Porträt

laut.de-Biographie

The Lucifer Principle

Als Kind bekomme man von seinen Eltern oft folgenden Spruch zu hören: Mit Gewalt löst man keine Probleme! Doch nicht selten seien Probleme in der Geschichte der Menschheit radikal mit Gewalt gelöst worden. Dass dadurch ganz neue Probleme auftauchten, die dann ebenfalls nach einer Lösung verlangten, läge in der Natur der Dinge.

Mit derlei Thematiken beschäftigt sich Howard Bloom in seinem Buch "The Lucifer Principle". Er stellt darin die These auf, dass Gewalt bzw. das Böse elementare Bestandteile der menschlichen Natur sind. Das mag verstörend und beängstigend sein, ist womöglich aber nicht so ganz weit hergeholt.

Dieser Meinung sind etwa der ehemalige Pre Mortem-Shouter Earik Mensinga, die beiden Gitarristen Thomas De Bruijn und Giedo van de Graaf, der Kontrabasser Michael Grunwald sowie Drummer Mikhail Kulagin - und benennen Ende 2004 ihre Band nach diesem Buch.

Innerhalb von acht Monaten legen die Holländer zwei Demos vor und holen sich allerorts äußerst positive Kritiken ab. Musikalisch liegen sie irgendwo zwischen dem Death'n'Roll von Entombed und einem leider sehr kurzlebigen Projekt namens Helltrain. Das Tempo, das sie bei der Produktion ihrer Demos an den Tag legen, behalten sie zwar nicht bei.

Doch der ein oder andere Gig mit Bands wie Obituary, Pro-Pain, DevilDriver oder Napalm Death ist immer drin. Die Suche nach einem geeigneten Label gestaltet sich trotzdem nicht einfach doch schließlich landet man bei Apache Productions.

So geht es Anfang 2007 ins Studio, um dort das Debüt "Pitch Black Dawn" aufzunehmen. Neben drei Songs ihrer Demos, packen sie auch sechs neue Tracks auf die Scheibe und geben sie zum Mixing in die Hände von Jochem Jacobs (Obsidian/MagnaCult/Cypher).

Das höllisch groovende Album ist ab Mitte Januar 2008 zu haben. Ende des Monats sind sie für ein paar Dates mit Entombed und Mother Misery unterwegs.

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