Porträt

laut.de-Biographie

Celph Titled

"They call me Celph Titled cause no words describe me", rappt ein selbstbewusster MC aus Tampa in Florida und gibt damit auch gleich eine Erklärung für die Herkunft seines Künstlernamens ab.

Als Sohn einer amerikanisch-kubanischen Mutter und eines deutsch-schottischen Vaters kommt Vic Mercer in jungen Jahren über MTV-Videos in Berührung mit Musik: "Mein Dad zeigte mir all die Klassiker, von Herbie Hancock bis ZZ Top. Aber als ich eines Tages ein Fat Boys-Video sah, war es vorbei. Ich wusste, dass ich diese Musik liebe."

Der Drang zum Schreiben kommt ebenfalls aus Familienkreisen: "Ursprünglich wurde ich von meinen älteren Cousins inspiriert, die ihre Reime und Beatbox-Versuche auf Tapes aufnahmen. Das war 1984 und ich war noch sehr jung. Ich selbst begann erst so mit 14 oder 15 mit dem Reimen", berichtet der Mann aus dem Sunshine State.

Sich vollkommen dem Underground zugehörig fühlend, wird Mr. Titled Teil der Crews The Demigodz und The Army Of The Pharaohs. Letztere Supergroup stampft Jedi Mind Tricks-MC Vinnie Paz aus dem Boden. Sie zählt mit einem dauernd wechselnden Personalrad etwa ein Dutzend Rapper, darunter King Syze, Esoteric, King Magnetic und Apathy, der ebenfalls bei den Demigodz mitrappt und dicker Homie von Celph ist.

Größere Aufmerksamkeit erhascht sich Celph mit einem Gastbeitrag bei Linkin Parks Mike Shinodas Solo-Album "The Rising Tied". Neben Genre-Größen wie Common, Black Thought und Lupe Fiasco liest der erstaunte Hörer auch Celph Titled auf der Feature-Liste.

Mit unzähligen Demo- und Mixtapes versucht der Wahl-New Yorker die Golden Era zurück zu bringen. Zu größeren Teilen textend, aber durchaus auch produzierend. Angefixt von Big Daddy Kane, den Geto Boys, Kool G Rap und N.W.A. bleibt er in den 90er Jahren stehen.

Das von Fans und Anhängern lang ersehnte Solo-Debüt kommt erst nach einer Compilation ("The Gatalog: A Collection Of Chaos") und dem darauf folgenden gemeinsamen Album mit Apathy, "No Place Like Chrome". Erst 2010 erscheint "Nineteen Ninety Now", das Buckwild in seiner Gesamtheit instrumentiert. "Für mich ist es großartig, dass eine Legende wie Buckwild mein Debüt produzierte."

Celph hat nichts mit Major-Labels oder dem richtig kommerziellen Musik-Biz am Hut, er ist und bleibt Underground und kehrt sich einen Feuchten was andere sagen oder tun. "Ich versuche einfach nur, Musik zu machen, die ich persönlich fühle. Das sind meistens Niggas talkin' shit über bangin' Beats. Ich scheiße auf alles andere!"

Alben

  • Eigener Internetauftritt

    Von der Biografie/Diskografie über News bis zum Merchandise ist alles da.

    http://celphtitled.com/

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