Porträt

laut.de-Biographie

Matthias Tanzmann

Die befreiende Energie von Techno schätzt man in Ost und West gleichermaßen. Neben Berlin, der allmächtigen Metropole elektronischer Tanzmusik, etablieren sich ab Mitte der 90er Städte wie Leipzig, Jena oder Erfurt als feste Größen.

Einer, der diese Entwicklung maßgeblich mitträgt, ist Matthias Tanzmann. Als DJ, Produzent und nicht zuletzt Macher des Deep-House-Labels Moon Harbour Recordings führen ihn seine Bookings um die halbe Welt.

Kaum hat sich der begeisterte Tischfußballspieler 1998 neben den Plattenspielern noch Synthesizer und Sequenzer als neuen Spielwiesen erschlossen, landet er gemeinsam mit seinem Kumpel Daniel Scholz als Gamat 3000 auf Steve Bugs Outlet für deepe Housenummern: Dessous. Mit den folgenden Gamat-Releases knüpft Tanzmann u.a. Kontakte zu Robag Wruhmes Freude Am Tanzen-Imprint. Mit Gamat 3000 gibt er schließlich auch den Startschuss für das eigene Label-Projekt Moon Harbour Recordings im Jahr 2000.

Mit dem eigenen Label im Rücken, verleiht Tanzmann seiner Karriere als Produzent einen entscheidenden Schub und bringt seine Tracks international ins Gespräch. Die beiden Mix-Compilations "Moon Harbour Flights" dokumentieren die Geschichte des Labels, das dank Hakan Lidbo, Vincenzo und Tanzmann selbst mit großen Namen nicht zu geizen braucht.

Regelmäßig steht Tanzmann zudem an den Turntables und düst als Botschafter seiner Musik kreuz und quer durch die Lande. Gleichzeitig studiert er an der Medienfakultät der Bauhaus-Uni in Weimar. Regelmäßig macht er seit 2001 auch im Münchner Club Harry Klein Station, wo er mit Karotte zu den Flokati Residents gehört. Die beiden beschallen den House Club des Harry Klein mit frischen Grooves.

2005 stellen sie sich für 'ihren' Club an die Plattenspieler und lassen sich auf "Flokati House" zwei CDs lang in den Plattenkoffer gucken. John Tejada, Phonique und Âme stehen bei Matthias Tanzmann ganz hoch im Kurs. Als Remixer stehen mittlerweile Arbeiten für Moby oder Marlow im Stammbuch.
2008 folgt die erste Full Length-Scheibe "Restless". Und wieder lockt Tanzmann die Meute tief, sphärisch introvertiert und mit weichen Instrumenten antreibend auf die Tanzfläche. Perkussive Sounds stehen für Tanzmann diesmal im Mittelpunkt des Mixes, der eigene Stücke und Klassiker wie "Bulldozer" zwischen House, Minimal und Techno zusammenfasst.

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