Porträt

laut.de-Biographie

Pink

Pink meint es ernst, und das von Anfang an. Ihre Erfahrungen mit Drogen sammelt sie bereits als Teenager, und mit nur 16 Jahren zieht sie nach Atlanta, um "Rockstar" zu werden. Einmal wird sie sogar aufgrund ihrer Gesangsakrobatik verhaftet. Vielleicht hätte sie nicht um drei Uhr nachts die Nachbarschaft unterhalten sollen ...

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Jedenfalls entschließt sich Pink - nach ersten musikalischen Gehversuchen mit der R'n'B-Gruppe Choice, bei Linda Perry - der Sängerin der 4 Non Blondes - anzurufen und ihr zu unterbreiten, dass sie, falls sie nicht sofort mit ihr Songs schreiben würde, sie zu ihrem Stalker würde. Nachdem Perry die Nachricht von Pink auf ihrem Anrufbeantworter abhört, muss sie wohl ein laues Gefühl im Magen gehabt haben, denn sie gibt sich sofort geschlagen. Klar, denn mit einer Bekloppten im Rücken durchs Leben zu stapfen, ist erheblich uncooler, als für sie Lieder zu schreiben und mit ihr eine gute Zeit zu haben.

Die beiden schreiben erste Songs für Pinks Debut "Can't Take Me Home", das auch mit Hilfe von Produzenten und Songwritern wie Scoff Storch (The Roots, Dr Dre), Dallas Austin (TLC und Madonna) und Damon Elliott (Bone Thugs-N-Harmony) entstand. Dass aus der Platte - zumindest in den Staaten - ein Doppelplatin-Erfolg wurde, ist aber auch vor diesem Hintergrund nicht unbedingt selbstverständlich. Zu verdanken hat sie das nicht irgendeiner gnädigen Unterstützung, denn sowohl ihre Stimme als auch das Sich-in-Szene-setzen muss sie mit der Muttermilch aufgesogen haben.

Apropos Muttermilch: Ihre Eltern lassen sich scheiden, da ist Pink erst sieben Jahre alt. Das Trauma aus dieser Erfahrung verarbeitet sie Jahre später in "Family Portrait". Die Aufnahmen zu diesem Song gestalteten sich etwas schwierig, da beim Singen die Erinnerungen an die Streitereien der Eltern wieder an die Oberfläche traten. Beide, sowohl Mutter als auch Vater waren berührt, als sie ihnen das Lied vorspielte. Die wohlbehütete Welt hat sie auch in ihrem Teenagerleben nie gesucht. Nachdem sie sich nicht mehr mit gemeinen Mitschülern auseinandersetzen wollte, schmiss sie die Schule kurzerhand und schlug sich mit Gelegenheitsjobs bei McDoof und Co. durchs Leben. Janis Joplin, Jimi Hendrix, Billy Joel, Guns N' Roses, Green Day und 2Pac waren dabei ihre musikalischen Begleiter. Ins Musikgeschäft fand sie erst zögerlich. Nachdem sie ihre Karriere als einzige Weiße im Gospelchor einer Kirche beendet hatte, stieg sie in eine Punkband ein. Backgroundgesang für die Rap-Combo Scratch N'Smoove, bei denen Scratch von The Roots mitmachte, verschaffte ihr erste Kontakte zu Labels. LaFace schnappte dann sofort zu, als sie bei einem Talentwettbewerb auftrat.

Im Gegensatz zu den meisten Trällerbienen schreibt sie fast alle Songs selbst und achtet dabei stets darauf, dass ihr eigener Stil in die Arbeit einfließt. Der beinhaltet eine gute Portion Kratzbürstigkeit und seit neuestem auch eine für R'n'B eher ungewöhnliche Menge an Gitarren und analogem Schlagzeug.

2001 schlägt dann weltweit Pinks Stunde. Das Video zu "Lady Marmalade", bei dem sie neben Lil' Kim, Christina Aguilera und Mia im knappen Strapsenlook brillieren darf, entstand unter der Ägide von Missy Elliott und bescherte uns Pink Tag und Nacht auf MTViva. Zeitlich geschickt platziert erscheint ihr Zweitling "Missundaztood" im Frühjahr 2002 und etabliert den Namen Pink auch in deutschen Landen, wobei etabliert schon ein wenig untertrieben ist.

