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Mit Death Angel erscheint Anfang der 80er eine der jüngsten und innovativsten Thrash Metal-Bands der Bay Area auf der Bildfläche. Dass die Jungspunde auch noch alle miteinander verwandt sind und ihre Ursprünge auf den Philippinen haben, ist dabei nur eine kleine Anekdote.
Den Grundstein legen die Teenies Rob Cavestany (Gitarrist/Sänger), Basser Dennis Peppa und der gerade mal neun Jahre alte Drummer Andy Galeon, die zunächst unter dem Banner Dark Theory einige Coversongs von Judas Priest, Iron Maiden oder Ozzy Osbourne in den gängigen Clubs spielen, sich aber bald in Death Angel umbenennen. Da sie sich musikalisch in Richtung Thrash Metal bewegen, holen sie mit Dennis' Bruder Gus einen zweiten Gitarristen in die Band und wenig später mit Mark Osegueda auch einen neuen Sänger. Das Livedebüt in neuer Besetzung gibt man im Vorprogramm von Megadeth.
Das erste Demo "Kill As One" nehmen sie 1985 unter der Regie von Kirk Hammet auf, was schon allein für Interesse bei diversen Labels sorgt. So setzen Death Angel ihre Unterschrift unter einen Deal mit Enigma Records und machen sich an die Aufnahme zum Debüt. Noch bevor "The Ultra-Violence" in den Regalen steht, beweisen die Jungspunde ihre Qualitäten bei einigen Westküstendates im Vorprogramm von Slayer. Über Music For Nations erscheint die Scheibe erst 1987 in Europa, wo sie im selben Jahr auch erste Dates spielen.
Im Gegensatz zum Titel möbeln die Jungs nicht nur drauf los, sondern sind an ihren Instrumenten ausgesprochen fix respektive versiert und setzen dies auch in ihren Songs perfekt um. Kaum wieder zurück, machen sie sich an die Aufnahmen zum zweiten Werk "Frolic Through The Park", wobei ihnen das Video zum Track "Bored" und dessen kräftiger Airplay später einen Deal mit dem Major Label Geffen einbringt. Das Besondere am Zweitling der Kalifornier ist, dass sie neben den typischen Thrash-Riffs auch immer leichte Funk- oder Hardcore-Einflüsse einbringen.
Da sie in Europa mittlerweile ein große und treue Fanschar besitzen, kehren Death Angel schon vor der Veröffentlichung dorthin zurück und touren u.a. mit Motörhead. Das dritte Album "Act III" wird erstens von der Presse geliebt, zweitens vom Label kaum gefördert und drittens somit vom US-Publikum größtenteils ignoriert. Das mag zum Teil auch daran gelegen haben, dass sich die Phillippinos immer mehr anderen Klängen gegenüber öffnen und ihre Musik immer anspruchsvoller wird.
Zwar räumen Death Angel im asiatischen Raum ab, jedoch gelingt es ihnen nur bedingt, den amerikanischen und europäischen Markt zu knacken. Dennoch sind sie in Europa mit Forbidden und Vicious Rumors auf einer absoluten Hammertour unterwegs.
Auch in den Staaten sind sie zunächst mit Forbidden am Start und wollen ein paar weiter Dates mit Chris Poland spielen. Doch ehe es dazu kommt, verunglückt der Tourbus in der Wüste Arizonas: Drummer Andy und Sänger Mark verletzen sich dabei so schwer, dass Andy über ein Jahr benötigt, um wieder auf die Beine zu kommen und Mark einen Zeh verliert.
Sofort sichern ein paar Jungs aus der Thrash-Szene ihren Support zu und organisieren mit Mitglieder von Bands wie Exodus, Metallica, Heathen und Forbidden einen Benefiz-Gig um Geld für die Behandlung der schweren Kopfverletzung von Andy aufzubringen. Während Andy sich noch erholt, spielen sie mit Ersatzdrummer Chris Kontos ein paar Dates in Japan.
In dieser Zeit feuern Death Angel Sänger Mark, der nach New York zieht und der Musik den Rücken kehrt. Die restlichen Mitglieder beschließen, Death Angel auf sich beruhen zu lassen, um mit Gitarrist Rob am Gesang unter dem Namen The Organization oder kurz The O. weiterzumachen.
Nachträglich erscheint noch das Livealbum "Fall From Grace", worauf die Band aber keinen großen Einfluss hat. Mit The O. bringen sie die Alben "The Organization" und "Savor The Flavor" raus und touren u.a. mit Rob Halford oder Motörhead. Vor allem auf dem letzten Album entfernen sie sich doch ein ganzes Stück von den alten Thrash Metal-Tagen.
