", "23", "Crazy") folgt kurz darauf. Im Februar 2004 ist die Zeit dann erneut reif für eine US-Tour. 14 Tage reisen The Notwist durch Kanada und Nordamerika und spielen dort erstmals in ihrer Karriere durchweg vor ausverkauften Häusern.
Nach einer kurzen Erholungspause beschließen die Acher-Brüder und Martin Gretschmann, eine Idee umzusetzen, die ihnen schon länger in den Köpfen herum spukt: Ein Projekt mit der kalifornischen Experimental-Hip Hop-Band Themselves (Anticon-Label). Dem US-Trio bescherten Notwist bereits einen Remix ("Out In The Open"), auf der gemeinsamen US-Tour freundete man sich dann so richtig an.
Zurück in Bayern, fährt Gretschmann sein Laptop hoch und verwebt die neuesten Acher-Einfälle mit den aus Übersee eingegangenen Beat- und Textvorschlägen der US-Kollegen, nicht ohne dem Ganzen ein paar eigene Samples unterzujubeln. Im September 2004 besteigen Themselves in San Francisco ein Flugzeug, wachen in München auf, und übernachten in einem umgebauten Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert nahe Micha Achers neuem Alien Transistor-Studio. Wenn das kein gutes Omen ist.
Alt oder verwaschen klingt das musikalische Ergebnis nach 14 Tagen intensiver Gemeinschaftsarbeit jedoch zu keiner Sekunde. Für das Album "13&God", das unter dem gleichen Projektnamen im April 2005 erscheint, konzipieren die sechs Musiker zehn schwer zu fassende, da wie aus einem fernen Sound-Universum herein gepurzelte Songbrocken.
Hypnotisch, düster, verspielt, leise und mal im Ansatz krachend, ist 13&God eine Symbiose sechs experimentierfreudiger Musiker, die sich die Neugierde der samplefreudigen Industrial-Zeit (Neubauten) zu Eigen gemacht haben und Sound-Welten aufeinander prallen lassen, ohne dabei den Song aus den Augen zu verlieren. Bereits zuvor erscheint die 4-Track-EP "Men Of Station" mit zwei Remixes von Why? und Hrvatski.
All das ist nur konsequent: Seit Anfang der 90er ist das Netzwerk aus Bands und anderen Künstlern in Weilheim und Umgebung ständig gewachsen, egal ob mit Notwist verflochten oder nicht. Dabei werden stilistisch keinerlei Grenzen gesetzt, Console machen Elektronik, Lali Puna machen Pop (der Fans wie Radiohead hervor bringt), und das Tied & Tickled Trio hat sich dem Jazz verschrieben. Einen guten Überblick über die komplette Szene bietet das in München ansässige Hausmusik-Label.
Am 26. Februar 2006 spielen The Notwist mit Acid Pauli, Jersey und 88:Komaflash in Berlin eine Benefiz-Show für den Amerikaner Dax Pierson. Der Initiator des 13&God-Projekts sitzt seit einem Unfall des Themselves-Tourbusses im Februar 2005 gelähmt im Rollstuhl. Außerdem erscheint die Jörg Adolph-Dokumentation "On/Off The Record" über die Aufnahmen zu "Neon Golden" auf DVD.
2008 zeigen sich The Notwist schließlich gnädig und kredenzen ihren Fans nach einer gefühlten Ewigkeit den Longplayer "The Devil, You + Me". Zwei Jahre nahm sich das Weilheim-Kollektiv fürs Songwriting und die Aufnahmen Zeit. Am Schlagzeug sitzt bei den Liveshows nun Andi Haberl, der den Platz des langjährigen Ex-Drummers Mecki Messerschmidt einnimmt.
Notwist sind Notwist sind Notwist. Jedesmal anders und jedesmal doch wieder gleich. Aber: Insgesamt noch nie so perfekt wie diesmal.
"Neon Golden" macht dort weiter, wo "Shrink" aufhörte - bei der Verknüpfung von Elektronik und großem Songwriting. LAUT sprach mit Markus Acher von The Notwist über die neue Scheibe, die die Band erstmals auch in die Top Ten der Charts brachte.
Euer neues Album heißt "Neon Golden", beides sind Dinge, die leuchten. Verbindet ihr mit eurer Musik etwas Leuchtendes oder wie kam es zu dem Namen?
