Porträt

laut.de-Biographie

Icon In Me

Internationale Bandprojekte sind seit der Erfindung des Internets keine große Sache mehr. Der Meinung ist auch D. Frans, ehemaliger Gitarrist der russischen Band Hostile Breed, als er sich 2007 eine neue Truppe zusammen stellt.

Innerhalb von zwei Monaten hat er das gewünschte Personal beisammen. Für den Posten an der zweiten Gitarre sichert er sich die Dienste des Russen Artyom Sherbakov, der ansonsten bei Reign The Absolute die Klampfe schwingt. Hinter den Drums sitzt der Däne Morten Løwe Sørensen, der sein Talent bei Bands wie The Arcane Order oder Submission unter Beweis gestellt hat. Den Bass übernimmt ein Kerl namens Konstantin.

Icon In Me machen es sich bei Jacob Hansen (Destruction, Mercenary, Raunchy) im Studio bequem und beginnen Anfang November mit dem Aufnahmen. Währenddessen sieht sich D. Frans nach einem Sänger um. Fündig wird er bei von Tony J. Jelencovich, der bis dato bei Transport League, M.A.N. oder C-187 das Mic hält.

Tony sagt im Januar 2008 zu, doch es zieht sich bis Oktober hin, ehe das Album vollständig im Kasten ist. In der Zwischenzeit steht bereits der erste Gig an: Man eröffnet für Machine Head in Moskau. Nachdem die Scheibe in trockenen Tüchern ist, unterschreiben sie im Februar 2009 bei Massacre Records, dort erscheint "Human Museum" Anfang Mai.

Musikalisch gibts modernen Thrash Metal zu hören, der sich irgendwo in der Schnittmenge der Bands befindet, aus denen sich die Mitglieder rekrutieren. In Russland machen sie sich schnell einen Namen und sind auch mit Lamb Of God unterwegs. Zwischenzeitlich schieben sie noch eine Online-EP nach, auf der sich u.a. drei Coverversionen von Sepultura, Ultravox und Faith No More befinden.

Den nächsten Streich veröffentlichen Icon In Me Mitte Juli 2011: "Head Break Solution". Darauf sind sie stilistisch zwischen älteren Soilwork, In Flames und Konsorten unterwegs, weisen dabei aber eine Frische auf, die besagten Kollegen schon lange abhanden gekommen ist. Mit Gästen sparen sie auf der Scheibe ebenfalls nicht, und so sind (ehemalige) Musiker von Bands wie Megadeth, The Haunted oder Nightrage mit am Start.

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