Porträt

laut.de-Biographie

Reba McEntire

Fällt der Name Reba McEnitre, dann schließt sich häufig die Bezeichnung "The Queen Of Country Music" an. Seit ihrem Karrierestart im Jahr 1976 hat sie vierundzwanzig Studioalben und dreizehn Kompilationen veröffentlicht, kann zwischen den 80er und 90er Jahren auf 22 Nr. 1-Hits zurückblicken, hat weltweit mehr als 60 Millionen Tonträger verkauft und nennt sich zweifache Grammy-Gewinnerin (1986, 1993).

Reba McEntire - Duets Aktuelles Album
Reba McEntire Duets
Gefühlvolle Eingängigkeit der Queen Of Country.

Miss McEntire weist sich nicht nur als exzellente Country-Sängerin aus, sie überzeugt auch als Schauspielerin und gibt ihr Filmdebüt 1986 im Kultstreifen "Tremors - Im Land der Raketenwürmer". Für die Rolle der Heather erhält sie eine Golden Globe-Nominierung als beste Nebendarstellerin. Außerdem wirkt sie in den Filmen "Maverick", "North", "Die Kleinen Superstrolche" und "Eine Nacht Bei McCool's" mit. 2002 gewinnt sie mit ihrer Comedy-Serie "Reba" den People's Choice Award.

Reba erblickt am 28. März 1955 in McAlester, Oklahoma als Tochter des Farmers Clark Vincent McEntire und Jacqueline Smith das Licht der Welt. Sie wächst auf in Chokie, und schon als Kind musiziert sie mit ihren Eltern und Geschwistern, erlernt als Jugendliche das Rodeo-Reiten und findet Gefallen an der Country-Musik.

Ihre erste Gesangsgruppe gründet sie mit ihrem Bruder und ihrer Schwester. Als The Singing McEntires machen sie sich schon früh einen Namen. Ihre Schwester Susie Luchsinger startet später mit christlichen Liedern eine bemerkenswerte Karriere, ihr Bruder Pake ist in den 80ern als Countrysänger erfolgreich. Ihre älter Schwester Alice zieht ein bürgerliches Leben dem Künstlerdasein vor.

1973 schließt Reba McEntire die High School ab und schreibt sich an der Southeastern Oklahoma State University ein. Ihr Studium als Lehrerin absolviert sie 1976 erfolgreich. Das Datum ihres Karrierestarts lässt sich mit dem 10. Dezember 1974 exakt benennen, denn an jenem Tag singt sie während eines im Fernsehen übertragenen Rodeofinales in Oklahoma City die amerikanische Nationalhymne.

Der Rodeoteilnehmer und Sänger Red Steagall wird auf die junge Dame aufmerksam und bietet ihr an, in Nashville ein Demoband einzuspielen. Im Jahr 1975 führt das zu ihrem Plattenvertrag bei Mercury Records. Ihre erste Single "I Don't Want To Be A One Night Stand" schafft es 1976 auf Platz 88 der Billboard Country Singles Charts.

Im Juni des gleichen Jahres heiratet sie ihren späteren Manager Charles Battens, im April 1977 erscheint ihr Debütalbum "Reba", im September tritt sie erstmals in der legendären Grand Ole Opry auf. Ihr erster Nummer 1-Hit gelingt ihr 1982 mit "Can't Even Get The Blues".

Mit dem Wechsel zum Label MCA im Jahr 1983 setzt sie endgültig zum Höhenflug an und wird schnell eine der meistverkauftesten Country-Sängerinnen aller Zeiten. Allein zwischen 1985 und 1992 erklimmt sie mit 14 Songs die Spitze der Charts.

Die Country Music Association wählt sie von 1984 bis 1987 zur besten Sängerin des Jahres, sie bleibt die einige Künstlerin, die viermal hintereinander mit diesem Preis ausgezeichnet wird. Neben Shania Twain, Barbara Mandrell, Dolly Parton und Loretta Lynn wird ihr außerdem die Ehre zuteil, die Auszeichnung "Best Entertainer Of The Year" zu ergattern.

Auch privat stehen Veränderungen an; sie lässt sich 1987 von Battles scheiden und heiratet zwei Jahre später ihren Road-Manager und Gitarristen Narvel Blackstock, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn, Shelby Steven McEntire Blackstock, hat. Der musikalische Erfolg McEntires wird 1991 von einem Schicksalsschlag gedämpft, der ihr Leben grundlegend verändern sollte. Am 16. März kommen sieben ihrer Bandmitglieder bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Trotz ihrer Verzweiflung entscheidet sie sich schließlich dafür, bei der von Billy Crystal moderierten Oscar-Verleihung jenes Jahres aufzutreten. Sie trägt den für den besten Song nominierten Titel "I'm Checking Out" aus dem Film "Postcards From The Edge" vor und widmet ihn unter äußerster emotionaler Anspannung ihren verunglückten Freunden.

Noch in demselben Jahr veröffentlicht sie ihr ebenfalls den Musikern gewidmete Solowerk "For My Broken Heart", mit dem McEntire die Tragödie zu verarbeiten versucht. Mitte der Neunziger ist ihre Popularität in den USA ungebrochen, die Verkaufszahlen ihrer Platten bleiben auf konstant hohem Niveau.

1995 erhält sie einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame am Hollywood Boulevard und wird zudem in die Western Performers Hall Of Fame und das National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City aufgenommen. 1997 tourt sie ausgiebig mit Brooks & Dunn und veröffentlicht 1999 "So Good Together", das für vier Jahr ihr letztes Album sein sollte.

2001 tritt sie als Ersatzschauspielerin am Broadway im Stück "Annie Get Your Gun" als Annie Oakley auf und erhält für ihre schauspielerische Leistung positive Kritiken. Im Oktober 2001 startet die äußerst aktive Dame ihre auf sechs Staffeln angelegte TV- Comedy-Show "Reba", die mit dem People's Choice Award bedacht wird und eine Golden Globe-Nominierung erhält.

Mit neuen Songs tritt sie erst wieder 2003 mit dem Album "Rooms To Breathe" in Erscheinung. Nach neun Monaten erreicht das Werk Platin-Status und erklimmt die Chartsspitze.

Nach erneuter musikalischer Pause meldet sich die Grande Dame des Country 2007 mit dem Album "Duets" zurück, das umgehend nach dessen Erscheinung sowohl die amerikanischen Country- als auch die Popcharts anführt. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass sie diese Duette mit Größen wie Faith Hill, Don Henley, LeAnn Rimes, Justin Timberlake oder Carole King zum Besten gibt.

Mit diesem Album etabliert sie sich endgültig als "Queen Of Country", dem Titel, der ihr in kommerzieller Hinsicht wohl niemand wird streitig machen können.

Alben

Reba McEntire - Duets: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Duets

Kritik von Martin Leute

Gefühlvolle Eingängigkeit der Queen Of Country. (0 Kommentare)

Videos

Is There Life Out There
Fancy
I'm Gonna Take That Mountain
Because Of You
  • Reba McEntire

    Ausführliche Homepage der Künstlerin.

    http://www.reba.com/
  • Myspace Reba McEntire

    Seite mit Hörproben und weiteren Links.

    http://www.myspace.com/rebamcentire
  • CMT Reba McEntire

    Videos, News, Musik und mehr.

    http://www.cmt.com/artists/az/mcentire_reba/artist.jhtml
  • UMG Nashville

    Informative Künstlerseite.

    http://www.umgnashville.com/rebamcentire

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