Porträt

laut.de-Biographie

Arnaud Rebotini

Der Franzose Arnaud Rebotini ist seit den frühen 90er Jahren in der Pariser Clubszene unterwegs. Ab Mitte der Jahrzehnts veröffentlicht er erste Tracks, teilweise unter seinem bürgerlichen Namen, teilweise als Zend Avesta, Avalanche oder Aleph. EBM und Acid House sind dabei seine wichtigsten Einflüsse.

Zend Avesta ist sein produktivstes Projekt. Zwischen 1996 und 2000 veröffentlicht Rebotini unter diesem Pseudonym fünf EPs sowie den Longplayer "Organique". Zugleich spielt er in kurzlebigen Bandprojekten wie Swamp, Sartrouville, More oder Krell. 1997 gründet Rebotini zusammen mit Ivan Smagghe die Electro-Band Black Strobe. Den weltweiten Durchbruch schaffen die beiden zwei Jahre später mit der Veröffentlichung der EP "Innerstrings".

Der Erfolg von Black Strobe ist gleichzeitig ein Aufbruchssignal für die Pariser Technoszene, das Acts wie Chloé, Ark oder Jennifer Cardini den Weg in die Clubs bahnt.

Black Strobe entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einem der wichtigsten französischen Techno-Acts und beschert Rebotini und Smagghe Gigs rund um den Globus. 2006 erscheint mit "A Remix Selection" ein erstes Album mit Tracks von Depeche Mode, Bloc Party, Tiefschwarz und Rammstein. Im Jahr darauf entwickelt sich Black Strobe mit "Burn Your Own Church" zu einer richtigen Band.

Gleichzeitig schiebt Rebotini seine Karriere als Solomusiker wieder an. Beeinflusst von so unterschiedlichen Bands und Musikern wie Napalm Death, James Brown, Nick Cave, Nitzer Ebb, LFO und Carl Craig ist eine Vorliebe für analoge Sounds und Geräte kennzeichnend für seine Tracks. Die erscheinen mit der EP "Meshuggah" auf Martin Eyerers Kling Klong-Label und später auf Goodlife, dem Imprint von Oxia und The Hacker.

2008 legt Arnaud Rebotini mit "Music Components" sein zweites Album vor. Nach dem Ausstieg von Ivan Smagghe ist er zudem das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Black Strobe.

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