Porträt

laut.de-Biographie

The Shins

Die Geschichte der Shins beginnt 1997 in Albuquerque, New Mexiko, USA. Die Mitglieder musizieren unter dem Namen Flake, bzw. Flake Music allerdings schon seit 1992 in der Besetzung Jesse Sandoval (Drums), Marty Crandall (Keyboards, Bass), Neal Langford (Gitarre) und natürlich Frontmann James Mercer (Gitarre/Gesang). Flake Music veröffentlichen mehrere Singles sowie die LP "When You Land Here It's Time To Return".

Kurz nachdem diese Platte in die Läden gekommen ist, beschließt Mercer, der als musikalische Einflüsse Bands wie My Bloody Valentine und Echo & The Bunnymen aufzählt, eine musikalische Wandlung und gründet mit Jesse Sandoval The Shins. Zunächst als Duo angelegt, spielen sie erste Gigs unter anderem mit Cibo Matto und American Analog Set. Bald darauf steigt auch Flake-Kumpel Crandall wieder mit ein, dazu kommt Dave Hernandez als zweiter Gitarrist. Als der 1999 zu seiner damaligen Flamme nach NYC zieht, ersetzen ihn die Jungs flugs durch Neal Langford - und die Urbesetzung ist wieder beisammen. Nur der Name ist anders.

Naja, und der Sound. Die Musik der Shins klingt ruhiger und "more focused" als die von Flake Music aus den seligen Indierockzeiten. Mit den zwei 7"-Singles "Nature Bears A Vakuum" (1998) und "When I Goose-Step" (2000) auf Omnibus Rec. im Handgepäck gehts dann erstmals im Vorprogramm von Modest Mouse auf Tour. In San Francisco sieht Jonathan Poneman vom Kultlabel Sub Pop das Quartett.

Ab da kommt der Shins-Zug so richtig in Fahrt. Einer ersten Single auf Sub Pop ("New Slang" von 2001) folgt umgehend der erste Longplayer "Oh Inverted World". Ausgedehnte Touren durch die USA folgen, aus dem Material der LP werden noch schnell die Singles "Know Your Onion" und "The Past And Pending" ausgekoppelt. Auch die nächste LP schieben die Shins recht bald nach: "Chutes To Narrow" kommt 2003 heraus.

Nach dem Release der Platte und dem gemeinsamen Umzug nach Portland, Oregon, verlässt Langford die Band wieder, um seiner Leidenschaft, dem Ballonfahren, zu frönen. Der mittlerweile von der Ostküste zurückgekehrte Hernandez nimmt seinen Platz ein. Waren The Shins bis dahin lediglich eine in den Vereinigten Staaten relativ bekannte Band, so ändert der Film, bzw. dessen Soundtrack, "Garden State" den Bekanntheitsgrad der Band auch in Europa nachhaltig. In den USA muss der Titel "New Slang" sogar zur musikalischen Untermalung für eine McDonalds-Werbung herhalten.

Nachdem 2005 hauptsächlich für ausgedehntes Touren genutzt wird, wobei die Band in Europa noch in kleinen Clubs spielt, arbeitet die Band am Material für einen neuen Longplayer. Den nennt die Combo "Wincing The Night Away", er erscheint im Januar 2007. Produziert werden die elf Songs von Joe Chiccarelli, der schon mit U2 und Beck zusammen gearbeitet hat.

Anfang des Jahres 2007 verkündet Mercer, dass mit Eric Johnson von den Fruit Bats ein weiterer Gitarrist an Bord gekommen sei. Mit ihm zusammen geht es nach der Veröffentlichung erst mal wieder auf die Straße. Ende 2007 macht Shins-Tastenmann Marty Crandall Schlagzeilen: er soll im Vollrausch seine Freundin verprügelt haben. Der Keyboarder verbringt eine Nacht im Knast.

Zu einer Anklage kommt es nicht, aber James Mercer nimmt den Vorfall zum Anlass, sich von Crandall zu trennen. Nachdem Mercer auch noch Sandoval, Hernandez und Johnson feuert, vergleichen ihn böse Zungen bereits mit Egomanen wie Billy Corgan, The Shins scheinen am Ende zu sein. Doch nach einem Intermezzo mit Danger Mouse als Broken Bells findet Mercer auch für The Shins neue Mitstreiter, darunter der Modest Mouse-Drummer Joe Plummer, Bassist Yuuki Matthews von den Crystal Skulls und Jessica Dobson an Mikro und Gitarre.

So erscheint im März 2012 nach fünf Jahren Pause mit "Port of Morrow" tatsächlich ein neues Album, das The Shins auch auf einer Tour durch die USA, u.a. beim Coachella 2012 vorstellen.

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