Wir haben eine Weile überlegt, ob wir es wirklich "Neon Golden" nennen, weil das doch ein wenig naiv klingt durch dieses Leuchten, wie goldene Schallplatte und ein bisschen protzig. Aber irgendwie hat es am besten zu der Platte gepasst, weil es zwei Begriffe sind, die so zunächst nicht wirklich zusammen passen oder in zwei verschiedene Richtungen weisen. "Neon" als so ein komisches künstliches 80er Disko-Ding, antiquiert, etwas was man sich früher ganz hip vorgestellt hat. "Golden" steht eher für edle, aber fast schon ein bisschen konservative Sachen und in gewisser Weise ist dieses Stück "Neon Golden" ja das extremste auf der Platte - von den Elementen, die zusammen kommen und auch vom Stückaufbau. Ich finde, dass das am meisten oder am extremsten die verschiedenen Aspekte der Platte präsentiert. Irgendwie hatten wir dieses Wort für die Platte auch immer im Kopf. Zuerst hatten wir aber einen anderen Namen.
Welchen? Verratet ihr den?
Wie war der denn? Ich glaube "Propeller Neun", das war so eine Computerplatte, die Mario immer gebraucht hat, um ins Innere der Klänge zu kommen, um irgendwie diese Struktur zu bekommen, um schneiden zu können. Er nannte die immer "Propeller Neun". Das fand ich auch irgendwie gut, aber dann hat "Neon Golden" doch besser gepasst.
Die neue Platte wirkt eingängiger als alles was ihr gemacht habt. Vielleicht sogar poppig, um das böse Wort zu benutzen. Ist das Absicht, um eine breitere Masse anzusprechen, oder ergab sich das beim Aufnehmen von selbst?
Das hat sich jetzt ergeben, es ist auf keinen Fall Absicht. Es ist eher so, dass wir anfangs die Idee hatten, eine ganz krachige, komische oder monotone Platte zu machen. Einfach weil um uns herum alles immer mehr Richtung Pop geht, es fällt 100.000 mal in allen Interviews das Wort Pop und alle Bands gehen in die Charts usw. Deswegen die Idee mit der krachigen Platte. Ich hab mir viel so alte Musik angehört, songorientierte, alte Jamaica-Reggae Sänger, ohne dass die jetzt so extrovertiert sind, aber die singen alle super gut, finde ich. Auf einen ganz natürliche Art und Weise singen die so ganz traurige wunderschöne Stücke. Oder auch viele Songwritersachen, Michael Hurley, Bob Dylan, Neil Young, davon habe ich einen anderen Bezug zum Singen bekommen. Ich hatte diesmal mehr Lust als bei allen anderen Platten davor, mich hinzustellen und eine Melodie zu singen. Ich singe das direkter als zuvor, was man meiner Meinung nach teilweise auch hört. Das macht auch viel von der Stimmung der Platte aus. Grundsätzlich hat sich die Platte so entwickelt und die Stücke waren irgendwie da und es hätte auch wenig Sinn gemacht, die extrem kaputt zu machen mit irgendwas.
Verändert sich eine Platte im Entstehungsprozess grundlegend? Habt ihr so was wie eine klare Linie, dass ihr sagt, so und so wollen wir klingen und wenn ihr dann ein Jahr später fertig seit, merkt ihr, dass es eigentlich ganz was anderes geworden ist?
Eigentlich war das bei den letzten beiden Platten schon so. Es war jetzt irgendwie noch extremer als bei der "Shrink". Denn es kamen immer wieder neue Stücke dazu und die haben die Platte als solche wieder verändert. Da muss man dann teilweise Stücke, die ganz am Anfang entstehen, unter anderen Aspekten vielleicht noch mal abmischen, noch mal irgendwelche anderen Sachen betonen oder wieder weg machen. An der Platte haben wir lange, über ein Jahr gearbeitet, hatten auch verschiedene Vorstellungen, und zwischen rein kamen auch andere Platten, so viele andere Platten, die uns beeinflusst haben zwischendrin, so das sich das teilweise innerhalb eines Stückes schon sehr geändert hat. Z.B. "Off The Rails" hat angefangen mit dieser Skizze, die auch auf dem Crazy Soundtrack drauf ist, dann haben wir so einen komischen Rhythmus dazu gemacht, der war eher so Madonna, Missy Elliot-mäßig. Ich fand das super gut, so ganz reduzierter Rhythmus, dazu fast nur Stimme und ein bisschen Keyboard. Dann war das aber auf Dauer doch irgendwie schrecklich, deshalb hat Micha so ein Streicherarrangement drüber gemacht, Perkussion dazu und Martin hat noch mal neue Elektronik ausprobiert und zum Schluss klang es halt wirklich ganz anders als die Version davor. So hat sich das bei fast jedem Stück geändert. Wie gesagt, aus der eigentlich krachigen Platte wurde dann eher so eine, na ja, so halt wie sie jetzt klingt.