Pink - Beautiful Trauma
Pink Beautiful Trauma
Emotionale Berg- und Talfahrt mit wenig Innovation.
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Nach dem kommerziellen Erfolg des Albums macht sie auch abseits des Musikbusiness Schlagzeilen. Mit Pamela Andersons Exfreund Tommy Lee soll sie sich ein Bett teilen, dann schreibt sie empörte Briefe, in denen sie für die Rechte der Tiere eintritt. Ihre Opfer sind die Modezeitschrift Vogue, Magier Siegfried & Roy sowie Prinz William. Das Engagement hindert sie jedoch nicht daran, nebenher ihr neues Album "Try This" aufzunehmen, das weltweit im November 2003 erscheint. 2004 knüpft sie daran eine umjubelte Hallentournee an, bei der sie in ausnahmslos ausverkauften Häusern auftritt.

Nach all dem Trubel gönnt sie sich eine Auszeit und widmet sich - unter anderem - ihrem Freund, dem Motocrossfahrer Carey Hart. Nach einigem Hin und Her, inklusive zwischenzeitlicher Trennung, macht sie ihm während eines Rennens einen Antrag, indem sie ein Pappschild mit der Aufschrift "Willst Du mich heiraten?" in die Höhe hält. Während ihr Angebeteter etwas verwirrt seine Runden dreht und den Anschluss an die Spitze verliert, dreht sie das Schild. Dort steht nun "Ich meine es ernst!", woraufhin Corey anhält und Pink in seine Arme schließt. Wie romantisch! Im Januar 2006 gibt sich das Paar dann im mittelamerikanischen Staat Costa Rica das Jawort. Zeugen der eher ungewöhnlichen Zeremonie sind unter anderem Fred Durst, Axl Rose, Gwen Stefani, Blink 182 und Lisa Marie Presley.

Zu dieser Zeit hat Pink die Aufnahmen zu ihrem vierten Studioalbum bereits abgeschlossen. "I'm Not Dead" erscheint im März 2006. Zuvor veröffentlicht sie "Stupid Girls" als Single. Im dazugehörigen Video zieht sie Sternchen und Skandalnudeln wie Paris Hilton, Jessica Simpson, Britney Spears und Jennifer Lopez durch den Kakao.

Bereits zwei knappe Jahre später gibt Pink bekannt, dass sie sich von Carey getrennt hat. Und weil Madame Beth ihr Privatleben seit jeher nicht vor der Öffentlichkeit versteckt, wird auch dieses Kapitel in Form der Single "So What" – samt plakativem Video – selbstbewusst zur Schau gestellt. In eine Schaffenskrise scheint sie die Trennung nicht geworfen zu haben, denn mit "Funhouse" erscheint noch im selben Jahr ihr fünftes Studioalbum, auf dem sie zwar viel ruhige, aber keine abgründigen Seiten ihrer Persönlichkeit offenbart.

2010 ist es Zeit für die erste Best Of "Greatest Hits...So Far!!!", und 2012 erzählt Pink "The Truth About Love" aus der Sicht einer Mutter - im Sommer 2011 kam Tochter Willow zur Welt.

Die dritte Singleauskopplung "Just Give Me A Reason" erreicht in Deutschland und den USA im April 2013 die Spitzenposition in den Charts. Anschließend schreibt sie für Chers Album "Closer To The Truth" die beiden Tracks "I Walk Alone" und "Lie To Me" und veröffentlicht unter dem Pseudonym You+Me mit Sänger Dallas Green die Scheibe "Rose Ave" (2014). 2015 ernennt man sie zur Botschafterin von UNICEF. Sie singt ein Jahr später den selbst geschriebenen und produzierten Song "Just Like Fire" für den Score von "Alice Im Wunderland - Hinter den Spiegeln" ein.

Im Dezember 2016 kommt das zweite gemeinsame Kind mit Motocrossfahrer Carey Hart zur Welt. Nach der Babypause veröffentlicht sie mit "Beautiful Trauma" im Oktober 2017 ihr siebtes Studioalbum. Als Gast hört man den Rapper Eminem.

Als Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Schauspielerin hat sich Pink im Laufe ihrer Karriere erfolgreich etabliert. Als Tierschützerin und liebevolle Mutter beweist sie auch privat, dass sie ihre schwere Drogenvergangenheit längst hinter sich gelassen hat.

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Düsseldorf 2013 Pink live im ISS Dome.

Pink live im ISS Dome., Düsseldorf 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pink live im ISS Dome., Düsseldorf 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pink live im ISS Dome., Düsseldorf 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pink live im ISS Dome., Düsseldorf 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Open Air in Köln Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion

Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Pinks Summer Carnival live im Kölner Rheinenergiestadion, Open Air in Köln | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Live in Oberhausen 2009 Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen.

Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mal wieder große Show: Miss Funhouse im Varieté-Fummel in Oberhausen., Live in Oberhausen 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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