Porträt

laut.de-Biographie

Scars Of Tomorrow

Sänger Mike Milford, Gitarrist Carlos Garcia und Basser Robert Bradley gründen Scars Of Tomorrow im Oktober 2000 in Orange County, Kalifornien. Diese Gegend scheint inzwischen prädestiniert für erstklassigen Metalcore zu sein, stammen doch auch Bands wie Atreyu, Eighteen Visions, Bleeding Through oder Throwdown aus dieser Ecke.

Als Trio lässt sich aber nicht sonderlich viel reißen, weswegen noch ein zweiter Gitarrist und natürlich ein Drummer her müssen. Kaum sind diese in Mike Madariaga (Gitarre) und Ruben Martinez (Drums) gefunden, geht es auch schon los mit den Aufnahmen. Schnell ergattern sie einen Deal bei Thorp Records und schon ein Jahr nach Gründung veröffentlichen sie ihr Debüt "All Things Change". Die Scheibe klingt noch nach einer Mischung aus At The Gates und Converge, zeigt aber schon das Potential, das in dem Quintett steckt.

Auf ihrem zweiten Album haben sie sich größtenteils von schwedischen Anleihen befreit und geben mehr auf Grooves und fette Riffs. "Design Your Fate" ist richtig heavy, aber auch noch kein echter Glanzpunkt. Inzwischen touren sie nicht mehr nur die Westküste hoch und runter, sonder auch kreuz und quer durch die Staaten. Dabei erregen sie die Aufmerksamkeit des renommierten Victory Records Labels und greifen dort einen Deal ab. Mike und Ruben mussten inzwischen ihre Hut nehmen, doch in David Rodriguez (Gitarre) und Chris Warner (Drums) finden sie adäquaten Ersatz.

Mit Converge-Klampfer Kurt Ballou gehen sie Ende 2003 ins Studio, um "Rope Tied To The Trigger" einzutüten. Im Februar ist die Scheibe in den Läden, den Sommer über sind Scars Of Tomorrow mit Caliban in den Staaten unterwegs, ehe sie im November noch ein paar Runden mit A Perfect Murder, Bury Your Dead und The Acacia Strain drehen. Schon im April 2005 stehen wieder die Arbeiten für den nächsten Longplayer an, den sie mit Deftones Gitarrist Stephen Carpenter vorbereiten.

Noch während sie an den Aufnahmen sitzen, finden sie die Zeit, um sich der 'Dirty Black Summer'-Tour mit Himsa, The Agony Scene und The Esoteric anzuschließen. Kaum sind die Songs im Kasten, geht es mit Full Blown Chaos, Sworn Enemy, Winter Solstice und Agents Of Man wieder los. "The Horror Of Realization" erscheint Mitte Oktober und zeigt, dass sich die Band aus Orange County durchaus etablieren kann. Ihr Metalcore mit interessanten Melodien und klaren Gesangslinien hebt sie angenehm aus dem Gros der anderen Bands heraus.

Das zeigt sich auch deutlich an den Verkaufszahlen, die es Scars Of Tomorrow zum ersten Mal ermöglichen, als Headliner auf Tour zu gehen. Obwohl die Erfolgskurve eigentlich konstant nach oben zeigt, rappelt es innerhalb der Band ganz schön heftig. Sänger Mike kommen nach und nach die Mitstreiter abhanden. So steht er plötzlich als einziges Urmitglied da und muss sich mit den beiden Klampfern Joe Atkins (auch Cleangesang) und Kevon Fifield, sowie Basser Mike Bocuzzi eine ganz neue Band zusammen stellen. Auch Drummer Chris macht sich bald vom Acker, was sie aber nicht daran hindert, mit Soulfly und Full Blown Chaos eine Rundreise durch den Süden der USA zu machen.

Genau wie die Aufnahmen zur nächsten CD, läuft diese eben mit einem Session-Drummer ab. Nach ein paar weitern Headlinerdates nehem sie das Angebot von Hatebreed gerne an, mit ihnen im Oktober durch Kanada zu ziehen. Zu der Zeit ist "The Failure Of Drowning" bereits komplett im Kasten und kommt Mitte November auch in Europa auf den Markt. Auf dem Album ist noch Ryan S. an den Drums zu hören doch den Posten innerhalb der Band haben sie mittlerweile an Justin Salinas vergeben.

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