Porträt

laut.de-Biographie

Aiden

Aus Seattle im Bundesstaat Washington kam einst die Grunge-Welle, in deren Verlauf so ziemlich alles unter Vertrag genommen wurde, was eine zerrissene Jeans tragen und eine Gitarre halten konnte. Diese Zeiten sind zum Glück inzwischen vorbei und die Anzahl der Bands aus der regnerischen Westküstenstadt ist überschaubarer geworden.

Dennoch machen sich im Frühjahr 2003 die beiden Gitarristen Jake Wambold und Angel Ibarra, Drummer Jake Davison und Basser Will Franco auf, um sich musikalisch eine wenig die Zeit neben der Highschool zu vertreiben. Den Bandnamen haben sie sich übrigens aus dem Horror-Streifen "The Ring" ausgeliehen. Zusammen mit einem ungenannten Sänger ziehen sie ihre ersten Konzerte durch, ehe Will das Mikro übernimmt und den Bass Nick Wiggins in die Hand drückt.

In dieser Besetzung nehmen sie im Dezember 2003 ihr Debüt "Our Gang's Dark Oath" auf und zelebrieren darauf eine Mischung aus melodischem Hardcore und ein paar rockigeren Sachen. Kaum steht das Teil im folgenden Jahr in den Läden, gehts richtig los. Es hagelt Auftritte als Support von Bleeding Through, Death By Stereo oder Himsa. Victory Records klopfen bei den Jungspunden an. Ende des Jahres ist der Vertrag unter Dach und Fach, die Arbeiten am zweiten Longplayer beginnen. Im Juni 2005 sind Jake D. und Angel endlich mit der Highschool fertig. Fortan konzentrieren sich alle voll auf Aiden.

Zu "The Last Sunrise" drehen sie ein Video im Stile des "Queen Of The Damned"-Movies und sind den Sommer über auf der "Victory Records"-Tour. Im September erscheint "Nightmare Anatomy" in den Staaten (bei uns einem Monat später), quasi direkt im Anschluss sind Aiden mit Still Remains in Europa und danach mit Hawthorne Heights, Silverstein und Bayside in den USA unterwegs.

Während der Tour ereignet sich ein tragischer Autounfall, als der Bus von Bayside über die Leitplanke schießt. Dabei kommt deren Drummer John 'Beatz' Holohan ums Leben, die Tour wird dennoch ohne Bayside fortgesetzt.

Mit ihrem ziemlich stylischen Gothic-Outfit, komplett mit Kajal und allem, wirken die Bubis zwar wie am Reißbrett kreiert, jedoch spricht ein renommiertes Label wie Victory Records eher gegen solche Behauptungen. Auch ihre Power und die massive Livepräsenz zeugen von enormem Spaß an der Sache. So sind Aiden im Januar 2006 schon wieder mit Bullet For My Valentine und Still Remains in England unterwegs.

Ende des Jahres folgen noch ein paar Dates mit den Kollegen von Silverstein und It Dies Today, ehe sie sich an die Arbeiten zu einem neuen Album machen. Als "Conviction" Mitte August 2007 erscheint, sind Aiden gerade mit From Autumn To Ashes auf Tour - und setzen sich wenig später schon wieder in den Bus.

Das ausgiebige Tour-Leben fordert seinen Preis. Jake verlässt im Mai 2008 die Band. Aiden machen daraufhin als Quartett weiter, Will übernimmt einfach zusätzlich die Rhythmusgitarre. Außerdem startet er unter dem Banner William Control noch einen Alleingang. Neben dem neuen Aiden-Album "Knives" betätigen sich fast alle Mitglieder der Band mittlerweile auch anderweitig in Soloprojekten.

Deshalb kommen Aiden aber nicht zu kurz, die Band hat absolute Priorität in Sachen Touren, Alben und DVDs. Die erste erscheint im März 2010 in Form von "From Hell ... With Love". Damit nicht genug, folgt im März 2011 zunächst das Album "Disguises", Ende Oktober dann bereits die sechste Scheibe "Some Kind Of Hate".

Zu diesem Zeitpunkt ist Drummer Jake allerdings nicht mehr in der Band. Seinen Platz hat live zunächst Ryan Seaman von Falling In Reverse eingenommen.

Alben

Aiden - Conviction: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2007 Conviction

Kritik von Michael Edele

Noch mehr Weicheier-Vocals gibts nur bei Bon Jovi. (0 Kommentare)

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