Nachdem auch The O. in die Hose geht, verzetteln sich die Jungs in immer weiteren Projekten. The Past (Rob, Andy, Dennis, Gus), Big Shrimp (Dennis, Andy), Smokestack (Rob, Andy), Silver Circus (Mark) und Swarm (Rob, Andy, Mark), die dann sogar Jerry Cantrell auf seiner US Tour 2001 supporten. Doch im selben Jahr tauchen Death Angel plötzlich wieder in Originalbesetzung auf und spielen auf dem Thrash Of The Titans Benefiz-Festival für den an Krebs erkrankten Testament Sänger-Chuck Billy. Neben ihnen stehen Exodus, der Machine Head-Vorläufer Vio-Lence und einige andere Thrash Urgesteine der Bay Area auf der Bühne. Nach dem Gig reißen sich mehrere Label um die Band und wollen eine neue CD. Death Angel spielen ein paar weitere Gigs in den USA und eröffnen zwischendurch mal für Anthrax und Metallica.
Danach kommen sie nach Europa und touren als Co-Headliner mit Testament auf den No Mercy-Festivals, wo sie immens absahnen und ein weiteres Album für das Frühjahr 2004 ankündigen. Bevor dieses erscheint, kommen sie gleich noch mal mit Disbelief, Darkane und Mnemic zurück nach Deutschland. Inzwischen ist klar, dass das neue Album "The Art Of Dying" über Nuclear Blast Ende April in die Läden kommen soll - die Erwartungen sind enorm hoch.
Leider hat es den Anschein, dass die Philippinos den Anforderungen auf CD nicht ganz gerecht werden können, denn das Album klingt, trotz Marks spürbaren Enthusiasmus, nicht nur mäßig produziert, sondern auch zerfahren und uneinheitlich. Dafür enttäuschen sie live nicht, als sie für diverse Festivals zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit nach Deutschland zurück kehren. So spielen sie sowohl 2004, als auch 2006 auf dem Bang Your Head und lassen auch sonst kaum eine Möglichkeit aus, live zu spielen.
Zwischenzeitlich veröffentlichen Death Angel noch ein 4-CD-Boxset, in dem sich die ersten beiden Scheibe befinden, die schon allein mit ein paar Bonustrack erweitert wurden. Eine dritte CD enthält ausschließlich bislang unveröffentlichtes Material, und die beiliegende DVD gibt Einblick in das frühere Tourleben der fünf Cousins. Während Mark nebenher noch All Time Highs gründet, beschäftigt sich Rob damit, ein paar Songs für ein Soloalbum aufzunehmen, an dem aber auch Andy und Death Angel-Aussteiger Gus Peppa beteiligt sind.
Mitte 2007 stehen die Zeichen wieder auf Sturm: Das nächste Album steht an. Dieses hört auf den Namen "Killing Season" und steht ab Ende Februar 2008 in den Regalen. Darauf zeigt sich das Quintett deutlich fokussierter. Im Interview dazu zeigt sich Rob wie immer bestens gelaunt und vor allem verdammt happy darüber, dass sich Forbidden die CD-Release-Party der Band als Zeitpunkt für ihr Comeback ausgesucht haben. Im April gehts schon wieder nach Europa um mit Mercenary und Demolition die Bühne zu entern.
Nachdem Ende Oktober Bassist Dennis Pepa seinen Ausstieg bei Death Angel bekannt gibt, folgt ihm Ende Mai 2009 Drummer Andy Galeon. Ihre Plätze nehmen Will Carroll (Drums) von Vicious Rumors und Basser Damien Sisson ein, die beide auch bei Scarecrow aktiv sind. Die zwei Neuen dürfen Anfang September 2010 auf "Relentless Retribution" zum ersten Mal zeigen, was sie drauf haben. Und wie sich zeigt, frischt der neue Input den alten Death Angel-Genpool ordentlich auf.
Gitarrist Rob über das neue Album und das Thrash-Revival in der Bay Area.
Bei Death Angel scheint es irgendwie keinen schlechten Tag zu geben. Noch nie habe ich erlebt, dass einer der Jungs mal ohne Grinsen im Gesicht über irgendein Festival oder Konzert gelatscht wäre.
Und auch im Interview am Telefon geben sich die Herren immer in bester Laune. So verwundert es mich auch nicht, dass sich am anderen Ende der Leitung ein blendend aufgelegter Rob Cavestani meldet. Der kann es anscheinend kaum abwarten, mit dem jeweiligen Interview-Partner über die neue Death Angel-Scheibe "Killing Season" zu reden, denn noch bevor ich mich anständig melden kann, brüllt mir der Gitarrist auch schon aus dem Hörer entgegen.
Hey, ist da Eddy von laut.de?
Öh, glaub schon.
Great! Hier ist Rob von Death Angel, alles klar bei dir?
Auf jeden Fall, und wie man hört scheint es dir auch gut zu gehen.
Mir geht's phantastisch, die sorgen echt gut für uns hier in Donzdorf.
Freut mich zu hören. Stimmt es eigentlich, dass der Interview-Zeitplan wegen einem Konzert verschoben wurde, das ihr unbedingt spielen wolltet?
Ja, stimmt. Uns wurde diese Show angeboten, die echt ene tolle Gelegenheit gewesen wäre, aber das Konzert fand letztendlich gar nicht statt, hehe.