Wir haben vor zwei Wochen Martin Gretschmann interviewt, und der meinte, dass inzwischen eigentlich alle bei Notwist mit diesen elektronischen Sachen zurecht kommen und auch selbst Elektronik in die Songs einbinden können. Geht sein Einfluss auf euch dadurch zurück?
Nein, Martin hat ja die Elektronik bei Notwist definiert. Wir hatten seine Sachen gehört bzw. wir hatten uns mit ihm zusammen für dieselben Platten begeistert, Autechre, Aphex Twin, solche Sachen. Er hat genau so was gemacht und das hat supergut ins Notwistklangbild gepasst. Wenn jetzt Micha Elektronik macht, dann hat er in gewisser Weise eine bestimmte Vorstellung, die sich an diesem Klangbild orientiert. Wir haben ständig Sachen noch mal weiter verarbeitet und so viele Kleinigkeiten und so viele kleine Schritte dazwischen, dass es teilweise auch verschwimmt und nicht mehr wichtig ist, ob dieses Element von dem oder von dem oder von dem kommt. Das ist eine Arbeitsweise, die auch voraussetzt, dass es zum Schluss nicht mehr wichtig ist, ob jetzt überhaupt noch ein Element, dass man selber gemacht hat, dabei ist, sondern dass das Gesamtergebnis einfach passt.
Im Presseinfo steht, dass ihr die Songs erst am Computer entworfen habt und dann später mit Instrumenten ran gegangen seid. Eigentlich die Umkehrung des normalen Vorgangs? Dass man erst den Song auf der Gitarre schreibt und dann mit Elektronik dazu kommt?
Ja, es stimmt nicht so ganz mit "am Computer begonnen". Es gibt drei Vorgehensweisen, sprich der Martin fängt am Computer an und macht seine Stücke, wie er halt Console-Stücke macht und dann gibt er die uns. Ich überlege mir mit der Gitarre und dem Gesang was dazu und Micha überlegt sich an seinem Rechner Arrangements oder Bläser oder noch andere Elemente. Wenn Micha komponiert, dann macht er das am Klavier und am Computer und gibt es dann mir, und wenn ich komponiere, für Notwist zumindest, dann mach ich das eigentlich immer mit der Gitarre. Das sind so drei verschiedene Wege, die vermischen sich aber immer im Lauf des Entstehungsprozesses.
Martin meinte, es gäbe noch zwei Stücke von den Aufnahmen, die nur mit Gitarre wären, also ohne Elektronik. Kommen die noch mal als B-Seite raus oder werden die irgendwann später veröffentlicht?
Oh, ich weiß gar nicht genau, was der meint. Es gibt eigentlich nur noch drei Instrumentalstücke, die wir nicht auf die Platte getan haben, und die wollten wir noch mal als gesonderte Maxi veröffentlichen, da ist auch ein bissel Gitarre dabei. Aber wir haben jetzt schon wieder angefangen, Stücke zu machen und haben drei Stücke, die sind so ein Gitarre, Bass, Schlagzeug - Brett. Das war eine Reaktion auf die Platte, weil es diesmal halt sehr ins Detail ging und Studiogefrickel war. Als wir wieder im Proberaum standen, haben wir sofort die Verstärker aufgedreht und losgerockt.
Steht eine Tour an?
Ab Ende Februar ist eine Tour geplant, da spielen wir dann in Deutschland und anderen Ländern.
Vielen Dank für das Interview!
