Porträt

laut.de-Biographie

Terrace Martin

Hinter den Westcoast-Kulissen bastelt Terrace Martin seit 2004 am G-Funk-Sound der Post-Dre-Ära. Er produziert hauptsächlich für Snoop Dogg und seine 213-Posse (mit Warren G), nimmt sich später aber auch viel versprechender L.A.-Talente an. Darunter: The Game, Glasses Malone, Murs, Jay Rock und Jahrhundert-Emcee Kendrick Lamar.

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Terrace spielt 2011 auf "Section.80" beim Track "Ab-Soul's Outro" alle Instrumente inklusive Saxophon selbst, produziert für "Good Kid, M.A.A.d City" den Track "Real" und steuert darüber hinaus Akkorde zu "M.A.A.d City" mit MC Eiht bei. Das musikalische Multitalent hat es geschafft und genau das zum Trademark seines Sounds erhoben, das ihn seit frühester Kindheit begleitet: Instrumente.

Der Vater? Jazz-Drummer. Die Mutter? Sängerin. In der Stereoanlage? Alles, von Coltrane bis Parliament. Logische Entwicklung? Terrace beginnt mit sieben Jahren Klavier zu spielen. Schon früh produziert er auf einem Casio CZ101-Keyboard und der legendären SP-1200 eigene Songs und wandert von den Tasten zum Saxophon. Von der Locke High School schafft er es dann in die nationale Schul-Jazzband Amerikas.

Gegenüber Dubcnn erinnert sich Martin, wie ihm seine Leidenschaft auch generell als Schüler half: "Die Musik war für mich immer der Höhepunkt, da die ich damit meine Noten überall verbessern konnte. Noten lesen ist nichts anderes als Mathematik, und wenn du ein Instrument spielst, dann brauchst du auch ein gewisses Maß an Disziplin. Wir übten acht Stunden am Tag, die normalen Hausaufgaben waren dagegen ein Klacks."

Während dieser Zeit lernt er über TV-Moderator Jay Leno den weltweit bekannten Jazzer Billy Higgins kennen, der ihn in späteren Jahren in seine World Stage All-Stars holt. Trotzdem packt der junge Mister Martin nach der Schule seinen Ranzen in den Keller und geht mit Puff Daddy und einem Gospel-Chor (getrennt) auf Tour.

Da neben John Coltrane oder Miles Davis auch Dr. Dre, DJ Quik, DJ Premier oder Pete Rock zu seinen Vorbildern und Einflüssen zählen, taucht er tief in die L.A.-Rap-Szene ein und macht sich mit all seinen Live-Instrumenten schnell einen Namen an den Reglern. Doch das Multitalent will noch mehr.

2008 veröffentlicht er mit "Locke High" sein Solo-Debüt. Hier bastelt er nicht nur an der Musik, Terrace greift nun auch zum Mic. Unterstützung erhält er natürlich von all seinen Kollegen, die er bereits mit Beats versorgt hatte: Snoop Dogg, Wiz Khalifa, Pete Rock, DJ Quik, Kurupt und viele weitere. Auch in den folgenden Jahren lassen ihn neben der Studioarbeit für andere Künstler die eigenen Projekte nicht los. Auch sein nasaler, etwas quakender Flow fällt nicht negativ auf.

2013 lässt er das wunderbar entspannte "3Chord Fold" folgen, das mit Trompeten und Saxophon wieder von seiner disziplinierten Kindheit profitiert. Oder, wie es Terrace selbst umschreibt: "Ich habe damit angefangen, Hip Hop-Tracks zu produzieren, weil das die Musik meiner Zeit war. Meine Liebe zum Jazz habe ich aber nie verloren."

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Surftipps

  • Offizielle Seite

    Klassisch: Alle Infos zu Terrace Martin.

    http://www.terracemartinmusic.com
  • Twitter

    Tweets from Terrace.

    https://twitter.com/terracemartin

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