Was? Wieso das denn?
Naja, das wäre ein Gig im Rahmen der NAM-Convention gewesen. Da rennen immer alle möglichen Equipment und Gear-Companys rum und natürlich auch viele Bands, da es ja auch um die Endorsement-Deals und eine entsprechende Präsentation geht. Man gibt ein paar Signing-Sessions, trinkt jede Menge Bier und so Zeug, du kennst das bestimmt (lacht). Wir hätten beinahe auf einer der Aftershow-Partys gespielt, aber leider hat die gar nicht stattgefunden. Die Company, die das organisiert hatte, bekam irgendwelche Probleme mit dem Sponsor, weswegen die Party ausfallen musste. Wir waren also nur für ne Autogrammstunde und ein paar Bier da, nur spielen konnten wir leider nicht.
Ok, wenn ich mich recht entsinne, dann habt ihr für "The Art Of Dying" extra einen sehr 80s-lastigen Sound auf der Scheibe verwendet. Hattet ihr diesen Plan auch für "Killing Season"?
Wir wollten nicht unbedingt einen Sound, der nach den 80ern klingt. Die Beschreibung passt eigentlich nur von dem Gesichtspunkt her, dass sie in den 80ern einen deutlich organischeren Sound hatten, der nicht ganz so künstlich und maschinell klang. Wir sind große Fans dieses deutlich wärmeren, fetteren, organischeren Produktionsstils, und das ist folglich auch unser Ziel. Es ging weniger darum, nach den 80ern zu klingen, sondern wir wollten einfach nicht eine von diese modernen, kalten Produktionen haben.
Aber obwohl der Sound auf "Killing Season" deutlich fetter ist, als auf "The Art Of Dying", ist er doch lang nicht so kräftig, wie zum Beispiel der von der letzten Exodus.
Hoah, what? Das finde ich aber ganz und gar nicht. Ich denke, dass das damit zusammenhängt, wie die Leute bestimmte Produktion für sich aufnehmen. Für mich klingt unsere Produktion deutlich fetter, als die der letzten Exodus. Ich finde, dass unsere Produktion deutlich mehr Biss und mehr Kanten hat. Wir klingen mit unserem Sound einfach deutlich wärmer, was wohl auch besser zu unserer Musik passt, als zu der von Exodus. Die haben doch einen deutlich anderen Stil als wir und von daher passt einfach nicht jede Produktion zu jeder Band.
Du warst während dem Mix und dem Mastern ständig anwesend und hast den Vorgang überwacht?
Ja, die ganze Zeit. Ich will in solche Sachen einfach eingebunden sein und habe das Album quasi co-produziert. Von daher bin ich mit dem Sound natürlich auch voll und ganz zufrieden.
Ist verständlich, aber gab es denn Unterschiede im Songwriting und der Vorbereitung auf "Killing Season" im Vergleich zum Vorgänger?
Auf jeden Fall, verdammt große Unterschiede! Als wir "The Art Of Dying" geschrieben haben, war wir eigentlich immer noch in der Situation, dass wir versuchten, uns als Band zu finden. Wir haben uns erst mal wieder kennen gelernt, haben versucht unseren Sound zu entdecken. Wir hatten uns so lange nicht gesehen, geschweige denn zusammen abgehangen und gearbeitet. Das musste alles erst einmal verarbeitet werden und entsprechend neu war die Situation für uns, als wie "The Art Of Dying" geschrieben haben. Gleichzeitig wollten wir uns der Tatsache bewusst sein, wie viel Zeit seit der letzten Scheibe vergangen war und was unsere Fans wohl von uns erwarten würden. Das war eine ganz andere Situation, als wir damals ins Studio gegangen sind. Irgendwie haben wir einfach ein paar Songs auf genommen und dann abgewartet, was passiert. An der neuen Scheibe hat sozusagen eine komplett andere Band gearbeitet. Wir sind jetzt wieder eine ganze Zeit lang zusammen, kennen uns besser als je zuvor, sind selbstbewusster und arbeiten einfach effektiver miteinander. Wir haben inzwischen wieder dieses Feeling erreicht, das wir hatten, als wir an einem Album wie "Act III" geschrieben haben. Wir sind viel zielgerichteter an die Sache herangegangen und wussten, was wir wollten und wie wir das erreichen wollen. Wir haben viel enger und besser zusammengearbeitet.
Du sagtest gerade, dass es sich so anfühlt, wie zu der Zeit von "Act III". Wie würdest du denn die Chemie innerhalb der Band beschreiben. Ist es so wie vor dem Split, oder ist sie besser oder einfach nur anders?Sie ist besser als sie es jemals war, ohne Scheiß. So gut und so tight haben wir noch nie zusammengearbeitet. Wir wissen alle genau, was wir erreichen wollen und wir sind Feuer und Flamme, dafür zu kämpfen. Wir haben "Act III" als so was wie einen Orientierungspunkt ausgewählt. Die Art und Weise, wie wir an diese Produktion herangegangen sind, war schon gut, und das wollten wir dieses Mal eben auch machen oder sogar noch verbessern. Der Aufwand, den wir für die Scheibe betrieben haben, übertrifft wirklich alles, was wir zuvor gemacht haben, und das lag auch dem wirklich wahnsinnig geilen Studio, in dem wir aufgenommen haben, und an dem absolut fantastischen und fanatischen Produzenten Nick Raskulinecz. Der ganze Prozess lief einfach auf einem Level ab, das maximal noch mit dem von "Act III" zu vergleichen ist.
