Porträt

laut.de-Biographie

Dead To Fall

1999 rufen Dan Craig (Drums), Antone Jones (Gitarre) und Matt Hartmann (Gitarre) in Chicago die Band Dead To Fall ins Leben. Mit Justin Jakimiak (Bass) und Jon Hunt (Vocals) vervollständigen sie das Line-Up und legen los. Von Anfang an verbinden sie die Power und Wut aus der Hardcore-Szene mit der spieltechnischen Finesse und Melodie des schwedischen Death Metal. Nachdem sie sich in der näheren Umgebung schnell einen Namen gemacht und sich die Bühne schon mit größeren Namen wie The Crown oder Darkest Hour geteilt haben, werden Victory Records auf das Quintett aufmerksam und bieten ihnen einen Vertrag an.

Im Sommer 2002 nehmen sie ihr Debüt "Everything I Touch Falls To Pieces" auf und machen schon vor der Veröffentlichung des Albums zuerst mit Caliban, anschließend mit Malevolent Creation und Incantation die Straßen unsicher. Kaum ist die Scheibe erhältlich, steigt auch Matt Hartmann aus, sodass inzwischen Bryan Lear und Seth Nichols die Klampfen schrubben. Als nächstes geht es mit Mastodon und Atreyu auf Tour geht.

Die Musik auf der Scheibe hat einen schweren Göteborg-Einschlag, den zu der Zeit viele andere Bands auch für sich entdecken. Doch gerade, als alles gut zu laufen scheint, klinkt sich Dan aus der Band aus. Da er als Drummer trotzdem einer der Hauptsongwriter der Band war, ist dieser Verlust gravierend. Damit nicht genug, machen sich auf beide Gitarristen vom Acker und Justin und Jon stehen erst mal alleine da.

Die Suche nach geeigneten anderen Musikern zieht sich beinahe ewig hin, denn irgendwie scheinen die richtigen nicht dabei zu sein. So nach und nach finden sich in Matt Matera (Ex-7 Angel 7 Plagues) und dem Gründungsmitglied Antone Jones zwei neue Gitarristen und in Evan Kaplan ein neuer Drummer. In dieser Besetzung entern sie im Frühjahr 2004 zusammen mit Producer Eric Rachel (u.a. Atreyu, The Dillinger Escape Plan, God Forbid) die Trax East Studios und nehmen "Villainy & Virtue" auf.

Auf dem zweiten Album haben sie die Göteborg-Einflüsse ein gutes Stück zurück geschraubt, können aber auch mit verändertem Sound nicht aus der Masse an Metalcore-Bands herausstechen. Mit The Haunted und Martyr A.D. touren sie durch England, ehe sie in den USA die Straßen mit Twelve Tribes und Fight Paris unsicher machen. Dann machen sie sich schon wieder an die Aufnahmen zum nächsten Album, das sie wieder mit Eric Rachel eintüten. "The Phoenix Throne" erscheint Mitte April, weiß allerdings mit wenig Neuem zu überraschen.

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