Porträt

laut.de-Biographie

So ganz kann MØ den eigenen Erfolg selber nicht glauben. "Ich bin die glücklichste Person auf der Welt, dass ich mit all diesen herausragenden Künstlern und persönlichen Idolen arbeiten darf", zeigt sich die Dänin aus Kopenhagen Mitte 2016 kurz vor der Sprachlosigkeit.

Major Lazer, Justin Bieber & MØ: Neuer Track "Cold Water"
Major Lazer, Justin Bieber & MØ Neuer Track "Cold Water"
Major Lazer, Justin Bieber & MØ – selbst Ed Sheeran war beim neuen Super-Duper-Sommertrack dabei.
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Da hat sie gemeinsam mit Trap-König Major Lazer sowie Popdarling Justin Bieber gerade den Sommer-Megahit "Cold Water" veröffentlicht. Die Welt zwischen Elektropop und Dancehall einigt sich zu diesem Zeitpunkt quasi unisono auf MØ als absoluten Radiofavoriten.

Vier Jahre und eine Albumpremiere ("No Mythologies To Follow", 2014) lang hat die Dänin, die Karen Marie Aagaard Ørsted Andersen heißt, da bereits erfolgreich im Popgeschäft verbracht. So erklimmt die Singer-Songwriterin etwa 2015 mit dem ersten Major Lazer/DJ Snake-Feature "Lean On" weit über 100 Mio. Plays auf Soundcloud. In Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Finnland und Australien wird das Stück zum Nummer-eins-Hit. Die Initialzündung, die ihre Popleidenschaft erweckt, sind allerdings die Spice Girls.

Als Achtjährige hört Ørsted 1996 deren Platte "Spice". Kurz darauf beginnt sie mit Klavierunterricht. In der Schulzeit im Heimatort Odense spielt MØ in diversen Schulbands und absolviert bis 2013 eine Ausbildung an der dortigen Kunstakademie. Erste ernsthafte Schritte als Künstlerin geht sie ab 2007, als sie die Electropunkband MOR mitbegründet. Nach zwei EP-Releases beginnt MØ, deren Name Jungfer bedeutet, 2009 parallel dazu mit der Solokarriere.

Ihr Elektropop ruft starke Popsängerinnen wie Lykke Li, Charli XCX und Elliphant ins Gedächtnis. Der NME beschreibt MØ alternativ als eine Mischung aus Siouxsie Sioux und Janet Jackson. Die Bestätigung von außen lässt nicht auf sich warten. 2012 lösen sich MOR offiziell auf, und noch im Frühjahr 2013 feiert die Sängerin gleich mit der ersten Single "Pilgrim" einen Charterfolg in Dänemark. Ihre Stimme prägt auch den Avicii-Track "Dear Boy".

Der Ex-M.I.A.-Intimus Diplo entdeckt ebenfalls sehr früh ihr Talent und produziert die Debüt-EP "Bikini Daze" mit. Auf YouTube erreichen ihre Tracks bald Millionen und machen MØ international bekannt. Anschließend geht sie als Support von AlunaGeorge und Major Lazer auf Europatour. Letztgenannten tischt sie auch zwei Songs als Co-Songwriterin auf.

Für ihr Sony-Debüt wird MØ außerdem der European Border Breakers Award verliehen, zu deren Gewinnern zuvor Katie Melua, Tokio Hotel und Adele zählen. Auch bei den Danish Music Awards jenes Jahres räumt sie, nunmehr wenig überraschend, gleich mehrfach ab. Im Durchbruchsjahr kollaboriert sie zudem mit Rapperin Iggy Azalea.

MØ bezeichnet Sonic Youth und insbesondere Kim Gordon als frühe Role Models.

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