Porträt

laut.de-Biographie

Oxia

Zusammen mit seinem Kumpel The Hacker aka Michel Amato bildet Olivier Raymond die treibende Kraft hinter der Grenobler Techno-Erfolgsstory. Seit 1998, als sie mit Alexandre Raynaud Goodlife Records gründen, prägt Oxia den Sound des Labels maßgeblich mit.

Unterkühlte Detroit-Techno-Tracks, retrolastigen Electro und funkigen Tribaltechno treibt er mit viel produktionstechnischem Fingerspitzengefühl immer wieder zur Meisterschaft.

Mit der 2002 auf Intec, dem Label von Carl Cox und DJ C1 veröffentlichten EP "Finally" gelingt im dank des hymnischen Groovers "Troisième" der Sprung in die Spitzenliga der internationalen Produzenten.

Ursprünglich treffen sich die beiden Funk-Freunde Olivier Raymond und Stephane Deschezeaux in Grenoble. Dort gehen sie mit eigenen Radioshows auf Sendung, die neben Funk auch Acid Jazz- und frühe House-Tracks über den Äther schicken.

1992 entdecken sie dann Techno für sich, gründen zwei Jahre später Oxia und 1995 dann ihr eigenes Label Ozone Records. Das entwickelt sich dank Releases von Kiko, Jack De Marseille, Oxia und Antony zu einer der feinsten Adressen für Techno in Frankreich. An der Seite von Kiko treibt Olivier Raymond auch unter dem Pseudonym Phunky Data sein Unwesen und veröffentlicht die beiden Longplayer "Fashion Or Not?" und "38".

1998 tritt Goodlife Records die Nachfolge von Ozone Records an, verstärkt um Michel Amato aka The Hacker. In dieser Zeit zieht sich Stephane Deschezeaux aus dem Projekt Oxia zurück, so dass Raymond nun alleine unter diesem Alias firmiert. Oxia und The Hacker veröffentlichen eine ganze Reihe erstklassiger Maxis auf Goodlife. Zu den Highlights zählen die gefeierten "Fadin Away Remixes" von The Hacker genauso wie die beiden Oxia-EPs "Etat D'Esprit" und "Body".

2002 und 2003 demonstriert Oxia auf gleich zwei Mix-CDs seine Künste an den Turntables. Zum Einsatz kommen vor allen Dingen die Leute auf dem Dancefloor hart rannehmenden Technotracks von Samuel Session, Jeff Mills, Alexander Kowalski, Monika Kruse oder Laurent Garnier.

2004 folgt die erste Langrille "24 Heures" des Franzosen, auf der er seinen musikalischen Kosmos zwischen düster-funky Detroit-Electro und straight in die Beine gehendem Tribaltechno eindrücklich definiert.

In den folgenden Jahren gewinnen die housigen Einflüsse in der Musik von Oxia immer mehr an Bedeutung, so auf seinem 2012er Album "Tides Of Mind", das auf Agorias Label Infiné erscheint.

Alben

Oxia - Tides Of Mind: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2012 Tides Of Mind

Kritik von Martin Tenschert

Die Musique, die immer so schön geprickelt 'at in meine Ge'örgang. (0 Kommentare)

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