Das sehe ich ähnlich, denn wenn man sich die Scheibe so anhört, dann gibt es da zwar eine große Vielfalt an unterschiedlichen Songs, Stilen und Stimmungen zu hören, aber es klingt deutlich fokussierter.
Das ist exakt das, was ich meine, Alter. Und wir sind dermaßen glücklich mit dem Endergebnis, das kann ich kaum beschreiben. Es ist genau wie du sagst. Das Arbeiten von uns war wesentlich fokussierter und dadurch fiel es uns viel leichter, selbst so unterschiedliche Songs in einen organischen Flow zu bringen, dass das Album einfach 100% nach Death Angel klingt. Du kannst dir die Scheibe von vorne bis hinten anhören und es ist einfach non-stop, fucking, crushing Death Angel (lacht).
In einem Interview, das vor der Veröffentlichung von "The Art Of Dying" geführt wurde, hab ich gelesen, dass vor allem Mark seine Bedenken hatte, überhaupt wieder bei einem Label zu unterschreiben. Seid ihr denn mit Nuclear Blast noch zufrieden?
Auf jeden Fall, wir könnten uns in keiner besseren Situation befinden. Es ist wirklich unglaublich, welchen Rückhalt wir von dem Label bekommen. Sie unterstützen uns einfach wo sie können und das fühlt sich verdammt gut an. Wir respektieren uns alle sehr und die Jungs hier glauben einfach an uns und verstehen uns vor allem auch (aus dem Hintergrund kommt eine Stimme, die irgendwas von Arschkriechern gröhlt). Oh, hey, ich wusste gar nicht, dass du auch da bist, haha. Ok, eigentlich hassen wir alle hier bei Nuclear Blast, die sind echt alle scheiße (lacht).
Wer war das im Hintergrund? Jaap?
Nein, Markus (Staiger, Chef von Nuclear Blast). Aber zurück zu deiner Frage, es ist einfach fantastisch, mit einem Label zu arbeiten, das uns 100%ige kreative Freiheit lässt. Ich meine, welches Label schickt eine Band ins Studio und das erste, was sie vom neuen Album zu hören bekommen, ist das finale Produkt? Ich kenne sonst kein Label, das so viel Vertrauen in eine Band hat. Sie erlauben sich einfach kein Urteil, ehe wir mit allem zufrieden sind und etwas präsentieren wollen. Das einzige was sie sagen ist: 'Come on guys, kick some fucking ass!' Und genau so wollen wir auch arbeiten und so funktionieren wir einfach am besten.
Stimmt es eigentlich, dass es noch jede Menge bisher unveröffentlichtes Material von "The Ultra-Violence" und "Frolic Through The Park" gibt?
Zum Teil schon, aber wir haben auch schon einiges davon in dem Boxset "Archives And Artifacts" veröffentlicht. Darin befindest sich eigentlich das meiste von dem unveröffentlichten Zeug. In dem Set gibt es die jeweils remasterten Versionen von "The Ultra-Violence", "Frolic Through The Park" und auf jeder Scheibe sind dann noch drei Bonustracks drauf, die bis dahin unveröffentlicht waren. Dann gibt es noch eine dritte CD, auf der nochmal zwölf unveröffentlichte Songs sind und eine zusätzliche DVD, auf der es jede Menge Blödsinn aus unseren alten Tagen zu sehen gibt. Also inzwischen ist das meiste von dem Zeug schon irgendwo erschienen.
Zur letzten Scheibe hatte ich mit Mark gesprochen, und wir hatten uns über Reunions von Thrash Metal-Bands unterhalten. Wir stimmten beiden darin überein, dass sich Forbidden gefälligst wieder zusammentun sollten, und nun sehe ich auf eurer Homepage, dass ihr einen Gig mit ihnen spielt ...
Ja, geil was? Das ist die erste Show seit ihrer Wiedervereinigung. Ich hab irgendwann mitbekommen, dass sie sich darüber unterhalten, noch mal ein paar Gigs zu spielen und wollte sie eh fragen, ob sie bei unserer CD-Release-Show vorbeikommen wollen. Also hab ich Craig angerufen, mit dem ich gut befreundet bin, und fragte ihn, ob sie nicht einfach bei uns auf der Party spielen wollen. Das wäre dann so was wie eine neu aufgelegte "Act III"-Tour. Das wird einfach der Oberhammer und die Show ist schon ausverkauft (Inzwischen musste noch ein zweiter Abend gebucht werden, der auch ausverkauft ist).
