Porträt

laut.de-Biographie

Memphis

Seit den späten 90ern sind Chris Dumont und Torquil Campbell, Kopf des kanadischen Quintetts Stars, kreative Partner. Ihre erste gemeinsame Veröffentlichung ist die EP "A Good Day Sailing" im Jahr 2002. Die Alben "I Dreamed We Fell Apart" (2004) und "A Little Place In The Wilderness" (2006) bilden den Anschluss in diesem ersten Jahrzehnt. Mit "Here Comes A City", das 2011 bei Arts & Crafts erscheint, erlebt das Songwriter-Paar den bereits vierten Label-Wechsel.

Eigentlich ist Memphis aber ein Begriff der Beständigkeit. Für Chris Dumont und Torquil Campbell ist dieses Projekt ein stolzer Rückblick auf Freundschaft und gegenseitiges Einvernehmen.

Die aufkeimende Fantasie einer eigenen Band bietet den beiden anfangs die gedankliche Flucht aus dem harten New Yorker Alltag. Doch nach einigen Sessions zieht es Campell zurück in sein Mutterland Kanada. Dumont bleibt in Manhattan und arbeitet an einem Karusselstand im Central Park, später verdingt er sich als Schauspieler in einem Opernhaus. Freundschaft und Zusammenarbeit überstehen die Landesgrenzen und Veränderungen – vor allem den abzeichnenden Erfolg der Stars.

2004 nehmen Memphis "I Dream We Fell Apart" in Apartments von Freunden auf. Darauf sind neben Keyboards und Meldodica auch Essensstäbchen zu hören. Ihre Musik ist zweifellos ein Wink mit dem Zaunpfahl an die australische Pop-Combo The Go-Betweens, die Texte eine Anerkennung der nomadischen, freien Natur. Während melodisches Wertgefühl und beherzte lyrische Romantik das Kernstück von Memphis bilden, sind im Gegenzug manche Songs düster, schwer, oft aufgewühlt.

Und Memphis ist kein bloßes Nebenprojekt. Es ist der Traum von diesen beiden besten Freunden, die alles füreinander stehen und liegen lassen würden, um sich gegenseitig ins Ziel zu tragen. Chris Dumont bestätigt es: "Memphis ist eine sehr persönliche Rückschau auf meine lange Freundschaft mit Torq."

Alben

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