Porträt

laut.de-Biographie

Gwen Stefani

Platinblond, gerne etwas überschminkt und in sehr gewöhnungsbedürftige Outfits gehüllt - so, kennen wir Gwen Stefani als Frontfrau ihrer Ska-Pop-Combo No Doubt. Seit dem Jahr 2004 wandelt die Stefani jedoch auch auf Solopfaden. No Doubt sollen zwar weiterhin bestehen, mit ihrem Debütalbum "Love, Angel, Music, Baby" verewigt die Blondine eben ihre ganz eigenen Vorstellungen und Stileinflüsse auf Platte. Mit unglaublichem Erfolg: Das Album geht weltweit acht Millionen Mal über den Ladentisch und toppt damit sämtliche No Doubt-Veröffentlichungen.

Gwen Stefani erblickte am 3. Oktober 1968 in Orange County, Kalifornien das Licht der Welt. Gemeinsam mit ihren Brüdern Todd und Eric wächst sie im südlichen Teil Kaliforniens auf und interessiert sich schon bald für die damals grassierende Ska-Szene. Ihr Bruder Eric gründet 1986 zusammen mit seinem Freund Spence die Band No Doubt und fragt seine aufbrausende kleine Schwester, ob sie nicht als Zweitstimme bei ihnen anfangen wolle. Sie will.

Doch kurz darauf trifft die Band ein schwerer Schicksalsschlag. Hauptsänger Spence begeht Selbstmord und überlässt das Mikro einzig und allein Gwen. Die Mitglieder Tony Kanal, Tom Dumont und Adrian Young stoßen daraufhin zur Truppe hinzu. Nun bestehen No Doubt in der Besetzung, die über 15 Karriere-Jahre halten sollte. Die Band avanciert mit ihrem Hit "Don't Speak" zu einem Topseller in den USA und auch im Rest der Welt.

Während der Tour zu ihrem 2001er Album "Rock Steady" fasst Gwen den Entschluss, eine Soloplatte aufzunehmen. Sie erklärt ihr Vorhaben dem No Doubt-Bassisten Tony Kanal, der zeigt sich positiv gestimmt und das anfangs klein gehaltene Projekt beginnt Formen anzunehmen. Natürlich tanzt Stil-Ikone Stefani auf mehreren Hochzeiten: ihr schauspielerisches Talent stellt sie in einigen Filmen unter Beweis (u.a. hat sie eine kleine Nebenrolle im Film "The Aviator") und lanciert ihr eigenes Mode-Label L.A.M.B.

Was das Songwriting angeht, sucht die Einzelgängerin sich aber doch fachkundige Hilfe: Hit-Songschreiberin und Ex-4 Non Blondes-Sängerin Linda Perry, die schon starken Frauen wie Courtney Love und Lisa Marie Presley unter die Arme griff, ist Stefanis Auserwählte. Zusammen schreiben die beiden den Hit "What You Waiting For", die erste Singleauskopplung aus "Love, Angel, Music, Baby". Außerdem geben sich Granaten-Produzenten die Studiotürklinke in die Hand: Andre 3000 von Outkast, Dr. Dre und die Neptunes.

Mit dem Ergebnis will Gwen nach eigenen Worten an ihre musikalischen Helden Depeche Mode, die frühe Madonna, Prince und The Cure erinnern. Ähnlich bunt wie diese Aufzählung fällt ihr Erstling dann auch aus. Viel Dance, ein bisschen Hip Hop und dezente Gitarren verschmelzen zu einer einzigartigen und stylishen Popmischung. Neben "What You Waiting For" stürmen auch die vier (!) weiteren Auskopplungen "Cool", "Luxurious", "Rich Girl" und allen voran das "Hollaback Girl" die Discotempel und Radiostationen der westlichen Welt.

Im Januar 2006 bestätigt die Sängerin in einem Exklusivinterview mit der L.A. Times ihre Schwangerschaft. Sämtliche Pläne für ein bereits angedachtes zweites Soloalbum werden auf Eis gelegt und am 26. Mai bringt Gwen Stefani ihr erstes Kind Kingston James McGregor Rossdale in Los Angeles auf die Welt. Vater ist ihr Ehemann Gavin Rossdale. Doch schon kurz darauf fühlt sie sich wieder fit für neue musikalische Herausforderungen und arbeitet mit den alten Bekannten Pharrell Williams, Nellee Hooper und Tony Kanal, die als Produzenten und Co-Songwriter fungieren, an neuen Songs.

"Es ist melodischer und sehr modern", verrät die Blonde vorab über ihren neuen Soundansatz. Behilflich sind ihr dabei Celebrity-Schwergewichte aus den unterschiedlichsten Genres: Der R'n'B/Hip Hop-Grenzgänger Akon, Sänger Tim Rice-Oxley von der englischen Rockband Keane, Martin Gore von Depeche Mode und Angelo Moore von der kalifornischen Ska-/Crossover-Institution Fishbone. Am 24. November 2006 erscheint die Vorabsingle "Wind It Up", auf der sich Gwen sogar an der Kunst des Jodelns versucht, gefolgt vom Album "The Sweet Escape" am 1. Dezember.

Im Januar 2008 bestätigt Gavin Rossdales Vater Douglas, dass seine Schwiegertochter ein zweites Baby erwarte und für das Ehepaar damit ein großer Wunsch in Erfüllung gehe. Der kleine Kingston James McGregor wird also im Sommer 2008 ein Geschwisterchen bekommen.

News

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Fotogalerien

Live in Köln Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln.

Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: ) Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: ) Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: ) Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: ) Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: ) Gwen Stefani mit No Doubt 2002 live in Köln., Live in Köln | © laut.de (Fotograf: )

Noch keine Kommentare