Porträt

laut.de-Biographie

Obsidian

Die beiden Gitarristen Simon Lawford und Sjaak Kassies lärmen mit Basser Glen Loupias schon eine ganze Zeit lang durchs Holländische Nordland. Anfangs ist das mehr oder weniger auf akustischen Zeitvertreib ausgelegt, doch als Drummer Melle Kramer zu dem Trio stößt, gehen sie die Sache auf einmal deutlich enthusiastischer an.

Auch ihre Fähigkeiten an den Instrumenten nehmen sie plötzlich deutlich ernster und so langsam aber sicher bewegt sich ihr Sound in technische Death Metal-Bereiche, wie sie schon Bands wie Atheist, Cynic, Scarve oder Meshuggah bewandern. Damit machen sie sich im heimischen Underground bald einen Namen und stehen somit auch mit Bands wie Textures oder Gorefest auf der Bühne. Zweimal ziehen sie ins Finale der 'Amsterdam Pop Awards ein' und veröffentlichen auch zwei Demos, die ihren Ruf als heißer Geheimtipp festigen.

Bis dahin haben sich Simon und Sjaak die Vocals jeweils aufgeteilt, doch stimmen beide darin überein, dass ein Shouter mit Sicherheit keine schlechte Idee wäre. So stoßen sie nach einigem Suchen auf den ehemaligen Amethyst-Brüllwürfel Serge Regoor. Mit ihm zusammen gehen sie ins Studio, um dort 2006 ihr Debüt "Emerging" aufzunehmen. Für den finalen Mix sichern sie sich die Dienste von Jochem Jacobs, der auch schon für Kollegen wie Cypher oder Magnacult gearbeitet hat.

Kaum ist die Scheibe aber im Kasten, macht sich Serge schon wieder vom Acker. Für ihn gewinnen Obsidian aber schnell die Dienste von Robbe K (Disavowed/Arsebreed), der die Scheibe nochmal einbrüllt. Im März 2007 unterzeichnet die Band einen Deal mit Rusty Cage Records und die neu gemixte Scheibe erscheint somit auch Deutschland Anfang August.

Alben

Obsidian - Emerging: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Emerging

Kritik von Michael Edele

Anspruchsvolle Musik kann etwas Wunderbares sein. (0 Kommentare)

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