Porträt

laut.de-Biographie

Elle King

1989 in Los Angeles zur Welt gekommen wächst Elle King in einer Familie auf, die das Rampenlicht gewohnt ist. Ihr Vater Robin Schneider ist seinerzeit Teil des Saturday Night Live-Casts, wird seine Tochter später allerdings statt für die eigene Branche für Musik begeistern. Nachdem sich ihre Eltern trennen, zieht Elle mit ihrer Mutter London King, die ihr Geld als Model verdient, nach Ohio und verbringt dort ihre frühe Kindheit.

Elle King: Debütalbum "Love Stuff" vorab im Stream Aktuelle News
Elle King Debütalbum "Love Stuff" vorab im Stream
Die mit Vorschusslorbeeren überschüttete Blues-Newcomerin veröffentlicht am 20. März ihr Debüt "Love Stuff". Hört die gesamte Platte hier im Stream.

Während sich ihre Schulfreunde noch seichten 90's-Pop einverleiben, lässt sich die 13-Jährige schon von den weniger zartbesaiteten Klängen AC/DCs bezirzen. Dabei steht sie eigentlich auf fetzenden Soul von Otis Redding, Aretha Franklin, Al Green und Johnny Cash.

1999 gibt Elle an der Seite ihres Vaters ihr Leinwand-Debüt im Mike Mitchell-Streifen "Rent A Man: Ein Mann Für Gewisse Sekunden". Schneider ist es auch, der seinem neunjährigen Sprössling anstelle der gewünschten Shaggy-Platte die neue Scheibe der Mädchen-Punkband "The Donnas" mitbringt. Zunächst erntet er dafür nur eine Schnute, nach kurzer Schmoll-Phase befeuert er so aber die Ambitionen der Heranwachsenden mit der geballten Girl-Power.

Ihre Pubertät gehört dem Blues, zu dem sich mehr und mehr auch Bluegrass-, Southern Soul-, R'n'B- und Country-Anleihen gesellen. Folglich weicht auch zwischenzeitlich die Klampfe dem ländlichen Charme des Banjos, um ihren Helden wie Hank Williams und Earl Scruggs nachzueifern. Ihre Fertigkeiten führen sie regelmäßig nach Connecticut, wo sie für einige Musical-Produktionen engagiert wird. Später beherrscht sie auch noch das Klavier sowie das exotische Dulcimer-Instrument.

Noch in ihrer Jugend zieht ihre Familie von Ohio nach Brooklyn, New York. An der dortigen Elisabeth Irwin High School absolviert King ihren Abschluss. Anschließend strebt sie ein Studium in Philadelphia an und schreibt sich für Malerei und Film ein. In der regen Musik-Szene findet sich Elle schon bald auf den Bühnen zahlreicher Bars und Kneipen wieder, bespielt aber auch Passanten in den Fußgängerzonen der Metropole. In dieser Phase schreibt die Studentin auch schon fleißig an eigenem Songmaterial, weiß aber nicht so rech wohin damit.

Nachdem sie ihr Glück vergeblich in Kopenhagen und ihrer Geburtstadt L.A. gesucht hat, kommt sie in New York bei dem neuen RCA-Chef Peter Edge unter und veröffentlicht 2012 ihre erste EP "The Elle King EP". Darauf befinden sich zwar neben einem Live-Cover von "My Neck, My Back (Lick It)" und einem Song der Rapperin Khia nur drei eigene Titel, diese können ihre Credits dafür allemal sehen lassen. So stellten Andy Baldwin (Richard Ashcroft, Björk, und David Gilmour) für "Good To Be A Man" und Chris DeStefano, einst Sound-Tüftler für Kelly Clarkson und Howie D. in "Playing For Keeps" ihre Dienste zur Verfügung. Letzterer Track untermalte eine 2012 auf VH1 ausgestrahlte Folge der Serie "Mob Wives Chicago".

Mit nur drei Songs sorgt King für reichlich Resonanz in Funk und Fernsehen, gastiert bei Latenight-Größe David Letterman und geht mit Of Monsters And Men und Train auf Tournee. In der Folge supportet sie zudem Acts wie Ed Sheeran, die Dropkick Murphys oder Dry the River.

Im März 2015 folgt dann ihr Album-Debüt "Love Stuff". Darauf klingt sie manchmal nach Amy Winehouse, in anderen Songs wieder country-affiner und zuweilen zahm wie Duffy. Unter ihrer kratzigen Stimmgewalt breiten sich Old-Shool-Riffs aus, die an den wieder erstarkten Retro-Rock'n'Roll á la Black Keys denken lassen.

Wie schon auf "The Elle King EP" können sich die Produzenten sehen lassen: Jeff Bhasker führt Fun., Kanye West und die Rolling Stones im Lebenslauf, Eg White betreute schon Adele und Sam Smith, Jacknife Lee R.E.M. und U2, der Name Mark Ronson spricht für sich selbst. An vielseitigen Einflüssen mangelt es der Soul-Stimme jedenfalls nicht - und das hört man dem Erstling allemal an.

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