In einer Mischung aus Bauerndisco und Drogenhölle fand am 12. Oktober im Weilheimer Vorort Peißenberg das Uphon-Festival statt - Uphon heißt bekanntlich das Studio des Weilheimer Producer-Königs Mario Thaler (Notwist). Als Live-Act angekündigt war u.a. Acid Paulie aka Martin Gretschmann. LAUT traf ihn vor dem Gig, um über seine Remixe für Björk und Depeche Mode und natürlich seine eigene Band Console zu sprechen.
Eigentlich hätten wir einen schüchternen Typen erwartet, der sich anstrengen muss zwei Worte hintereinander zu sagen und nur sehr ungern seinen Platz hinter dem Bildschirm verlässt. Alles falsch, alles anders. Martin Gretschmann entpuppt sich als prächtiger Gesprächspartner, der uns bittet, das Interview so früh wie möglich durchzuziehen, da er im Laufe des Abends immer besoffen würde, uns aber dennoch sage und schreibe 50 Minuten volllabert. Immer ein bisschen verwirrt, häufig in ein anderes Thema abschweifend und mit unendlich vielen Gedankensprüngen. Ein extrem sympathischer und hoffnungsloser Nerd eben, der sich inzwischen zum international gefragten Remixer gemausert hat und selbst fantastische Elektronik-Platten aus dem Handgelenk schüttelt.
Wir sind von LAUT, ich weiß nicht ob du das mitbekommen hast ...
Ja, der Hometrainer (Weilheimer DJ und Bassist der Console-Band) hat es erzählt, aber ich kenne eure Seite nicht, weil ich das Internet extremst meide. Das dauert mir alles zu lange, dieser ganze Aufbau der Seite und so. Ich habe auch nur ein Analog-Modem und bin überhaupt kein Surf-Heini.
Deshalb gibt es wohl auch keine gescheite Homepage von Dir?
Ja unter anderem. Aber da ist gerade eine in Arbeit: console.ws.
Punkt was?
Ws. für West-Somalia. (Er schmunzelt. Wir lachen.) Console.de war eben schon belegt. Ich hab mir zwar schon ein paar Mal überlegt, ob das nicht total asslig ist, von wegen Ausbeutung und so. Aber ich weiß auch nicht ...
Naja, unter Console gibt es halt tausend Playstation-Seiten ...
Also, console.de hat so ein Typ aus Hamburg, der verkauft ganz komische Scheiße. Ganz seltsam. Ist ja auch wurscht, jedenfalls bin ich kein Internet-Fetischist. Ich gehe da nur immer hin um meine Updates runterzuladen und dann reicht es mir auch schon wieder von diesem blöden Dings ...
Und E-Mail?
Ja, das schon. En masse. Aber das ist auch nur kurz runterladen und schreiben. E-Mail finde ich auch super. Ich bin jetzt kein Internet-Gegner. (Achtung Gedankensprung!) Ich lese auch nie Zeitschriften, also Spex, Raveline, was man eben so als Musiker oder DJ liest. Ich komme ja eher so aus der Technik-Ecke und wenn, dann surfe ich eher so NativeInstruments oder emagic.de an. Solche Sachen eben. Die ganze Musikgeschichte bekomme ich eigentlich nur durch den Hometrainer und den Axel (Weilheimer DJ) mit, die mir dann Sachen vorspielen. Ich gehe auch nie in Plattenläden und kauf mir dort Platten und wenn, dann nur so Zeug wie Mogwai. Gitarren-Schrammel-Kram.
Du kommst also eher aus der Gitarrenecke?
Ja klar, wir alle hier in Weilheim. Früher waren meine Lieblingsbands Codeine, Sonic Youth, Bitch Magnet, frühe Motorpsycho-Sachen. Das höre ich auch heute noch total gerne. Teilweise auch so Neuseeland-Kram, dort gibt es eine total geile Szene, z.B. die Jeffrey's-Brüder. Das sind alles so Vier- bis maximal Acht-Spuraufnahmen. Total trashig und Lo-Fi, aber eben extrem geile Musik.
Warum bist du dann zur elektronischen Musik gewechselt. Hat dich das Gitarren-Geschrammel gelangweilt?
Das waren zwei verschiedene Sachen. Zum Einen, weil mich Elektronik schon immer fasziniert hat. Mit elf hatte ich meinen erstem Computer ...
Was für Einen?
