Porträt

laut.de-Biographie

Cato Salsa Experience

Die Cato Salsa Experience steht für Stimmung pur, wie man eigentlich schon dem Bandfoto entnehmen kann. Das Quartett aus Oslo ist nach dem (vorläufigen) Turbonegro-Split Ende der 90er Jahre Norwegens neue Retro-Rock-Hoffnung. Ungefähr so dreist, wie sich Zoot Woman und Ladytron der elektronischen 80er Jahre bedienen, übernimmt die Cato Salsa Experience um 1999 Elemente der dreckigen Variante des Rock'n Rolls. Combos wie MC5, die Stooges oder die frühen Rolling Stones hinterlassen merklich Eindruck auf die Experience. Und wohl auch Herr Hendrix, zumindest was die Namensgebung angeht.

Doch beim puren Stibitzen belassen es die Vier natürlich nicht: Nina Delay, die einzige Frau im Laden, hat außer Percussions und einer fiesen Schweineorgel auch ein Theremin unter ihren Fittichen. Drummer Jon R. Lugar bedient nebenbei noch ein Mellotron (den Sampler-Vorfahren). Francis Moon hält siich am Bass fest und Cato Salsa fungiert als Multi-Instrumentalist, Leadsänger und Namensgeber der Band. Fangen alle Erwähnten gleichzeitig an zu rocken, tönt unter anderem ein Jam-Destillat aus den Boxen, das sowohl Jon Spencer- als auch Noise Conspiracy-Fans vereinen könnte. Deren Popularität sollte die Experience hierzulande jedoch nie erreichen.

Im Jahr 2000 erscheint die 10"-Scheibe "Salso Casa", die sich ratzfatz ausverkauft (hierzulande vertreibt EFA den ersten Tonträger). Das Longlay-Debüt nimmt die Band in einem pittoresken Haus an der norwegischen Ostküste auf. Es folgen weitere Alben, die jedoch vor allem in der skandinavischen heimat auf Gegenliebe stoßen.

2004 fusionieren die Mitglieder der Band mit jenen der Freejazz/Thrashjazz-Combo The Thing zu Two Bands & A Legend. Gemeinsam entsteht 2005 das Album "Sounds Like A Sandwich". 2009 nimmt Sänger Cato Salsa das Angebot seines Kumpels Sivert Høyem an, in dessen Band als Lead-Gitarrist einzusteigen. Høyem wurde als Sänger von Madrugada bekannt.

Alben

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