Porträt

laut.de-Biographie

Warren G

1994 betritt Warren G die Musik-Bühne mit seinem Smash-Hit "Regulate", einem Duett mit seinem langjährigen Freund Nate Dogg. Das folgende Album "Regulate... G Funk Era" und der zugehörige superrelaxte West–Cost–Sound, den er selbstbewusst "G-Funk" nennt, überzeugen auf Anhieb. Ein Musikkritiker beschreibt das so: "Gut abgefederter Funk, Beats wie Luftkissen und seine schmeichelnde Stimme. Tracks wie aufpolierte Ami-Schlitten, built for comfort, not for speed". Noch Fragen?

Warren Griffin III wird am 10. November 1971 geboren und wächst in Long Beach auf. Die elterliche Plattensammlung initiiert ihn in die Geheimnisse des Jazz, Soul und Funk. Der örtliche Plattendealer kümmert sich um den Rest. Er ist es auch, der den jungen Musikern Warren G, Snoop Dogg und Nate Dogg den ersten Proberaum zur Verfügung stellt. Zusammen formieren sie die Rap-Band "213", benannt nach der Postleitzahl ihres Quartiers. Doch bevor es dazu kommt, absolvieren alle drei die harte Schule der Straße, indem sie einschlägige Konflikte mit dem Gesetz austragen und Knast-Erfahrungen sammeln.

Das Demo, das sie im Hinterzimmer des V.I.P. Record Stores zusammen schustern, gelangt Warren Gs Halbbruder Dr. Dre in die Finger, der sich als Gönner für die drei einsetzt. Kurze Zeit darauf erscheint das Album "Regulate... G Funk Era" und die Single "Regulate", die jeweils bis auf Platz zwei der Billboard - Charts klettern. "It's Still Long Beach Music, But Ain't Nobody Doing It Like Me", erklärt Warren G seinem Erfolg. Meint er damit etwa, dass die Entspanntheit der West Coast Musik, die wir spätestens seit den Beach Boys in voller Breitseite genießen dürfen, mal wieder die gestressten Seelen des Restes der Welt tröstet? Und lediglich die Verpackung ist mittels Raps upgedatet worden?

Jedenfalls führt der Erfolg seines Debüts zu zahlreichen Platin-Platten, mehreren Grammys, weltweiten Tourneen, Filmen, Soundtracks und einem eigenen Label, auf dem er junge Künstler unterstützt. Dass Erfolg positiv genutzt werden kann, beschreibt er als eine seiner wichtigsten Erfahrungen. Deshalb bietet er den jungen Musikern eine Plattform, um dem Sog der Straße zu entkommen.

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