Das war ein Atari 400 XL. Und dann ein 64er, und danach einen Amiga. Aber einen Amiga 1000 wohlgemerkt.(grinst)
Hast du mit dem Amiga schon Musik gemacht?
Nee, das noch nicht, nur gespielt. Ich wollte immer Spieleprogrammierer werden und habe deshalb früher auch total viel gespielt, was jetzt wahrscheinlich der Grund ist, warum ich Computerspiele total langweilig finde. Ich hab' zwar eine Playstation 2 daheim rumstehen, aber ich spiele so gut wie nie. Allein der Gedanke an ein Computerspiel bewirkt bei mir so Würg-Reflex-Bewegungen. Manchmal spiele ich für zwei Wochen voll und dann wieder sechs Monate gar nicht. Am besten sind aber so Spiele, die man zu viert spielt, wie Micro Machines zum Beispiel ...
Aber ich wollte ja was anderes erzählen ... Jedenfalls, hatte ich dann nach dem Amiga die Schnauze gestrichen voll und habe alles verkauft und mir von dem Geld ein Mountainbike gekauft. Mit 16 wollte ich dann DJ werden, was aber auch nicht so richtig geklappt hat. So ein Typ wollte mir einen Plattenspieler besorgen und der Deal ist dann irgendwie geplatzt. Zwei Tage später habe ich einen E-Bass gekauft, weil ein Freund gerade eine Punkband hatte. Dann hab ich mir eben gesagt: 'Ok, kein Plattenspieler, wirste halt Bassist. Scheißegal!'. Aber ich hatte immer dieses Faible für Elektronik. Als dann die ersten Sampler aufkamen war das echt so: 'Oh krass, Sachen aufnehmen und damit dann rumspielen. Voll geil!'.
Nach dem Abi habe ich mir meinen ersten Synthesizer und Sampler gekauft. Das war jetzt der eine Grund: dass ich die Elektronik schon immer geil fand. Der andere war, dass in der Band, in der ich damals gespielt habe nicht mehr als einmal Proben pro Woche ging, weil alle arbeiten mussten oder noch zu Schule gingen. Ich wollte immer viel mehr machen, aber das ging halt nicht gescheit mit einem E-Bass, damit kannst du eben nicht wirklich eigene Stücke machen. Mit dem Sampler ging das aber.
Kam durch deine Band auch der Kontakt mit Notwist zu Stande ?
Nein. Mit Notwist bin ich durch die Elektronik in Kontakt gekommen. Wir kannten uns natürlich schon, hier auf dem Land kennt sich ja eh jeder. Ich hatte eben einen gescheiten Sampler und der Mario (Thaler vom Uphon-Studio) nur so ein Trash-Teil, also war ich eben dafür prädestiniert bei Sample-Sessions, z.B. für Notwist, auszuhelfen.
Jetzt müssen wir dich natürlich zu deinen großen Projekten ausfragen, die du gerade am Start hast: mit Björk und Depeche Mode. Erstgenannte hat bei dem Song "Heirloom" auf ihrem neuen Album die Musik deines Songs "Crabcraft" verwendet. Wie kam es dazu?
Also Björk hatte meine CD und hat mich eines Tages mal angerufen ...
Die hat dich persönlich angerufen? Da musst du ja am Telefon ausgeflippt sein!
Ja schon, ihr müsst mal in meine Wohnung kommen. Da hängen drei Poster an der Wand und zwei davon sind von Björk. Es gibt nicht viel mehr Leute, die ich bewundere und total schätze. Mir fallen nicht viele Superidole ein. Beastie Boys finde ich scheißecool, Sonic Youth kenne ich auch schon. Björk ist da schon unter den Top Drei. Von ihr bin ich schon ewig Fan und deshalb ist das auch für mich mit so ungefähr das Größte, was mir passieren kann, wenn jemand wie Björk auf mich zukommt.
Hast du dann vor Aufregung überhaupt sprechen können?
Also, ich wurde da vorgewarnt. Meine Nummer steht natürlich nicht auf der CD, sondern da steht nur die Nummer von meinem Booker und dort haben die zuerst angefragt, ob sie meine Telefonnummer haben können, weil Björk persönlich mit mir sprechen wollte. Ich wusste also schon, dass sie irgendwann anrufen würde. Und dann hat sie auch angerufen.
Wie lange hast du auf den Anruf gewartet?