Verdammt, in der Bay Area müsste man wohnen, aber wenigstens werde ich Forbidden auf dem Bang Your Head-Festival sehen, auf dem ihr ja auch letztes Jahr gespielt habt.
Ah, ja, das war cool. Toll, dann kommt es bei Forbidden also so langsam in die Gänge. Ich habe zu Craig auch gleich gesagt, dass wir zusammen eine Tour auf die Beine stellen sollten. Die sind gerade in der selben Situation, in der wir waren, als wir uns gerade wieder für dieses Benefiz-Konzert für Chuck Billy von Testament zusammen getan hatten. Ich denke, sie wollen es erst einmal ein wenig langsamer angehen. Noch haben sie keine einzige Show gespielt und wollen deswegen nicht schon 100 Shows buchen und nen riesen Trubel veranstalten, ehe sie überhaupt wissen, wie es weitergeht. Ich weiß allerdings eins ganz genau: Im selben Moment, in dem Forbidden bei unserer Release-Party auf die Bühne gehen und die Energie und das Feedback vom Publikum fühlen, wollen sie mehr davon! Dann werden sie wissen, warum wir sechs Jahre, nachdem wir uns wieder zusammengetan haben, immer noch zusammen sind. Wir können nur hoffen, dass es bei ihnen genauso läuft.
Na das hoffe ich doch auch. Denkst du, dass es momentan so was wie ein Thrash-Revival gibt?
Es hat schon so den Anschein. Das kommt wohl einen Schneeballeffekt gleich, denn wenn du als Musiker mitbekommst, wie deine alten Kumpels auf einmal wieder Musik machen, damit abgehen und auch Fans erreichen, dann denkst du wohl darüber nach es ihnen gleichzutun. Wenn du dann außerdem mitbekommst, wie all diese jungen Bands von deinem Sound beeinflusst worden sind, dann wollen wohl ein paar alte Säcke wie wir zeigen, dass wir das auch noch können (lacht). Exodus haben ne richtig geile, neue Scheibe gemacht, jetzt kommt unsere und als nächstes sind Testament dran. Dann die Reunion von Forbidden, da scheint echt was zu gehen.
Stimmt, ich warte jetzt nur noch auf EvilDead.
Yeah, man. Wer weiß, vielleicht kommen die ja auch wieder zurück.
Wollen wir’s hoffen. Allerdings hab ich so ganz nebenbei noch gesehen, dass du letztes Jahr ja noch ein Solo-Album veröffentlicht hast, auf dem sogar Gus (Pepa, ehemaliger Death Angel-Gitarrist) ein paar Gitarren eingespielt hat.Ja, stimmt und Andy hat Schlagzeug gespielt. Wir spielen oftmals vollkommen anderes Zeug, wenn Death Angel nicht gerade unterwegs oder im Studio sind. Wir hängen dann zusammen ab und spielen die ganze Zeit auf den Akustikgitarren zusammen rum. Das haben wir schon früher gemacht und hin und wieder hat das dann auch einen kleinen Einfluss auf den ein oder anderen Death Angel-Song gehabt. Aber meist haben wir das nur so zum Spaß und als Ausgleich gemacht, aber jetzt haben wir einfach mal ein Album mit dem Zeug aufgenommen und schauen, wie es ankommt. Ich hätte bestimmt genügend Zeug für vier Alben in Demoform bei mir zu Hause rumfahren. Jedes Mal wenn ich die Zeit habe, geh ich in mein kleines Studio daheim und nehm ein paar von den Sachen auf. Das ist ein ganz angenehmer Ausgleich zu den Death Angel-Sachen.
Die Soloscheibe ist also hauptsächlich akustisch gehalten?
Ja, hauptsächlich. Eigentlich sollte es rein akustisch sein, aber letztendlich sind doch ein paar E-Gitarren mit drauf gelandet. Als Metal kann man das aber nach wie vor nicht bezeichnen. Die Scheibe ist auch nicht offiziell über ein Label erschienen, sondern man kann sie nur bei mir über die Homepage ordern. Ich hatte überhaupt keine Zeit, mich um die Vermarktung des Albums zu kümmern, denn kaum war ich mit den Aufnahmen fertig, ging es auch schon an die Arbeiten zu "Killing Season". Seit der letzte Ton von meiner Soloscheibe fertig war, hat sich mein Leben nur noch um Death Angel gedreht. Ich habe es gerade mal geschafft, tausend Stück von der Scheibe pressen zu lassen und das war’s auch schon. Wer aber Interesse daran hat, kann das Teil über meine MySpace-Page ordern. Da können die Leute auch direkt mit mir in Kontakt treten. Alles andere finde ich auch selten dämlich, was bringt es denn, wenn man auf MySpace ne Page von einem bestimmten Künstler oder einer Band findet und dann hat man trotzdem nicht die Möglichkeit, mit demjenigen persönlich in Kontakt zu kommen. Ich finde das auf jeden Fall ne tolle Sache und bin so oft wie möglich online.
