Porträt

laut.de-Biographie

Lloyd Banks

Aus dem Schatten von 50 Cent herauszutreten, ist kein leichtes Unterfangen. Lloyd Banks probiert es trotzdem. Sein 2004er-Debütalbum "The Hunger For More" verkauft sich weltweit immerhin schon mal über satte zwei Millionen mal. Schon in der ersten Woche setzt er davon 450.000 Einheiten ab und holt sich die Pole-Position der US-Charts. Kein Wunder, immerhin produzierte Eminem den Hit "On Fire", Timbaland den Track "Karma".

Doch auch ohne Fiddys Hilfe macht sich G-Unit Mitglied Banks, der in Southside Jamaica/Queens 1982 geborene in der New Yorker Mixtape-Szene einen Namen. Zu seinen Streetklassikern gehören "Banks Workout" und "Bad News", die vor allem wegen ihrer genialen Punchlines unschlagbar wurden. Kostprobe gefällig: "It Could Get Uglier Than Master P Sneakers."

Weitere erfolgreiche Mixtapes sind "50 Cent Is The Future" und "No Mercy No Fear". Außerdem rappt er auf dem gemeinsamen 2003er G-Unit-Album "Beg For Mercy", das drei Millionen mal über die Ladentische geht.

Seine Mixtapes bringen ihm 2004 auch den begehrten "Justo-Mixtape Award" in der Kategorie "Mixtape Artist Of The Year". Für ihn ist das die größte Ehre überhaupt: "Für mich ist das die wichtigste Auszeichnung, die du an meiner Wand finden wirst! Es tut gar nichts zur Sache, was alles noch passiert oder was ich als Künstler noch alles erreichen werde – als mir dieser Preis überreicht wurde, war das für mich persönlich der größte Moment überhaupt."

Weitere Bank'sche Rapeinlagen hört man auf dem mit doppelt Platin ausgezeichneten 50 Cent-Soundtrack zu "Get Rich Or Die Tryin" (2005). Zudem rappt er zusammen mit seinem New Yorker Kumpel Busta Rhymes sowie Missy Elliott, Mary J. Blige, Rah Digga, DMX & Papoose einen Remix zum 2006er Hit "Touch it" vom Busta-Album "The Big Bang".

Nach der großen Anger Management Tour im Sommer 2005 durch die USA, zusammen mit Eminem und 50 Cent, erscheint im Oktober 2006 Lloyds zweites Album. "The Rotten Apple" ist eine nur allzu bekannte Allegorie auf seine Heimatstadt New York. Laut Banks eigenen Beteuerungen soll es dabei jedoch nicht darum gehen, New York wieder auf die Hip Hop-Landkarte zurück zu bringen. "Der Titel beschreibt im Grunde meinen Gemütszustand während der Aufnahmen", berichtet Banks. "Dabei wolte ich das Album eigentlich 'Shitty City' nennen, denn da befand ich mich zu jener Zeit. Aber natürlich konnte ich kein Schimpfwort in meinen Albumtitel einbauen." Und täglich grüßt Amerikas Doppelmoral.

Dieses Album enthält nur die besten Features und Producer. Von Eminem über Rakim, Timbaland bis zu 9th Wonder, Mobb Deep, Tony Yayo, Young Buck und JR Rotem.

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