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laut.de-Biographie

Fall Out Boy

Fall Out Boy, Fall Out Boy, ...? Ach ja, genau – die Simpsons! Eingefleischten Matt Groening-Fans ist dieser Name natürlich nicht neu. Schließlich handelt es sich hierbei um den gewieften Assistenten des Radio Active Man, dem Lieblings-Comic-Helden des kleinen gelben Protagonisten Bart.

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Fall Out Boy nennen sich auch die amerikanischen Pop-Punker um Frontmann Patrick Stump. Deren Songs erinnern verdächtig an Collegerock der Marke Blink 182 und lassen Parallelen zu Creed, My Chemical Romance oder Panic! At The Disco erkennen.

Die Geschichte der Band beginnt in Wilmette, einem Vorort von Chicago. Gitarrist Joe Trohman und Bassist Pete Wentz wachsen dort zusammen auf, entdecken die lokale Hardcoreszene und gründen eigene Bands. So lernt Wentz auch Stump und Schlagzeuger Andy Hurley kennen. Als die einzelnen Bandprojekte jedoch im Sand verlaufen, beschließen die drei einen Neuanfang und rufen ihre Band ohne Namen ins Leben.

Anfangs sind sie noch etwas unmotiviert: "Wir wollten etwas eigenes machen, wussten aber nicht, wie das letztendlich aussehen sollte", so Wentz. "Wir hatten nicht einmal einen Namen. Bei unserem zweiten Gig spielten wir an einem College. Wir fragten das Publikum, wie wir uns nennen sollen und jemand rief 'Fall Out Boy.'"

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Komplett besetzt und nun auch mit eigenem Bandnamen versehen, machen sich die Chicagoer Jungs ans Werk und nehmen ihr erstes Demo auf. Dieses schicken sie an jedes Musiklabel, das ihnen einfällt, und stoßen auch auf Resonanz. Am 25. Februar 2003 folgt das erste Album "Fall Out Boy's Evening Out with Your Girlfriend", erntet allerdings wenig Zuspruch.

Kurz darauf unterschreiben sie bei Fueled By Ramen, die später auch Panic! At The Disco unter Vertrag nehmen. Im Mai veröffentlichen sie "Take This To Your Grave" mit dem sie erste Erfolge verbuchen. "Grand Theft Autumn (Where Is Your Boy?)" und "Saturday" werden auf den amerikanischen Fernsehsendern Fuse und mtvU rauf und runter gespielt, das Album erlangt Goldstatus – der Eintritt ins Mainstream-Musikgeschäft ist somit geglückt. Kurze Zeit später wechseln sie erneut ihr Label und unterzeichnen bei Island Records (The Bravery, Keane, The Killers).

2005 macht Bassist Wentz mit einer Überdosis Arzneimittel Schlagzeilen, erholt sich jedoch wieder und bestreitet, dass es sich um einen Selbstmordversuch handelte. In dem Song "7 Minutes In Heaven (Atavan Halen)", enthalten auf der Folge-CD "From Under The Cork Tree", verarbeitet er diese Erfahrung.

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In den USA verkauft sich "From Under The Cork Tree" bereits in der ersten Woche 70.000
Mal und heimst Doppel-Platin ein. Die Tracks "Sugar, We're Goin Down" und "Dance, Dance" werden Charterfolge. Es folgt eine ausgedehnte Tour quer durch Amerika. Auch England feiert die Musiker, wo sie in ausverkauften Hallen spielen. Sie treten mit Top-Acts wie Blink 182, Panic! At The Disco, Less Than Jake, Yellowcard oder Taking Back Sunday auf und erweitern so ihre Fanbase.

Im Mai 2006 tauchen Nacktfotos von Wentz im Internet auf, die der Band weiteres mediales Interesse sichern. Im gleichen Jahr werden Fall Out Boy als Best New Artist für den Grammy nominiert und gewinnen einen MTV Video Music Award in der Kategorie "Viewers Choice".

Das vierte Studioalbum "Infinity On High" erscheint im März 2007. Dabei erhalten sie prominente Unterstützung von Rapper Jay-Z, der das Intro beisteuert. Die Single "This Ain't A Scene, It's An Arms Race" feiert einen grandiosen Einstieg auf Platz zwei der US-Billboard-Charts und sorgt dafür, dass das Album schon nach wenigen Wochen Platinstatus erreicht.

2008 schieben sie eine DVD hinterher. "Live In Phoenix" kommt im Deluxe-Boxset, bietet sämtliche Musikvideos der Band und enthält darüber hinaus auf Bonus-CD fünf weitere Tracks. Kurz vor Weihnachten bescheren sie ihren Fans das fünfte Studioalbum "Folie A Deux", ein Jahr darauf folgt die Best Of "Believers Never Die". Als Anfang 2010 die Nachricht folgt, die Band werde auf unbestimmte Zeit eine Pause einlegen, hören viele schon das Totenglöcklein läuten.

Dazu passt, dass sich die Bandmitglieder gleich in neue Projekte stürzen. Gitarrist Joe Trohman und Drummer Andy Hurley bilden gemeinsam mit Mitgliedern von Every Time I Die sowie Anthrax eine Supergroup namens The Damned Things. Sänger/Gitarrist Patrick Stump vertieft sich in die Arbeit an seinem Solodebüt "Soul Punk", das 2012 erscheint. Und Tieftöner Peter Wentz formt das Elektro-Projekt Black Cards: Ein angekündigtes Album erblickt aber nie das Licht der Welt.

Doch klammheimlich feilen Fall Out Boy an der Wiederkehr: In aller Stille entstehen die Songs, und im Februar 2013 erfahren die Fans vom Ende der Pause. Knapp zwei Monate später folgt das neue Werk "Save Rock And Roll". Fall Out Boy beweisen damit: Wer sich nach einer Nebennebenfigur der legendären "The Simpsons"-Serie benennt, den sollte man nicht so schnell abschreiben.

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Live in Köln 2009 Kreischender Jubel empfing Pete Wentz und seine Teenieband im Palladium.

Kreischender Jubel empfing Pete Wentz und seine Teenieband im Palladium., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Kreischender Jubel empfing Pete Wentz und seine Teenieband im Palladium., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Kreischender Jubel empfing Pete Wentz und seine Teenieband im Palladium., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Kreischender Jubel empfing Pete Wentz und seine Teenieband im Palladium., Live in Köln 2009 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Live in der Kantine Köln 2006 Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln.

Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Im Februar 2006 spielen Fall Out Boy in der Kantine Köln., Live in der Kantine Köln 2006 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)
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