Dann also ran an die Tasten Leute und erzählt Death Angel, was ihr von der neuen Scheibe "Killing Season" haltet. Damit bleibt für mich nur noch ein Frage offen: Mir wurde erzählt, dass Mark täglich ne Flasche Gin wegschluckt. Ist an dem Gerücht was dran?
Nö! Obwohl, naja nicht mehr, hahaha. Manchmal würdest du ganz schon Augen machen, was der so wegtanken kann, aber inzwischen ist das lang nicht mehr so krass wie früher. Manchmal müssen wir ihm noch sagen, dass er es vielleicht ein wenig lockerer angehen sollte, aber ich denke, er hat das unter Kontrolle.
Rechtzeitig zum neuen Album treiben sich Death Angel-Fronter Mark Osegueda und sein Gitarrist Rob Cavestany in Deutschland rum und rühren kräftig die Werbetrommel für ihr Comeback-Album "The Art Of Dying".
Nachdem es beim ersten Termin aufgrund einer defekten Telefonanlage nicht geklappt hat, meldet sich Rob beim zweiten Anlauf gut gelaunt und zum Gespräch bereit.
Seit wann seid ihr denn in Deutschland?
Seit fünf Tagen, aber morgen mach ich wieder den Abgang. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie viele Interviews ich gegeben habe, aber es macht nach wie vor Spaß.
Schön zu hören, aber erzähl doch mal, wer hatte als erstes die Idee, Death Angel zu reformieren?
Ich denke mal, dass das eine sehr spontane und gemeinsame Idee und Entscheidung war, da es eigentlich überhaupt nicht geplant war. Ursprünglich wollten wir nur auf diesem Benefiz Festival für Chuck Billy (Testament-Sänger, der an Krebs erkrankt war, d.Verf.). Wir wurden schon davor des öfteren gefragt, ob wir uns nicht mal für irgendwelche Festivals reformieren wollen, und wir sagten jedes mal: NO! Bei Chuck war das ganz was anderes, da wir den Kerl schon ewig kennen, er ein super Typ ist, und wir ihm einfach helfen wollten. Außerdem waren da so viele großartige Bands dabei, dass wir unbedingt ein Teil davon sein wollten. Also sagten wir zu, und als wir dann auf die Bühne sind, hat es uns total umgehauen. Wir hatten nur zweimal geprobt, und nicht nur, dass das Publikum total ausgerastet ist, auch für uns war es unglaublich. Die Chemie zwischen uns war sofort wieder da, und es fühlte sich an, als wären wir nie auseinander gegangen. Es war einfach umwerfend.
Warum war es für euch vorher unvorstellbar, euch noch mal für einen Gig zusammen zufinden?
Rob, Andy (Galeon, dr) und ich waren mit unserer anderen Band Swarm auf Tour, und irgendwie gab es keinen Grund für uns, wieder mit Death Angel anzufangen. Als wir dann diesen großartigen Gig zusammen spielten und die Reviews des Konzertes rauskamen, sah die Sache dann aber schon ein bisschen anders aus.
Apropos Swarm. Nach Death Angel gab es ja jede Menge anderer Bands, in denen mindestens zwei von euch gespielt haben. Nachdem du weg warst, haben die anderen unter The Organization weiter gemacht. Aber gerade Swarm mit euch dreien: warum habt ihr das nicht einfach Death Angel genannt, obwohl nicht alle mit dabei waren?
Das stand eigentlich nie zur Diskussion. Immerhin war der Sound von Swarn und Death Angel doch sehr unterschiedlich. Mit Death Angel hatten wir so etwas wie den Höhepunkt erreicht und uns dann aufgelöst. Mit den drei Alben, die wir veröffentlicht haben, hatten wir uns eine Menge Respekt in der Szene verdient, und das wollten wir nicht kaputt machen. Als ich die Band verlassen habe, wollte ich mit der ganzen Musikszene eigentlich nichts mehr zu tun haben. Ich wollte nicht mal mehr Musik machen. Die andern haben dann unter The Organization weiter gemacht. Als wir damals mit Death Angel angefangen haben, waren wir alle noch sehr jung, und wir entwickelten uns musikalisch sehr schnell und in viele Richtungen. Deshalb klingen unsere Alben auch so unterschiedlich. Das hat sich so weit entwickelt, dass die Musik auf keinen Fall unter das Banner von Death Angel gepasst hätte. Als sich Death Angel dann auflösten, hatte einfach jeder von uns die Möglichkeit, all diese verschiedenen Einflüsse auszuleben. The Organization konnten ohne mich als Sänger genauso wenig Death Angel sein, wie irgendein Projekt von mir ohne Rob an der Gitarre. Jeder von uns hatte einfach ein paar musikalische Ideen im Kopf, die erst einmal ausgelebt werden mussten, ehe wir den Kopf wieder frei hatten, um mit Death Angel solche Musik zu machen. Jetzt können wir uns einfach auf diese Art Musik konzentrieren und wieder astreine Death Angel-Mucke komponieren.
