laut.de-Biografie
The Pineapple Thief
Bruce Soord initiierte die Band im ausklingenden Jahrtausend. Bis zum dritten Album "Variations On A Dream" trat dessen Kopfgeburt allerdings ausschließlich als Studioprojekt in Erscheinung. Dem Lockruf von Bühne und wachsender Fanschar erlegen, gab Soord schließlich nach, scharte alte Schulfreunde und Wegbegleiter um sich und hob die Band aus der Taufe.
Der Name ist einem skurrilen amerikanischen Film namens "Eve's Bayou" entliehen, in dem ein kleines Mädchen in einer Szene eine Ananas stiehlt. Das entsprechende Kapitel auf der DVD ist mit "Pineapple Thief" betitelt. Der Kontakt zu der Plattenfirma Kscope kam laut Homepage zustande, nachdem ein gewisser Steven Wilson den Track "Little Man" gehört hatte und die Band weiter empfahl.
Entsprechend sind die Vergleiche zu Porcupine Tree ohrenfällig. Das Songverständnis lässt sich zwar kaum auf eine Stilistik reduzieren, recht deutlich ist jedoch die Tendenz zur Denkrichtung der Minimal Music gepaart mit spannungsreichen Soundscapes. Pink Floyd und modernere Indie/Alternative-Helden wie Radiohead und die Smashing Pumpkins stehen sicherlich in Bruce Soords Plattensammlung.