Porträt

laut.de-Biographie

If Hope Dies

Man muss das Städtchen Auburn in der Nähe von Saracuse im Staate New York eigentlich mit einem gesunden Misstrauen betrachten. Immerhin haben wir Auburn ein Verbrechen wie Manowar zu verdanken. Allerdings stammen aus Saracuse die Hardcore-Ikonen Earth Crisis. Kann sowas auf Dauer gut gehen? Offensichtlich schon, denn im Sommer 1998 denken sich Sänger Alan French, Drummer Brandon Wakeham, Basser Gary Mann und die beiden Gitarristen Thad Jackson und Tim Seib, dass sie auch noch ihren Teil zum Metalcore-Boom beitragen können. Deswegen dröhnt es in irgendeinem Keller in Auburn im Staate New York auch des öfteren recht laut aus den Fenstern.

If Hope Dies - Life In Ruin Aktuelles Album
If Hope Dies Life In Ruin
Ein außergewöhnlich gutes Metalcore-Album.

Nach dem üblichen Ablauf mit unzähligen Konzerten, Demos und Litern an vergossenem Schweiß, veröffentlichen If Hope Dies 2002 schließlich über Diehard Records ihr Debüt "Siege Equipment For Spiritual Decline". Von einem Kassenschlager kann man bei dem Album allerdings nicht sprechen, weshalb sie sich auch schnell nach einem neuen Deal umschauen müssen. Diesen finden sie wenig später bei Ironclad Recordings und veröffentlichen dort "The Ground Is Rushing Up To Meet Us".

Metal Blade riechen dann aber den Braten und krallen sich die Jungs, um das Album 2004 nochmal neu aufzulegen. Mit ihrem Sound in der Schnittmenge aus Unearth, The Black Dahlia Murder und The Agony Scene, liegen sie natürlich voll im Trend. Nachdem sie Anfang 2005 zunächst mit letzteren durch die Staaten ziehen, schließen sie sich im April Kreator, Hate Eternal und Vader an, bevor sie Ende des Jahres mit Hatebreed, Full Blown Chaos, Most Precious Blood und Manntis durch Nordamerika touren.

Zwischendrin finden sie irgendwann noch die Zeit, ein paar neue Songs einzuspielen und mit Produzent Jason Suecof (Trivium, God Forbid) aufzunehmen sowie ihren neuen Gitarristen Brian Ward einzuarbeiten, der nun für Tim dabei ist. Noch bevor das neue Album auf den Markt gelangt, geht es schon wieder mit Demiricous, Nodes Of Ranvier und Still Remains erneut auf die Straßen. Nachdem "Life In Ruin" Anfang April veröffentlicht ist, greifen sich If Hope Dies ne Koje im Bus von Bury Your Dead, DevilDriver und Remembering Never, um im Mai durch die Staaten zu brettern. Für Europa stehen bislang noch keine Daten fest.

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