Du hast gerade erwähnt, dass du Death Angel verlassen hast, weil du die Schnauze voll hattest von Musik. Du bist daraufhin nach New York gezogen. Wie ging es da weiter?
Ich war eigentlich nur kurz in New York und habe danach Europa für ein Jahr bereist. Ich hab mir dort drei Basislager errichtet: London, Mailand und Paris. Von da aus sind meine Freunde und ich mit dem Zug überall hin gefahren, das war eine verdammt schöne und interessante Zeit. Auf Tour kommt man zwar auch viel rum, aber man ist meist nur für einen Tag an einem Ort. Das war dann aber ganz was anderes, denn wir konnten so lange bleiben, wie wir wollten und uns alles anschauen. Da hat man doch wesentlich mehr von.
Wann hast du dann gemerkt, dass es ohne die Musik doch nicht so ganz geht?
Eigentlich gleich, nachdem ich wieder in den Staaten war. Der Trip durch Europa war einfach hilfreich, um mir klar zu werden, wo meine Vorlieben und Stärken liegen. Es war ein Herzenswunsch von mir diesen Trip zu machen und danach war mein Kopf wieder frei, um mich auf Musik zu konzentrieren. Nicht, dass mich die Musikindustrie nicht immer noch angekotzt hätte, aber ich wollte einfach wieder auf der Bühne stehen und rocken. Ich hab dann mit ein paar Jungs aus New York eine Band namens Silver Circus gestartet, die nicht allzu lange überlebt hat. Das klang in etwas nach Velvet Underground meets The Stooges. Danach war mir dann klar, dass ich keinen Bock darauf hatte, Energie in eine Sache zu stecken, an welche die anderen nicht wirklich glauben. Ich hab daraufhin weiter Musik gemacht, aber eigentlich nur just for fun. Mit der Zeit hatten sich bei mir aber einige gute Ideen angesammelt, und ich wollte die auch dementsprechend umsetzen. Also rief ich Rob an und fragte ihn, ob er nicht wieder mit mir in einer Band spielen wolle. Für mich ist Rob der beste Gitarrist, mit dem ich je zusammen gearbeitet habe. Ich wollte aber eine straight ahead Rock Band machen, die mit Death Angel nicht viel zu tun hat. Er war einverstanden, uns so gründeten wir Swarm.
Stehen auf "Art Of Dying" jetzt komplett neue Songs, oder sind da auch ein paar Ideen von früher oder sogar von anderen Projekten dabei?
Nein, überhaupt nicht. Das sind alles komplett neue Song, die ausschließlich für Death Angel geschrieben wurden.
Wie lief den das Songwriting ab? Gab es da Unterschiede zu früher?
Ich denke der wesentlich Unterschied lag wohl daran, dass wir als Musiker erwachsener geworden sind. Jeder von uns hat sich in anderen Sachen ausgetobt und es hat keiner mehr das Gefühl, den anderen etwas beweisen zu müssen. Wir wissen alle, dass jeder von uns ein guter Songwriter ist, deshalb haben wir jetzt einen wesentlich größeren Respekt voreinander. Die Lyrics stammen alle von Rob, Andy und mit. Bei der Musik ist das genauso, aber die Kombination von beidem ist anders. Mal hat Andy die Musik geschrieben und ich den Text, dann stammt ein Text von Rob, zu dem ich die Musik geschrieben habe, oder Robs Musik wird von Andys Texten unterstützt, das ging wild durcheinander. Natürlich kam es auch vor, dass einer mit einem kompletten Song aus Musik und Texten ankam, aber wir haben einfach besser zusammen gearbeitet.
Was wollt ihr eigentlich mit einem Titel wie "The Art Of Dying" sagen?
Das ist mehr oder minder ein Wortspiel. "The Art Of Dying" ist einfach ein Umschreibung für Leben. Wie man sein Leben führt, wohin es einen bringt, einfach der ganze Lebensprozess.
Warum hat sich Gus nicht an der Reunion beteiligt?
Wir haben ihn gefragt, aber er hat sich einfach für einen anderen Weg entschieden. Er hat seit sechs oder sieben Jahren schon keine Musik mehr gemacht und hat auch nicht das Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Er ist auf die Philippinen zurück gezogen und ist da glücklich.
Ihr wart jetzt seit eurer Reunion zweimal auf Deutschland-Tour, ohne dass auch nur einer hier einen Ton vom neuen Album gehört hätte. War das nicht etwas riskant?
Naja, es war weniger für uns riskant, als vielmehr für unseren Promoter, hahaha. Wir hatten ja nicht viel zu verlieren, außerdem haben wir auf unsere Stärke vertraut, und die ist es nun mal, live zu spielen. Und es fühlt sich einfach wieder so geil an, mit den Jungs auf der Bühne zu stehen. Der Funke zwischen Publikum und uns springt immer noch sofort über, und es ist einfach großartig auf der Bühne. Wir verstehen uns blind, jeder weiß, was der andere macht und es passt alles perfekt zusammen.
Das musst du mir nicht erzählen, ich hab euch in Münster/Breitefeld gesehen.
