Porträt

laut.de-Biographie

God Forbid

Die aus New Brunswick in New Jersey stammende Gruppe sticht 1996 schon deshalb aus der Menge der guten Death/Thrash Metal-Bands hervor, weil der einzige Weißkäse Bassist John Outcalt ist.

Die Coyle-Brüder Dallas und Doc an den Gitarren sind beide Latinos, Drummer Corey Pierce sowie Sänger Byron Davis sind Afro-Amerikaner. Dass solch eine (in der Hartwustszene leider immer noch seltene) Kombination aufgeht, zeigt vor allem die 1999 erstmals auf dem eigenen We Put Out-Label veröffentlichte Mini-CD "Out Of Misery (neu aufgelegt anno 2001).

"Reject The Sickness" kommt 2000 bei 9-Volt-Records raus, was der Band in den Staaten diverse Auftritte mit so unterschiedlichen Acts wie Amorphis, Sevendust, Moonspell oder Sick Of It All einbringt. Die druckvolle Livepräsenz überzeugt schließlich Century Media, die sich die Rechte für die 2001 erscheinende Scheibe "Determination" sichern.

In den Staaten gehen God Forbid derweil die nächste Mammuttour an. Da die Metalcore-Welle gerade auf ihren Höhepunkt zusteuert, nutzen die Jungs die Gunst der Stunde und springen auf jeden Tourtross auf, der sich bietet.

Eine kurze Songwritingpause, schon sind God Forbid wieder mit Killswitch Engage, Shadows Fall, Unearth und Lamb Of God auf der Headbangers-Tour unterwegs. Im Frühjahr 2004 folgt das dritte Album "Gone Forever", das wieder einen schmackhaften Mix aus Death, Thrash und Hardcore bietet. Besonders die klaren Vocals von Gitarrist Doc wirken noch abwechslungsreicher und nehmen auf "IV: Constitution Of Treason" 2005 noch mehr Raum ein.

Sind die Touren bis dato schon ausführlich genug, setzen God Forbid einen drauf und sehen ihre eigene vier Wände für mehrere Monate am Stück nicht mehr. Mit der 'Hell On Earth'-Tour gehts im Herbst 2006 wieder nach Europa. Das neue Jahr beginnen sie mit der ersten Headlinertour durch die Staaten. Daran schließen sich Premieren in Australien, Neuseeland, Mexiko, Puerto Rico und Alaska an.

Außerdem schneidet die Crew einen Gig in New Jersey für die erste DVD mit, die den Titel "Beneath The Scars Of Glory And Progression" trägt. Parallel zu den Arbeiten an der DVD entstehen neue Songs.

Die Doppel-DVD erscheint Mitte Juli 2008, zuvor drehen sie mit Death Angel und Soilent Green im Rahmen der 'In Thrash We Trust'-Tour im Mai ihre Runden. Das bis dato stärkste Album "Earths Blood" folgt im Februar 2009. Auf diesem zeigen sie sich so variabel und dennoch heavy wie nie zuvor.

Doch Ende März stellt sich heraus, dass Dallas und Doc eben Brüder sind: Die zoffen sich auch mal ordentlich. So kommt es leider Gottes zum Bruch mit Dalles, der die Band auf der laufenden Tour verlässt. Seinen Platz nimmt vorerst der ehemalige Darkest Hour-Gitarrist Kris Norris ein. Letztendlich nimmt aber Matt Wicklund (Ex-Himsa) seinen Platz ein und wird direkt ins Songwriting eingebunden. Dass die Wahl durchaus richtig war, zeigt das nicht minder starke "Equilibrium", das im Frühjahr 2012 erscheint.

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