Porträt

laut.de-Biographie

Funk D'Void

Mit seiner 2001 veröffentlichten Maxi-Single "Diabla" mausert sich Lars Sandberg aka Funk D'Void endgültig vom hinter vorgehaltener Hand weiter empfohlenen Insidertipp zum international gefeierten Top-Player der Technoszene. Nicht zu Unrecht, zählt der gebürtige Schotte doch zu den technisch versiertesten Turntablewizards, der zudem nicht davor zurück schreckt, die engen Genregrenzen zu ignorieren und seine Sets mit einer Prise Jazz, House oder Soul anzureichern.

Funk D'Void - Volume Freak Aktuelles Album
Funk D'Void Volume Freak
Unter der Sonne Spaniens gereifte Clubtracks.

Geboren wird Sandberg am 10. März 1971 in der schottischen Hauptstadt Glasgow. Die Liebe zur Musik erbt er von seiner Mutter, einer professionellen Konzertpianistin. Electro und Hip Hop prägen ihn in seiner Jugend, bis 1988 die große Acid House-Welle über das Vereinigte Königreich hereinbricht und Sandberg mitreißt. Tracks wie "Nude Photo" des Detroit Techno-Pioniers Derrick May prägen ihn nachhaltig. Zunächst noch zufriedener Plattenkäufer, beginnt Sandberg 1994 mit seinem Freund Ken Sherman als United States Of Sound erste Tracks zu produzieren.

1995 gewinnt Sandbergs Musikerkarriere an Schwung, als er ein Demo-Tape zu Some Records schickt und "Jack Me Off" kurz darauf tatsächlich veröffentlicht wird. Sven Väth, Jeff Mills und Laurent Garnier sind begeistert und Funk D'Void entwickelt sich zum hoffnungsvollen Geheimtipp. Ein Anspruch der durch das Debüt-Album "Technoir" 1997 noch unterstrichen wird. Die vielschichtigen und trotzdem extrem druckvollen Sounds von Larsberg funktionieren auf den Dancefloors rund um den Globus bestens; der große Durchbruch lässt indes noch auf sich warten.

Derweil veröffentlicht Sandberg mit seinem Kumpel Nigel Hayes als Chaser einige EPs sowie das Album "Game On". Durch den Umzug von Sandberg nach Barcelona zunächst auf Eis gelegt, erlebt das Projekt eine Wiederbelebung, als auch Hayes fortan unter der spanischen Sonne seiner musikalischen Berufung folgt. Neben seinem Hauptprojekt Funk D'Void, das Sandberg nach der mythischen George Clinton-Figur Sir Nose d'Void of Funk benannt hat, veröffentlicht er auch unter den Alias' Francois Dubois und Frank Dubois.

2001 geht Funk D'Void in die Vollen. Das Album "DOS" kommt bei Kritikern und Fans gleichermaßen gut an und enthält mit "Diabla" einen Track, der aus dem einstigen Geheimtipp einen Szenestar macht, der nun New Orders "Someone Like You" oder Laurent Garniers "Man With The Red Face" remixt. The Hacker, Samuel Session und Kevin Saunderson erweisen Funk D'Void mit einem "Diabla"-Remix die Ehre. Im November 2003 legt er mit seiner Single "Emotional Content" noch einmal nach, bevor 2004 mit "Volume Freak" das dritte Album erscheint.

Alben

  • Funk D'Void

    Elite Music Management.

    http://www.funkdvoid.com/
  • Soma Records

    Labelseite mit Porträt, Diskographie, Tourdaten und Charts.

    http://www.somarecords.com/artists/funkdvoid

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