Porträt

laut.de-Biographie

Eskay

"Ich mach' den Scheiß in erster Linie nur für mich. Mein Ziel ist nicht primär, dass man mich bundesweit kennt." Diesen Zeilen aus "Nur Rap, Nur Musik" darf man getrost Glauben schenken. Eskay ist keiner, der sich ins Rampenlicht drängt.

Statt wie viel zu viele seiner Kollegen mehr oder weniger qualifiziert über "Autos, Ketten, Crack oder Chicks" zu schwadronieren, bedeutet Hip Hop - "'ne große, wenn auch brotlose Kunst" - für ihn in erster Linie Lebens-Bewältigungs-Hilfe.

Statt vollmundiger Ankündigungen beschränkt sich der Duisburger auf Taten. Die lassen zum Teil jedoch lange auf sich warten: Seiner ersten Download-EP mit dem bezeichnenden Titel "Geschenkt" von 2005 folgt lange Jahre kein greifbares Lebenszeichen.

Zwar tritt er hier und da als Featuregast in Erscheinung - beispielsweise auf "Evolution" von den Kollegen von Black Market. Erst mit dem Mixtape "Heiter Bis Wolkig" "gibbet noch wat dazu", schnoddert das zugehörige Presseinfo. Auf große Publicity legt der Mann aus dem Pott offenbar wirklich keinen Wert.

Jemand, der "all the good stuff from Barry White to Napalm Death" im Allgemeinen und Hip Hop von D.I.T.C., Brand Nubian, Mos Def, den Hieroglyphics, Masta Ace oder De La Soul im Speziellen als seine Einflüsse aufführt, kann aber eigentlich nicht in die Irre gehen. Wer Lust auf eine Zeitreise zurück in die 90er hat, gerät bei Eskay an die richtige Adresse.

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