Porträt

laut.de-Biographie

Fergie

Neben Will.I.Ams Soloambitionen verfolgt nun auch Fergie von den schwarzen Erbsen, die nun unter Fergie Ferg firmiert, eine Solokarriere.

Seit ihrer musikalischen Gasteinlage in "Where's The Love" von 2003 ist sie ein festes Mitglied bei den Black Eyed Peas. Die ermunterten sie dazu, ihrer Crystal Meth-Abhängigkeit abzuschwören, um bei den BEPs einzusteigen. Gemeinsam mit Fergie, die für die Popeinflüsse bei den Black Eyed Peas verantwortlich gemacht wird, verkaufte die Band mehr als stattliche 15 Millionen CDs. Allein das Album "Elephunk" verkaufte sich weltweit über 7 Millionen mal.

Fergie, die Songs wie "Don't Phunk With My Heart", "My Humps", "Pump it" (richtig, der Hit aus Quentin Tarantinos "Pulp Fiction") sowie "Mas Que Nada" (mit Sergio Mendes) ihre Stimme lieh, ersetzte die einstige BEP-Backgroundsängerin Kim Hill. Musikalische Erfahrung und Bühnenpräsenz sammelte sie bereits bei der US-Girl Group Wild Orchid (1991 - 2003). Das Trio verkaufte über eine Million Platten.

Schon in Kindertagen steht Fergie für die US-Serien "Mr. Belvedere", "Eine schrecklich nette Familie" sowie für "Kids Incorporated" vor der Kamera. Später glänzt Fergie in ihrer ersten größeren Nebenrolle im Juni 2006 in Wolfgang Petersens Filmremake zu "Poseidon", für dessen Soundtrack sie auch zwei Titel beisteuert. Sie verkörpert darin die Sängerin Gloria. 2007 übernimmt sie die Hauptrolle im Horrorfilm "Grind House".

Im Juli 2006 veröffentlicht Stacie Ann Ferguson aka Fergie ihre erste Solosingle "London Bridge". Schon in der zweiten Woche steigt der Song von Platz 84 auf 5 und schreibt damit in den US-Billboard-Charts Geschichte. Ihren ersten Soloauftritt absolvierte Fergie bei den MTV Video Music Awards 2006. Sie eröffnet die Preshow mit ihrer Single "London Bridge" mit einer Garde echter englischer Beefeater.

Ihr Debütalbum "The Dutchess" (eine Anspielung auf die Herzogin von York/Duchess Sarah Ferguson) erscheint im September 2006 und enthält Features von Ludacris, Rita Marley und I-Threes. Selbstverständlich dürfen auch die BEP-Mitglieder nicht fehlen. Mit Sarah Ferguson arbeitet Fergie nun auch für soziale Hilfsmaßnahmen in der Dritten Welt mit den Organisationen "Chances For Children" und "Children In Crisis" zusammen.

Aufmerksamkeit erregte Fergie auch mit einer Verwechslung: Das Video zur gleichnamigen Single wurde nicht an der London Bridge, sondern an der Londoner Tower Bridge gedreht. Fergie meinte zum Video-Shot: "Wir wussten, dass es die Tower Bridge ist, als wir das Video gedreht haben. Ich habe es Marc Webb überlassen. Er ist so ein großartiger Regisseur. Ich habe seinem Instinkt getraut. Er hat gefühlt, dass es das Schönste für 'London Bridge' war. Man darf das alles nicht wörtlich nehmen. Der Song ist nicht wörtlich zu verstehen."

Die erste echte London Bridge wurde übrigens um das Jahr 46 n. Chr. von den Römern gebaut. Die Brücke wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, 1968 erwarb der US-amerikanische Unternehmer Robert P. McCulloch um 1830 aus Grantblöcken fertig gestellte vierte Version der Brücke für zweieinhalb Millionen Dollar (von dem Geld wurde wiederum eine neue gebaut). Er ließ sie abtragen und nach Lake Havasu City in Arizona verschiffen, wo sie heute eine beliebte Touristenattraktion abgibt. Böse Zungen behaupten, auch er habe eigentlich angenommen, die Tower Bridge zu erwerben und seinen Irrtum erst beim Wiederaufbau bemerkt.

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