Ein, zwei Tage. Das ging alles ratz-fatz. Als das Telefon geklingelt hat, wusste ich auch genau, dass sie am anderen Ende ist. Sie war dann voll nervös und hat rumgestammelt (winselt): 'Hello, I'm a singer from Iceland and I work in Iceland ...' Die war so nervös, dass ich dachte, also wenn einer nervös ist, dann reicht das schon. Dann hab ich eben gesagt (hängt den groovy Rockstar raus): 'Hey, ich kenn' dich. Ich kenn' schon die Sugarcubes. Ich weiß, was Sache ist'. Dafür war ich aber umso nervöser, als ich sie getroffen habe.
Du warst also auch bei ihr?
Ja, ich habe sie zweimal getroffen. Einmal in London im Studio und dann noch mal in Stuttgart beim Konzert.
Björk hat an deinem Song kaum etwas verändert. Habt ihr überhaupt zusammen aufgenommen?
Es ist eigentlich gar nichts verändert. Zwar neu abgemischt, aber es klingt genau so wie auf meiner Platte. Ich bin da hingefahren und hatte die ganzen Spuren einzeln dabei, die wurden dann reingespielt und sie hat halt dazu gesungen. Also so richtig zusammen gearbeitet haben wir jetzt nicht. Sie hat auch gleich am Telefon gesagt, dass sie nur dazu singen will, weil sie den Song schon so super fände.
Da hat sie auch recht.
(verlegen) Dankeschön. "Crabcraft" war der letzte Song, der auf "Rocket In The Pocket" kam. Ich wollte noch ein Stück mehr auf der Platte haben und fand den Song in einer Schublade. In einer Nacht habe ich ihn noch schnell fertig geschraubt. Deshalb bin ich damit auch noch nicht so über. Es ist eben ein unkompliziertes Stück, das man zum Einschlafen hören kann. Ich mag Musik, die nichts von mir will. Musik, die nicht stresst. Musik die einfach so dahingeht, aber ohne belanglos zu sein. So eine CD zu der man nebenbei abspült oder ein paar Emails schreibt und irgendwann ist die Platte dann fertig und man checkt es erst nach fünf Minuten, dass jetzt etwas anders ist als vorher. Und dann denkt man sich: 'Scheiße, was habe ich eigentlich vorhin gehört. Kann mich nicht mehr daran erinnern, aber irgendwie war's cool.'
Hat Björk gesagt, warum sie ausgerechnet den Song ausgewählt hat?
Nicht so richtig. Sie hat mir erzählt, dass sie ihn immer während den Drehpausen bei "Dancer In The Dark" in ihrem komischen Wohnwagen gehört hat und der Song sie voll glücklich gemacht hat. Das ist für mich natürlich auch ein extremes Kompliment. Immer als sie "Crabcraft" gehört hat, kam ihr sofort so eine bestimmte Melodie in den Kopf. So etwas ist ihr vorher noch nie passiert, und weil das so strange war, hat sie mich angerufen und gefragt, ob sie das aufnehmen darf. Wenn es mir gefällt, dann könnten wir ja ein "White Label" machen.
Ich war ja sowieso begeistert und habe natürlich zugestimmt, bin aber immer davon ausgegangen, dass der Song vielleicht mal ins Netz gestellt wird oder es eben ein "White Label" gibt. Dann kam auf einmal eine Mail von ihrem Manager, der meine Credits für ihre neue Platte wollte. Als ich das gehört habe, bin ich umgefallen. Das war dann echt der Ritterschlag.
Und wie lief das mit dem Remix zum Depeche Mode- Song "Freelove" ab? Haben die auch bei dir angerufen?
Nein. Das ging über Daniel Miller von Mute Records (Depeche Mode Label). Vor zwei oder drei Jahren gab es in London ein einwöchiges Festival und er hat die Console-Band dorthin eingeladen. Warum genau weiß ich eigentlich auch nicht, aber dieser Typ ist eben der totale Freak, der kennt wirklich alles und steht voll auf deutsche Elektronik. Er hat den Typen von Depeche Mode dann mal unsere Platte vorgespielt und denen hat es wohl gefallen. Neulich waren Depeche Mode in München und einer der auf dem Konzert war hat mir erzählt, dass meine "Console Yourself"-Platte immer in den Pausen gelaufen ist, was natürlich total geil ist. Jedenfalls kam dann irgendwann der Anruf, ob ich nicht Lust hätte einen Depeche Mode-Remix zu machen. Wo ich dann natürlich auch keine Sekunde gezögert habe ...
