Porträt

laut.de-Biographie

LeAnn Rimes

Sie hat mehr als 37 Millionen Platten verkauft. Hat in einer TV-Soap mitgewirkt, Awards von Grammy bis Billboard gewonnen und spielt ihre Konzerte in ausverkauften Hallen - in den USA ist LeAnn Rimes mit ihrer Melange aus Pop, Soul, R'n'B und vor allem Country ein Teenie-Superstar.

Geboren wird Margaret LeAnn Rimes am 28. August 1982 in Jackson, Mississippi. Ihre Eltern entdecken früh ihre Gesangskünste und lassen sie bereits mit fünf Jahren an Talentwettbewerben teilnehmen. Anfang der Neunziger beschließt der ehrgeizige Vater, die Familie nach Texas umzusiedeln, wo er größere Chancen für seine Tochter vermutet. Zu Recht, wie sich rausstellen soll: LeAnn erhält als Siebenjährige in Dallas die Rolle des Tiny Tim in einer Musical-Version von Dickens' "Christmas Carol" und singt die Nationalhymne bei Heimspielen des NFL-Clubs Dallas Cowboys.

1993 produziert Vater Wilbur LeAnns erstes Album für ein Independent-Label. Es enthält den Song "Blue", der der Legende zufolge bereits 30 Jahre zuvor für den Country-Star Patsy Cline geschrieben, aber nie veröffentlicht wurde. Dieser Song sorgt für Aufregung in der Country-Szene und bildet später den Mittelpunkt von Rimes' Major-Debut. Auch wenn die Kritik mäkelt, die Elfjährige singe ihre Herzschmerz-Balladen "wie eine Blinde vom Sehen", ist das Publikum doch begeistert vom trällernden Backfisch.

Es folgen erwähnte Konzerte, TV-Auftritte und Award-Triumphe, doch der Erfolg bleibt auf die USA beschränkt. Um dem entgegenzuwirken, öffnet LeAnn Rimes ihre Musik für Pop-Einflüsse. Und so gelingt es ihr, ein noch größeres Publikum auch außerhalb der Staaten zu erreichen. In Deutschland erfolgt der Durchbruch Ende 1998 mit der Ballade "How Do I Live" vom vierten Album "Sittin' On Top Of The World" - nicht zuletzt aufgrund eines Auftritts in der Samstagabend-Show "Wetten dass...".

Das selbstbetitelte fünfte Album ist für europäische Ohren allerdings wieder weniger geeignet. Es enthält eine Zusammenstellung klassischer Country-Songs und nur zwei Neuaufnahmen. Trost für die Fans: Anfang April erscheint mit "I Need You" eine neue Scheibe, und die soll, nach Angaben der Plattenfirma, wieder ein "brandneues modernes Pop-Album" geworden sein.

"Einspruch!" ruft da die Rimes aus dem Off, bzw. in einem Statement auf ihrer offiziellen Webseite. Die meisten Stücke seien keineswegs "brandneu", sondern im Gegenteil zwei Jahre alt und außerdem nicht fertig abgemischt. Andere Songs seien ebenfalls nicht neu, sondern schon auf früheren Releases erschienen. Sie selbst habe erst einen Monat vor der Veröffentlichung von dem geplanten Album erfahren und auf "I Need You" keinerlei Einfluss gehabt. LeAnn verurteilt, dass die Fans an der Nase herum geführt würden, und bittet, dafür nicht verantwortlich gemacht zu werden. Einspruch statt gegeben, Miss Rimes.

Dafür erscheint 2003 nach einem reinen Balladen-Album ("You Light Up My Life / Insperational Song") eine von der blonden Schönheit selbst empfohlene Hit-Zusammenstellung. Mit dieser "Greatest Hits" kann sich die "Best Of", die 2004 in Deutschland erscheint, nicht messen. Die Tracklist beider Scheiben ähnelt sich natürlich sehr, beide enthalten die beiden neuen Stücke "This Love" und "Crazy" sowie die Duette mit Elton John bzw. Ronan Keating. Doch gegen die Videos, die den (billigeren) "Greatest Hits" auf einer Bonus-DVD mitgegeben sind, wirken die 'Bonus-Remixe' der "Best Of" wie billiges Füllmaterial.

Mit ihren folgenden Scheiben "This Woman" (2005) und vor allem "Whatever We Wanna" (2006) nähert sich LeAnn Rimes noch ein Stückchen mehr dem Pop. Damit erschließt sie sich zwar neue Käuferschichten, die alten Fans jedoch reagieren eher skeptisch.

Ihr nächstes Schmankerl ist eine DVD mit dem unoriginellen Namen "The Complete LeAnn Rimes DVD Collection", auf der unter anderem sieben neue Videos zu finden sind. Ab Februar 2007 bestreitet LeAnn zwölf Konzerte, außerdem wird ihr ein Grammy in der Kategorie "Best Female Country Performance" für ihr Stück "Something's Gotta Give" in Aussicht gestellt.

Alben

LeAnn Rimes - I Need You: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2001 I Need You

Kritik von Joachim Gauger

Wirkt für eine 18-Jährige reichlich abgeklärt und erwachsen. (0 Kommentare)

Original Soundtrack - Coyote Ugly: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2000 Coyote Ugly

Kritik von Joachim Gauger

Ein paar Klassiker und neue Songs vom trällernden Backfisch LeAnn Rimes. (0 Kommentare)

Videos

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