Porträt

laut.de-Biographie

Don Henley

Was kann man in einem kleinen verpennten Nest wie Gilmer in Ost-Texas schon auf die Beine stellen? Nicht viel, außer die ganze Nacht unter der Bettdecke Radio hören. Dies tut auch der junge Don Henley, dort geboren 1947.

Als Teenager fährt er voll auf Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis und Fats Domino ab. Als dann Mitte der Sixties die Beatles ins Programm des amerikanischen Rundfunks aufgenommen werden, verändert sich klein Donnies Leben für immer.

Auf der High School gründet er seine erste Band The Four Speeds, die sich später in Shiloh umbenennen. Diese zieht 1970 in die weite Welt hinaus, genauer nach Los Angeles, um dort eine Platte aufzunehmen. Dort trift Henley auf Glenn Frey. Zusammen gründen sie 1971 die Eagles. Der Rest ist Rock-Geschichte.

Nach der Auflösung der Eagles im Jahre 1982 versucht sich Henley als Solokünstler und bringt das Album "I Can't Stand Still" heraus. Natürlich kann er nicht an den Erfolg der Eagles anknüpfen, obwohl seine erste Single "Dirty Laundry" die Charts erobert und das Album später Gold erlangt.

Erst 1984 mit "Building The Perfect Beast" kann er seinen Solostatus festigen und bringt gleich mehrere Singles in die Charts. Die kommenden Releases bauen sukzessiv auf diesen Erfolg auf und Don Henley entwickelt sich zu einer anerkannten Solo-Größe im amerikanischen Singer/Songwriter-Geschehen.

In großen Zeitläufen denkend, präsentiert Henley nur alle Jubeljahre Neues aus dem Studio. Geld spielt im Leben des Ex-Drummers schon lange keine Rolle mehr. Neben Phil Collins, Ringo Starr und Dave Grohl zählt Don Henley zu den reichsten Drummern der Welt, geschätztes Vermögen: 200 Millionen Dollar.

Zwischen den Jahren 1989 und 2015 veröffentlicht er ganze drei Alben ("The End Of The Innocence", "Inside Job", "Cass County"). Wesentlich mehr Zeit verbringt der Songwriter auf seiner Rinderfarm oder mit Projekten zur Erhaltung der der Natur im amerikanischen Heartland.

Alben

Don Henley - Inside Job: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2000 Inside Job

Kritik von Martin Mengele

Bluesrock vom Ex-Eagle, weich und geschmeidig wie ein Zuckerwattekissen (0 Kommentare)

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