Aber die Band hast du nicht getroffen?
Nee, das war so ein typischer Remix-Job. Ich habe die Bänder bekommen und sollte dann einfach etwas daraus machen. An dem Mix habe ich ganz schön lang rumgeschraubt. Trotzdem finde ich, es ist nicht der allerbeste Remix ... es war sehr viel Respekt mit im Spiel. Die Sache ist nicht sehr weltbewegend und es braucht wahrscheinlich auch kein Mensch ... aber es war eben ganz nett.
Wenn sich jetzt auch ausländische Musiker für deine Musik interessieren; wie läuft dann deine Platte in Amerika?
Naja, die wird dort über Matador Records vertrieben und ich denke, die haben vielleicht so 2000-3000 Platten verkauft. Nicht die Welt, aber schon ok. Für mich ist es eben total wichtig, dass es dort verfügbar ist, aber ich habe jetzt um Gottes Willen keine Ambitionen in Amerika ein Rockstar zu sein. Auf dieses Drecksland scheiß ich 'eh. Ich war da ein paar Mal mit Notwist auf Tour und es ist wirklich die Hölle. Drei Wochen jeden Tag Minimum 700 km gefahren und insgesamt vielleicht 200 Leute erreicht. Sprich: im Durchschnitt zehn Leute am Abend.
Es geht dabei doch eher um das Erlebnis in Amerika zu touren.
Ja schon. Man kann das schon mal machen. Und ich hab's gemacht, aber ich brauch's nicht wieder.
Gab es durch die Björk/Depeche Mode-Sache einen Aufwind in Amerika?
Im Moment noch gar nicht. Aber ich denke, dass man es bei der nächsten Console-Platte spüren wird. Dank solchen Namen wie Björk oder Depeche Mode ist die Aufmerksamkeit halt schon größer. Ich habe aber versucht die ganze Sache sehr flach zu halten. Zu allen Leuten mit denen ich arbeite habe ich gesagt 'Hey, Maul halten!', weil ich keinen Bock habe, dass im nächsten Matador- oder Virgin-Newsletter riesenfett steht, dass Console mit Björk zusammen arbeitet.
A propos neues Console-Album: Im Januar kommt die neue Notwist-Platte "Neon Golden" raus. Hast du da überhaupt Zeit gehabt, dich um Console zu kümmern?
(Begeistert sich zuerst für unsere Digi-Cam: "Wie geil ist das denn? Hab ich noch nie gesehen. Sind das dreieinhalb Zoll-Disketten?" - Dann antwortet er) Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Nachdem die Notwist fertig war habe ich angefangen daran zu arbeiten. Aber da hatte ich auch nur zwei Monate Zeit und bin damit natürlich überhaupt nicht fertig geworden. Und danach hat dann die ganze Promo-Schiene mit Notwist angefangen. Hier mal ein Interview, hier mal eine Fotosession, hier mal ein Konzert, und dies, und das.
Jetzt im Moment sieht es eben so aus, dass ich kaum mehr Zeit habe, und wenn, dann nur so zerrüttet. Mal zwei Tage oder so. Ich bin nicht der Typ, der so arbeiten kann, ich brauche immer viel Zeit am Stück, so Open-End mäßig. Oft habe ich auch überhaupt keinen Bock anzufangen, wenn ich weiß, dass ich am übernächsten Tag wieder was anderes machen muss. Das geht mir total auf den Sack, deshalb dauert das jetzt noch ewig. Die neue Platte wird wahrscheinlich erst im September 2002 rauskommen.
Hätte ich nicht so schnell mit gerechnet ...
Das muss halt sein. Die Erstveröffentlichung von "Rocket In The Pocket" war '98. Das ist dann nächsten September schon vier Jahre her, dann wird es verdammt nochmal Zeit. Und weil es so lange dauert bis das neue Album kommt, gibt es jetzt eine Console-Liveplatte "At Centre Pompidou". Das ist ein Mitschnitt vom Februar 2001, als wir in einem Theater im Centre Pompidou in Paris gespielt haben. Einmal im Monat spielt da eine Band, Sonic Youth, Tarwater, To Roccoco Rot und solche Sachen haben dort schon gespielt.
