Porträt

laut.de-Biographie

Dry Kill Logic

Unter dem musikalischen Einfluss von Bands wie Pantera, Tool, Fear Factory und ähnlichen Acts gründen Shouter Cliff Rigano und Drummer Phil Arcuri zusammen mit Basser Dave Kowatch und Gitarrist Louie Bravo 1993 in Westchester, New York die Band Hinge.

Nachdem sie einige Zeit durch den Underground krebsen und ihren Namen in Dry Kill Logic geändert haben, ohne dass sich ein Label ihrer annimmt, entschließen sie sich dazu, ein eigenes Label namens Psychodrama Records zu gründen. Über dieses vertreiben sie '97 auch ihre erste EP "Cuz Moshing Is Good Fun". Diese Veröffentlichung sorgt für einige Auftritte als Opener für Exodus, Flotsam And Jetsam oder Pro Pain, was den Namen der Band etwas besser ins Spiel bringt.

Im Juli '98 gehen sie mit Producer Andy Katz (u.a. Overkill, Local H) erneut ins Studio, um den ersten Full Length Player "Elemental Evil" einzuspielen. Im Vorprogramm von Bands wie Coal Chamber, Incubus, Anthrax oder System Of A Down stellen sie erneut ihre Livequalitäten unter Beweis, jedoch kriselt es inzwischen schwer innerhalb der Band. Schließlich setzen sie ihren Gitarristen vor die Tür und gönnen sich erst mal eine Pause.

Ende '99 stoßen sie dann eher zufällig auf Scott Thompson, der bisher als Piercer und Tattowierer seine Brötchen verdient hat. Mit ihm zusammen und einem Deal bei Roadrunner Records in der Tasche, entern sie Studios das Studio und nehmen "The Darker Side Of Nonsense" auf. Darauf zeigen sie sich voll im Trend, denn die musikalische Nähe zu Bands Slipknot ist unverkennbar. Doch irgendwie scheint es mit Scott auch nicht so recht zu klappen, denn 2002 trennen sich schon wieder die Wege von Dry Kill Logic und ihrem Klampfer.

Aber auch Basser Dave und Roadrunner Records bleiben auf der Strecke, denn das Label will die Band scheinbar in eine andere Richtung drücken. Eine weitere Auszeit ist die Folge, und nachdem sich in Jason Bozzi ein neuer Klampfer und in Danny Horboychuck ein neuer Viersaiter gefunden hat, unterschreibt das Quartett bei SPV/Steamhammer. Das Songwriting fürs nächste Album unterbrechen sie nur gelegentlich für einige Gigs und die Jägermeister Music Tour mit Slayer und Hatebreed. Schließlich können sie sich aus knapp 35 Songs die elf besten heraus suchen.

Ende September 2004 erscheint "The Dead And Dreaming" und zeigt einmal mehr die Mischung aus Aggressivität und Melodie, die auch die neun Gummimasken aus Iowa schon berühmt gemacht hat. Zusammen mit Skindred brettern sie im September durch die USA, doch nach ein paar Abstecher mit (hed) P.E., ist Basser Danny schon wieder draußen. Für ihn greift Casey Mahoney von Downpore in die Stahltrosse. Mit ihm zusammen folgen einige Dates mit Drowning Pool, ehe sie sich der 'Gigantour' mit Megadeth, Fear Factory, Dream Theater und einigen anderen anschließen.

Ende 2005 ziehen sie sich wieder ins Studio zurück, um dort am neuen Album zu arbeiten. Im Februar des nächsten Jahres ist Casey wieder weiter gezogen, Brendan Duff (Ex-100 Demons/A Thousand Falling Skies) sorgt für die tiefen Frequenzen. Bevor die neue Scheibe Ende September in den Läden steht, erscheint die EP "The Magellen Complex", auf der auch zwei Coverversionen von Guns N'Roses und Danzig zu hören sind. Nachdem noch ein unveröffentlichter Track auf dem "Saw II"-Soundtrack gelandet ist, kommt schließlich auch "Of Vengeance And Violence" raus.

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