Porträt

laut.de-Biographie

Smokie

Schon in der Schulzeit freunden sich Chris Norman (Gesang), Terry Uttley (Bass & Gesang) und Alan Silson (Gitarre & Gesang) an und gründen ihre erste Band. Niemand kann zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass diese Jungs einmal ein Stück Musikgeschichte schreiben werden. Nach einigen Unstimmigkeiten über den Bandnamen einigen sie sich schließlich auf "Smokie", um eventuellen Streitigkeiten mit Smokey Robinson aus dem Wege zu gehen. Mit mäßigem Erfolg treten sie in Clubs auf und touren anschließend mit dem Sänger Peter Noone - allerdings stets als Hintergrundband. Während dieser Zeit wird die Gruppe von Bill Hurley entdeckt, der sie mit dem berühmen Produzentenduo Mike Chapman und Nicky Chin (Suzi Quattro) zusammenbringt und ihnen einen fähigen Drummer, Peter Spencer, beschert.

Ihre erste Single scheitert bei zahlreichen Radiostationen, da sie sich weigern, den Titel zu spielen, denn "Pass It around" scheint zu leicht mit Haschisch-Konsum in Verbindung gebracht zu werden. Nun ja, das ist mehr als ein Vierteljahrhundert her. Doch nichts desto trotz wird die nächste Scheibe "If You Think You Know How To Love Me" ein absoluter Kassenschlager und landet sogar auf Platz 3 der U.K.-Charts. Darauf folgen Hits wie "Don't You Play That Rock'n'Roll To Me" oder "Living Next Door To Alice". Letzterer ist sicherlich spätestens nach der Cover-Version von Gompie ("Who The F... Is Alice?") ein Fetenhit.

1982, am Zenit ihrer Karriere, lösen sich Smokie auf, da jeder Einzelne es für das Beste hält, sich anderen Projekten zu widmen. Doch schon drei Jahre später bringt ausgerechnet eine Tragödie Smokie wieder zusammen: Ein Benefizkonzert, bei dem die Band 1985 zugunsten der Opfer des Brandunglücks im Fußballstadion von Bradford auftritt. Das Konzert ist ein Riesenerfolg und Chris Norman fragt seine alten Kumpels, ob sie Smokie nicht wieder aufleben lassen wollen. Man will unisono, und so startet die altbewährte Besetzung in eine neue Ära durch.

Die Band beginnt wieder wie eh und je zu touren, und die Pause tat dem Erfolg keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. Jedoch steigt Chris Norman kurze Zeit später wieder aus, da sich seine Solokarriere ("Midnight Lady") als ziemlich erfolgreich erweist und sein volles Engagement erfordert. Chris' Part übernimmt Alan Barton.

1995 ereignet sich ein tragischer Unfall: Der Tour-Bus kommt auf dem Weg zum Düsseldorfer Flughafen von der Straße ab. Die Insassen Terry Uttley und Alan Silson kommen mit Schürfwunden davon, Leadsänger Alan hingegen erliegt fünf Tage später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Das Ende von Smokie? Nein, Mike Craft – ein Freund der Band - springt als Leadsänger ein, und durch seine Motivation und den frischen Wind erlangt Smokie erneuten Auftrieb. 1996 verlässt Alan Silson die Band und Mick McConnell wird Nachfolger der Leadgitarre. Und so smoken sie noch heute.

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