Porträt

laut.de-Biographie

Bury Your Dead

Bury Your Dead entstehen 2001 eigentlich nur aus einer Laune heraus. Die beiden Hamartia-Mitglieder Slim B. und Mark Castillo (dr) sind vom eher technischen Sound ihrer Hauptband gelangweilt und wollen ein paar Songs spielen, die in bester Hardcore-Manier direkt in die Fresse zielen. Zusammen mit dem Ex-Groundzero-Basser Rich Casey und Schreihals Joe Krewko spielen sie in der Gegend um Massachusetts und Connecticut diverse Shows und erarbeiten sich dadurch schnell einen guten Ruf.

Dieser dringt schließlich sogar bis nach Deutschland, denn das kleine Alveran Records-Label nimmt Bury Your Dead unter Vertrag und veröffentlicht "You Had Me At Hello" im März 2002. Nachdem sie sich irgendwo einen Van ausgeliehen haben, touren sie zusammen mit Dead To Fall, Bleeding Through und Until The End erst mal die Ostküste hoch und runter. Danach zerstreuen sie sich zunächst wieder in alle Winde, denn Drummer Mark zieht es zurück nach Philadelphia. Die Band tourt weiter mit Between The Buried And Me, Basser Rich arbeitet wieder als Programmierer, und Slim steigt bei Blood Has Been Shed ein.

Nach ein paar Monaten meldet sich Rich bei Slim und stellt klar, dass er Bury Your Dead eigentlich gerne zu einer festen Band gestalten würde, was diesem auch sehr gut in den Kram passt. Auch Mark lässt sich für diese Idee begeistern und zusammen mit dem zweiten Gitarristen Eric Ellis (Ex-Reflux) und Neu-Schreihals Mat Bruso starten sie die ersten Gigs und landen recht schnell beim renommierten Label Victory Records. Nachdem sie bis Anfang/Mitte 2003 auf Tour sind, machen sie sich ans Songwriting für ihr zweites Langeisen.

Im Sommer 2004 entern sie schließlich das Studio und nehmen "Cover Your Tracks" auf. Darauf outen sie sich als große Tom Cruise-Fans, denn jeder der zwölf Titel ist nach einem Film des Hollywood-Zwerges benannt. Das Album erscheint in Deutschland Ende November zu einer Zeit, in der die Band schon wieder zusammen mit Scars Of Tomorrow, A Perfect Murder und The Acacia Strain auf Tour ist.

Auf "Beauty And The Breakdown" (2006) sind die Titel nicht, wie sie schelmisch auf ihrer Website angeben, nach Nicole Kidman benannt, sondern nach Märchen. Sänger Mat Bruso verlässt die Band im Januar 2007, um sich anderen Dingen anzunehmen, wie beispielsweise Lehrer zu werden. Im März schnappt sich Michael Crafter (I killed the Prom Queen und Carpathian) das Mikro, gibt es aber während der "Don't Call It A Comeback-Tour" wieder ab. Schnell finden Bury Your Dead Ersatz in Myke Terry, der davor bei Cassius spielt.

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