Porträt

laut.de-Biographie

Alexander Kowalski

Der Berliner Produzent Alexander Kowalski zählt neben Label-Owner Heiko Laux, Johannes Heil und Anthony Rother zum unverzichtbaren Stamm von Kanzleramt Records, das mit seinen wegweisenden Releaes seit Jahren zu den tragenden Stützen der internationalen Techno-Szene gehört. Mit seinem zweiten Album "Progress", das 2002 in die Plattenläden kommt, gelingt es Kowalski, sich als hoffnungsvoller Newcomer unter den deutschen Produzenten zu etablieren.

Die Initialzündung für die junge Musikerkarriere kommt, als die Familie 1986 beschließt von Greifswald, wo Kowalski 1978 geboren wird, nach Berlin umzusiedeln. Dort kommt er Anfang der 90er Jahre mit ersten House- und Techno-Platten aus Chicago in Berührung, die er begeistert kauft. Davon insiriert beginnt er selbst auf einem Amiga Musik zu machen. Schnell wachsen die Ansprüche an das Equipement, so dass Kowalski sich 1997 mit einem Freund ein kleines Studio einrichtet und sich als Produzent versucht.

Und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Ein Freund verschafft Kowalski einen Auftritt im Techno-Herz der Hauptstadt, dem Tresor. Der improvisierte Live-Act kommt derart gut an, dass die Tresor-Crew sogleich ihre Finger nach dem Talent ausstreckt. "The Wide Theatre", der erste Track von Alexander Kowalski, erscheint 1997 unter dem Aka Dis X 3 auf der Tresor "Headquarters"-Compilation und öffnet ihm viele Türen. Er veröffentlicht ab 1999 erste EPs und spielt anläßlich der Love Parade zusammen mit seinen Freunden von Sender Berlin im Tresor.

Durch Zufall wird der Kanzleramt-Chef Heiko Laux auf Kowalski aufmerksam und holt ihn zu seinem Label. Remixarbeiten unter anderem für Christian Morgenstern und eigene Releases auf Konsequent, Tresor und Kanzleramt folgen, wo 2001 auch seine Debüt-LP "Echoes" erscheint. Publikum und Kritiker sind gleichermaßen begeistert. Der endgültige Durchbruch gelingt im folgenden Jahr mit dem Album "Progress", auf der sich auch die Hitsingle "All I Got To Know" mit Sänger Raz Ohara von Kitty Yo findet. Festivalauftritte und Remixe für Elektrochemie LK, Martini Brös. und viele mehr, halten den Berliner auf Trab. 2003 legt er mit "Response" noch einmal nach. Mit seinem 2006er Album "Changes" nimmt Kowalski eine stilistische Neuausrichtung seiner Musik vor. Statt Detroit rückt mehr und mehr die Großraumdisco in den Blick. Trotz Kooperationen mit Joris Voorn und Funk D'Void.

Alben

Alexander Kowalski - Changes: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2006 Changes

Kritik von Daniel Straub

Aus der Rumpelkammer schlechter Housemusik. (0 Kommentare)

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