Porträt

laut.de-Biographie

Marquess

Ein weites Feld umspannt die Beziehungen der Band Marquess, die 2006 scheinbar aus dem Nichts ans Licht der Öffentlichkeit tritt. Sänger und Blickfang Sascha Pierro, Bassist und Keyboarder Marco Heggen, Dominik Decker (Gitarre) sowie Keyboarder Christian Fleps können sich jedoch mit Fug und Recht schon fast als alte Hasen des Musikbusiness schimpfen.

Während seine drei Kumpanen eher als Produzenten und Songschreiber aktiv sind, versucht sich der 1973 geborene Sascha Pierro bereits als Solokünstler. Im jugendlichen Alter lernt er Keyboardspielen, 2003 nimmt er mit seiner soulig angehauchten Nummer "Wenn Grenzen Fallen" an der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Der in Hannover beheimatete Halbitaliener musste sich jedoch dem einfallslosen Dancepop von Lou geschlagen geben. Sein ebenfalls im Jahr 2003 erscheinendes Album "Was Wäre Wenn ..." kommt zwar im kleinen Rahmen ganz gut an, zieht jedoch keine dicke Scheibe Wurst vom Teller.

In den Folgejahren arbeitet er unter anderem mit Leuten wie Patrick Nuo, Oli P., Cappucino und der Jazzkantine und den Lollipops zusammen und ist auch als Fotograf unterwegs. So hat er z.B. für Tokio Hotel, mit denen ihn angeblich auch eine Freundschaft verbindet, die Coverfotos von Album und DVD aufgenommen. Nebenbei schreibt er Songs fürs Fernsehen und Kino.

Der angesehen Gitarrist Dominik Decker, der sich gerne auch im Jazz austobt und ein gefragter Session-Musiker ist, kann sich sogar Remix-Arbeiten von Placebo und Depeche Mode in den Lebenslauf schreiben. 'Nebenbei' steht er als Gitarrist unter anderem mit Mariha auf der Bühne.

Christian Fleps ist ebenfalls ein gefragter Produzent (Jasmin Wagner, Jimmy Somerville, Cultured Pearls, Joana Zimmer) und Songwriter.

Marco Heggen, der 1998 in Hannover aufschlägt, verdient sich Knöpfchendreher-Sporen für Marla Glen, gründet sein eigenes Label Coastland und komponiert Musik für Unternehmen wie VW oder den Robinson-Club. Für den damals bei Hannover 96 spielenden Fußballer Thomas Brdaric komponiert er den Song "Die "Wilde 13".

Im Oktober 2006 erscheint das Debüt "Marquess". Elf Dancepop-Songs und ein sprachlicher Mischmasch aus Spanisch, Englisch und Italienisch mit einem mediterranen Einschlag kommen gerade rechtzeitig zum Herbsteinzug in die Läden, um die sonnigen Tage wenigstens auf Tonträger noch etwas zu konservieren.

Schon wenige Zeit später, nämlich im Sommer 2007, erscheint schon der Nachfolger "Frenetica", auf dem die Jungs bewusst die spanische Sprache als musikalische Ausdrucksform gewählt haben. Die erste Singleauskopplung "Vayamos Compañeros" klettert in den Charts weit nach oben.

News

Alben

Marquess - Bienvenido: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 1 Punkte

2012 Bienvenido

Kritik von Karim Chughtai

Das Last Minute-Abenteuer in die ferne Dümmlichkeit. (0 Kommentare)

Marquess - iYA!: Album-Cover
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2008 iYA!

Kritik von Joachim Gauger

Heidi Klums Topmodels beschwören die perfekte Sommer-Stimmung. (0 Kommentare)

Marquess - Frenetica: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2007 Frenetica

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Immer zur Ferienzeit bricht das spanische Fieber aus. (0 Kommentare)

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