Jedenfalls wussten wir, dass die meisten Bands dort improvisiert haben oder irgendwas Besonderes gebracht haben. Da haben wir uns gesagt, dass wir dort nicht unser komisches Rock'n'Roll-Set abfahren können. Zumal das noch bestuhlt ist und keiner tanzen kann ... nicht mal rauchen darf man. Deshalb sind jetzt acht chillige Ambient-Stücke auf der Platte ... aber alles mit Live-Instrumenten eingespielt. Das ist auch so eine CD, die einfach so vorbeigeht.
Notwist werden ja immer elektronischer. Ist es so, dass dein Schaffen bei Notwist immer wichtiger wird?
Nee, nicht wirklich. Es ist so, dass alle anderen jetzt auch Elektronik machen. Jeder von denen hat mittlerweile die Möglichkeit und das Wissen, so etwas zu machen. Klar, die neue Platte ist sehr elektronisch, aber viele Sounds sind gar nicht von mir.
Sind Notwist dann gerade vom Gitarrensound gelangweilt?
Naja, im Moment stimmt das wahrscheinlich sogar, das war auch schon bei der letzten Platte abzusehen. Aber das wird nicht so bleiben. Die Produktion der neuen Platte hat 1 1/4 Jahre gedauert und jetzt hat wirklich keiner mehr Bock irgendwie elektronisch rumzuwerkeln. Das neue Live-Programm ist dagegen sehr rockig. Es gibt jetzt auch zwei komplett neue Stücke, die gar nicht auf "Neon Golden" sind, die sind nur Gitarre. Die beiden Songs waren eine absolute Reaktion auf dieses ewige Rumtüfteln und vor dem Computer sitzen. Notwist sind ja auch eine Band die ständig im Wandel ist. Die nächste Platte könnte total Punkrock sein. Oder vielleicht nur Jazz. Oder nur Blues. Das ergibt sich dann nach dem Geschmack, den man gerade hat.
Wir sind gespannt. Nachher trittst du als Acid Paulie auf. Was verbirgt sich dahinter?
Einer meiner Spitznamen ist Paul und kommt von der Fernsehserie Kevin & Paul. Der Mario (Thaler), der das Festival hier organisiert hatte den Spitznamen Kevin, auch von dieser Serie, und immer wenn wir zusammen Musik gemacht haben, haben wir uns Kevin & Paul genannt. Ich hab' das dann einfach beibehalten und benutze den Namen auch nur, wenn ich alleine mit meinem Laptop spiele. Das wird heute einfach nur so was wie ein DJ-Set. Da gibt es nichts zu sehen, außer einen Typen der auf seinen Bildschirm starrt. Es geht eigentlich nur ums Tanzen. LAUT tanzen.
Na dann, viel Spaß. Danke für das Interview.
Das Interview führten Martin Mengele und Philipp Schiedel.
| Sa | 25.05.2013 | The Notwist Elbjazz Festival (Hamburg) | |
| Do | 30.05.2013 | The Notwist Modular Festival (Augsburg) | |
| Fr | 31.05.2013 | The Notwist Maifeld Derby (Mannheim) | |
| Sa | 01.06.2013 | The Notwist Immergut Festival (Neustrelitz) | |
| So | 02.06.2013 | The Notwist Dresden (Beatpol) | |
| Mo | 03.06.2013 | The Notwist Regensburg (Alte Mälzerei) | |
| Di | 04.06.2013 | The Notwist A-Salzburg (Arge Kultur) | |
| Do | 11.07.2013 | The Notwist Foreign Affairs (Berlin) | |
| Fr | 26.07.2013 | The Notwist Kassel (Kulturzelt) | |
| Sa | 27.07.2013 | The Notwist Juicy Beats (Dortmund) | |
| Mo | 29.07.2013 | The Notwist Hafensommer Würzburg (Würzburg) |
Das Label der Weilheimer: mit Infos zu 13&God und sämtlichen anderen Projekten.
http://www.alientransistor.de
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Erbitte Lagebericht Anonymous |
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21.11.08, 22:00 hatebreed |
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dunkles licht auf DIE band aus de aDoB |
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02.07.04, 12:36 aDoB |
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