Yeeaaahhh, das war eine geil Show und wir hatten so viel Spaß an dem Abend. Das war echt eine coole Sache.
Das Gefühl hatte ich auch.
Ich will hier ja jetzt keine auf dicke Hose machen, aber wir wissen einfach, dass wir live eine absolute Macht sind. Deswegen hatten wir auch keinen Bedenken, mit auf die No Mercy Festivals zu fahren. Als wir jetzt im November wieder auf Tour waren, kamen immer wieder ein paar Fans auf mich zu und sagten: Wir haben von euch bis vor der No Mercy Tour noch nie was gehört, aber nach dem Konzert sind wir in den nächsten Plattenladen und haben uns alle drei Scheiben geholt. Und so was ist einfach ein verdammt schönes Kompliment.
Wie alt ist euer Drummer denn jetzt? So um die 28?
Ne, er ist schon ein bisschen älter. Er hatte vor kurzem Geburtstag und ist jetzt 32.
Verdammt, jetzt bin ich aber beruhigt, dann bin ich doch noch jünger als er. Ich war schon kurz vor den Depressionen, weil ihr immerhin eine Pause von 14 Jahren mit Death Angel hinter euch habt. Und wenn der Kerl dann immer noch jünger als ich gewesen wär, hätte ich mir die Kugel gegeben. Aber egal, was mir in Münster noch aufgefallen war, ist dass ihr ständig im Publikum unterwegs wart und alle zwei Meter Autogramme auf alte Platten oder T-Shirts gegeben habt. Wie fühlt sich das an, wenn man sieht, dass einen die Fans trotz immerhin 14 Jahren Pause nicht vergessen haben.
Unbeschreiblich. Das ist einfach ein großartiges Gefühl. Das ist auch eigentlich der Grund, warum wir überhaupt wieder als Band zusammen gefunden haben, deswegen erscheint das Album. Die Nachfrage der Fans ist nach wie vor enorm, und seit klar ist, dass es ein neues Album gibt, noch größer. Bevor wir eine Show spielen, gehen wir immer ins Publikum, schauen uns die Leute an und reden mit ihnen. Wir freuen uns mindestens genauso auf die Leute, wie sie sich auf uns.
Inzwischen sind ja fast wieder alle guten Thrash-Bands aus den 80ern wieder da. Gibt es da eine, die du gerne reformiert sehen würdest?
Wooha, da muss ich richtig überlegen. Die meisten, die mir auf Anhieb einfallen, haben das Problem, dass mindestens einer von denen inzwischen tot ist. Mal überlegen, auf Judas Priest bin ich gespannt, hahaha, aber ansonsten, hm. Ich würde Faith No More nochmal gern live sehen.
Öh, ok, ich meinte aber eher Thrash-Bands.
Ach so, Thrash Bands, hm. (Pause)
Bist du noch da?
Ja, klar, ich überlege noch, aber mir fällt nichts ein.
Ich hätte da zwei Bands, die ich unbedingt wieder live sehen will.
Dann schieß mal los.
Die einen wären Forbidden und die anderen Evil Dead.
Stimmt, verdammt. Mit Forbidden haben wir auch schon getourt, und das war witzig. Trag mich für Forbidden ein, hahaha.
Ich hatte letztes Jahr im Sommer ein Interview mit Kirk Hammet von Metallica, und wir sprachen auch über euch.
Hatte er ein paar nette Sachen über uns zu sagen?
Ja, er meinte, dass er schon sehr gespannt auf euer neues Album sei. Du solltest ihm wohl eine Kopie schicken ...
Schon lange geschehen, ich habe ihm direkt meine erste Kopie geschickt, hahaha. Er bekam sozusagen das Advance-Advance-Tape. Als wir das letzte Mal miteinander darüber gesprochen haben, war er sehr begeistert davon, was mich sehr gefreut hat.
Wann kann man denn das nächste Mal mit euch auf deutschen Bühnen rechnen?
Im Sommer, wir werden auf ein paar Festivals spielen. Wir sind auf dem Bang Your Head Festival sowohl auf der großen Bühne, als auch auf der kleinen Pre-Show Bühne im WOM am Donnerstag. Danach sind wir auch noch auf dem With Full Force und auf dem Wacken Open Air. In Finnland sind wir auch noch auf nem Open Air, und zwischendrin werden wir bestimmt noch ein paar Clubs spielen. Im November/Dezember steht dann eine komplette Clubtour durch Europa an.
Werden da auch ein paar Songs von The Organisation oder Swarm gespielt werden?
Nein, ausschließlich Death Angel-Songs. Aber damit werden wir killen, glaub mir, hahaha.
Das Interview führte Michael Edele
Archives & Artifacts (2005)
Savor The Flavor (1995), The Organization (1993), Fall From Grace (1990), Act III (1990), Frolic through The Park (1988), The Ultra-Violence (1987)
| Fr | 15.11.2013 | Death Angel Metal Hammer Paradise (Weissenhäuser Strand) |
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