Porträt

laut.de-Biographie

Demiricous

Gitarrist Scott Wilson, Basser/Shouter Nate Olp und Drummer Christopher Cruz haben alle drei eine Vorliebe für den guten, alten Thrash Metal. Allerdings finden sie nur noch recht wenige Bands, die ihre Vorliebe auch entsprechend musikalisch umsetzen. Was liegt also näher, als am Halloween-Abend 2001 einfach eine eigene Band zu gründen?

Gesagt, getan, und sechs Monate später haben sie mit Ben Parrish auch einen zweiten Gitarristen in der Band, der wie sie aus Indianapolis stammt und zuvor bei Upheaval gespielt hat. In Eigenregie nehmen sie eine EP auf, die sie auch an Metal Blade Records verschicken. Deren Boss Brain Slagel zeigt sich von den Jungs äußerst angetan und nimmt sie unter Vertrag. Zu der Zeit haben sie sich schon im Vorprogramm von Acts wie Exodus, Malevolent Creation, The Black Dahlia Murder oder Obituary einen Namen gemacht und arbeiten hart an ihrem Debüt.

Das erscheint unter dem Titel "One (Hellbound)" Anfang 2006 und geht schwer in Richtung Slayer. Manch einer spricht schon fast von einer drögen Kopie, doch wer es ordentlich in die Fresse mag, macht mit der Scheibe nichts falsch. Drummer Chris steigt kurz darauf aus und Demiricous leihen sich für die Tour mit Himsa und Ringworm den Brand New Sin-Drummer Mike Rafferty aus. Nach weiteren Dates mit Nodes Of Ranvier, If Hope Dies und Still Remains, geht es mit Letzteren auch für ein paar Gigs nach England.

Ende Oktober sind sie mit Vital Remains, Grave und Dismember nochmal in Nordamerika unterwegs, konzentrieren sich dann aber auf die Aufnahmen zum nächsten Album. Inzwischen haben sie mit Dustin Boltjes einen neuen Drummer dabei, der auch auf "Two (Poverty)" zu hören ist. Die Nähe zu Slayer ist nach wie vor nicht zu leugnen, doch inzwischen mischt das Quartett auch ein paar andere Einflüsse in ihren Sound. Das von Eric Rutan (Morbid Angel/Hate Eternal) abgemischte Album steht ab Anfang Oktober in den Regalen.

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