Porträt

laut.de-Biographie

The Duke Spirit

Wer es nicht schon der Musik anhört, erkennt es beim Namen: Dieses Quintett ist mit herzöglichem Geist beseelt. Fünf Londoner Kunststudenten schenken dem Tipp eines Selbsthilfebuchs, dass "jeder ein Herzog sein kann," glauben: The Duke Spirit erblicken das Licht der Welt.

Und damit ein "rauer und brutaler Sound, der etwas herzerwärmendes, optimistisches melodisches und souliges umschließt," meint die Band einmal zum TimeOut Magazin. Das ist Rock, der nach Garage riecht und irgendwo zwischen dem Sound von My Bloody Valentine, den Pixies und den Yeah Yeah Yeahs liegt.

Einfluss auf diese melodiöse, phantasievoll dunkle Musik nimmt die "europäische Kunst und Kultur ebenso wie die Route 66". The Duke Spirit kultivieren klassischen Rock'n'Roll mit Blues-Einflüssen und passen sich nicht jedem Trend an.

Sängerin Liela Moss und Gitarrist Luke Ford lernen sich im britischen Cheltenham auf der Kunstschule kennen und beginnen Songs zu schreiben. Bald darauf ziehen die Gleichgesinnten nach London, wo sie auf Bassist Toby Butler stoßen. Die Gitarristen Dan Higgins und Drummer Olly Betts komplettieren die Band 2003.

Von Beginn an kann sich der Erfolg sehen lassen. Ohne große Promotion sind sie dennoch bald über die Grenzen der Heimat hinaus bekannt. Unterstützt werden sie bei ihrem Debüt "Cuts Across The Land" (2005) von Produzenten-Legende Mark Ellis, der u.a. mit U2, New Order, Smashing Pumpkins und PJ Harvey arbeitete.

Vor der Solotour 2008, die sie im Zuge der Veröffentlichung des Zweitlings "Neptune" bestreiten, sammelt der Fünfer als Support Act von Snow Patrol, Kasabian, Mercury Rev, Queens Of The Stone Age und vielen anderen ausreichend Liveerfahrung. Aber der Erfolg fordert auch seinen Tribut: Dan Higgins steigt nach der Veröffentlichung von "Neptune" aus, um sich auf die Familie zu konzentrieren. Butler wechselt an die Gitarre und Marc Sallis übernimmt den Viersaiter.

Mit der Zeit verbuchen die Briten Auftritte in allen großen amerikanischen Late Night-Talkshows, der Track "Send A Little Love Token" findet gar den Weg auf die fünfte Ausgabe der Guitar Hero-Videospielserie. Unter den Fittichen von Andrew Scheps (Mixer von u.a. Metallicaund Red Hot Chili Peppers) nehmen sie im Jahr 2011 ihr drittes Album "Bruiser" auf, das im September veröffentlicht wird.

Alben

The Duke Spirit - Neptune: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2008 Neptune

Kritik von Cathrin Hauswald

Diese Stimme blickt tief in die Seele. (0 Kommentare)

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Live in Köln 2009 Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London.

Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Herzerwärmend brutal! Fünf Kunststudenten aus London., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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