Porträt

laut.de-Biographie

Carole King

Carole Klein wird am 9. Februar 1942 in Brooklyn, New York geboren, und erhält schon 4 Jahre später ihren ersten Klavierunterricht. Als Teenagerin folgen die üblichen Banderfahrungen, bis sie am College den Studenten Gerry Goffin kennen und lieben lernt. Aus dieser Verbindung geht eine Ehe, 2 Kinder und eines der bedeutendsten Songschreiber-Duos der Rock'n'Roll-Ära hervor. Carole ändert ihren Nachnamen Ende der 60er von Klein in King. In der Songschmiede Goffin/King entstehen derweil eine große Anzahl an Hits wie "Cryin’ in the Rain" (Everly Brothers), "The Loco-Motion" (Little Eva), "Up On The Roof" (The Drifters) oder "One Fine Day" (The Chiffons), die auch heute noch jedes gute Oldie-Album zieren. Im Laufe der Jahre hat sie ihre Kompositionsfinger bei Blood, Sweat and Tears, den Beatles, den Byrds, Mariah Carey, Aretha Franklin, Isaac Hayes, Rod Stewart, James Taylor und einigen anderen im Spiel.

Aufgrund des Vietnamkrieges und der pazifistischen Flowerpower-Hippie-Gegenbewegung entdeckt Carole ihre Leidenschaft für die Ideale der Blumenkinder. Zusammen mit Legenden wie Bob Dylan, Donovan, Woody Guthrie und Pete Seeger leiht sie der Friedensbewegung ihre Stimme, und wird dadurch zum unüberhörbaren Sprachrohr einer ganzen Generation. In dieser Zeit zieht sie von New York nach Los Angeles, wo sie ihren zweiten Mann Charles Larkey kennen lernt. Larkey ersetzt Goffin nicht nur als Ehemann, sondern auch als Songschreiber. Der erste Hit aus dieser Zusammenarbeit, "(You Make Me Feel Like) A Natural Woman" geht in der Version von Aretha Franklin 1967 um die Welt.

Ab diesem Zeitpunkt will Carole selbst auf der Bühne stehen und beginnt an der Arbeit für ihr erstes Soloalbum. "Writer" wird 1970 veröffentlicht und bestätigt sie, diesen Weg weiter zu gehen. Schon ein Jahr später zahlt sich diese Entscheidung aus: Carole King liefert mit "Tapestry" eines der erfolgreichsten Alben der Popgeschichte ab. In den folgenden 30 Jahren verkauft sich "Tapestry" weltweit 22 Millionen mal und bleibt über 25 Jahre das bestverkaufte Album einer weiblichen Solo-Sängerin. Dabei beeinflusst es natürlich eine ganze Generation von Songschreibern wie Carly Simon oder Jackson Browne. Für "Tapestry" erhält sie insgesamt vier Grammys und den Grand Slam-Grammy für den erfolgreichsten Tonträger des Jahres.

An diesen Erfolg kann Carole King zwar nicht mehr anschließen, trotzdem erreichen die kommenden Alben einmal Multi-Platin, zwei Mal Platin und sechs Mal Goldstatus. Anfang der 80er zieht sie, inzwischen aus dritter Ehe verwitwet, in ein kleines Bergdorf in Idaho und engagiert sich in der Umweltschutzbewegung. Mitte der 80er nimmt sie eine musikalische Auszeit, bevor sie 1989 mit "City Streets" und Eric Clapton als Gast erneut an die Öffentlichkeit tritt. Bei "Colour Of Your Dreams" (1993) hat Guns n' Roses Gitarrist Slash seine Finger im Spiel, und auf "Love Makes The World" (2001) versammelt sie gleich eine ganze Riege an Top-Stars: Kenny Edmonds (Babyface), Celine Dione, Wynton Marsalis, Steven Tyler und K.D. Lang.

2004 geht King nach fast zehn Jahren Pause wieder auf Tour durch die USA. Ein Mitschnitt von den Auftrittsorten Chicago, Los Angeles und Hyannis erscheint 2005 unter dem Titel "The Living Room Tour".

Alben

  • Her Majesty's Service

    Caroles Netzpräsenz bietet alles, was man sich von einer Artist-Site wünscht.

    http://www.caroleking.com

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