Porträt

laut.de-Biographie

The Bouncing Souls

1987 schließen sich in New Brunswick, New Jersey fünf Nasen namens Greg Attonito (Gesang), 'The Pete' Steinkopf (Gitarre), Bryan 'Papillon' Kienlen (Bass) und Shal Khichi (Drums) zusammen, um nicht nur die ein oder andere Party zu schmeißen, sondern auch um entsprechend für musikalische Unterhaltung zu sorgen. Punk soll es sein, denn Bands wie The Ramones, Blondie, Social Distortion, Bad Brains und die Cro-Mags haben zwar alle unterschiedliche Ansätze zu dieser Musik, aber durch die Bank ihren Einfluss auf die vier Männer.

Schon wenige Zeit nach der Gründung erscheinen die ersten Singles der Band doch ihr erstes Album liegt erst 1994 in Form von "The Good The Bad And The Argyle" vor. Die Scheibe erscheint zunächst nur über das eigene Label Chunksaah Records, das sie kurzerhand so benannt haben, weil ihr Kumpel Tim Chunks ihnen die Kohle für die Aufnahmen geliehen hat. Dann brechen sie aber ihre Zelte in New Brunswick ab und siedeln nach Hoboken, bzw. New York City über. Dort treten BYO Records an sie heran und nehmen sie unter Vertrag. Quasi ständig auf Tour, schreiben sie schon an den Songs für's nächste Album "Maniacal Laughter", das 1995 erscheint.

Zusammen mit den Mighty Mighty Bosstones, NOFX oder den Descendents machen sie erneut die Straßen unsicher und sich selber bald eine guten Namen in der amerikanischen Hardcore/Punk-Szene. Das bleibt auch Bad Religion-Gitarrist und Epitaph-Chef Brett Gurewitz nicht verborgen, er krallt sich die Band '96 für sein Label. Dort erscheint ein Jahr später schließlich ihr drittes Album, schlicht "The Bouncing Souls" benannt.

Nun geht es so richtig los, denn The Bouncing Souls sind sowohl Teil der The Warped Tour Festivals, als auch der Punkorama Tour des Labels. Von den eigenen Headlinerauftritten ganz zu schweigen. Inzwischen komplett nach NY City übergesiedelt, beginnen sie mit den Aufnahme zu "Hopeless Romantic", die allerdings die letzten für Drummer Shal sein werden. Der nimmt nach der anschließenden Tour seinen Hut und sorgt somit für den ersten Besetzungswechsel bei den Bouncing Souls.

In Michael McDermott (Ex-Murphy's Law) finden sie aber schnell passenden Ersatz und legen erst mal wieder live los, und zwar nicht nur in den Staaten, sondern auch in Europa und Australien. Im Sommer nehmen sie die nächste Scheibe auf, die kurzentschlossen "How I Spent My Summer Vacation" nennen. In Europa stehen sie im Vorprogramm von Green Day auf der Bühne und begleiten diese auch nach Japan. Da zwischendrin nicht sonderlich viel Zeit für neue Songs bleibt und die Fans eh nach einigen Sachen schreien, die kaum oder gar nicht mehr zu haben sind, erscheint 2002 zunächst mal "The Bad The Worse And The Out Of Print".

Dabei handelt es sich um Coverversionen, B-Seiten und andere Raritäten, die die Jungs wieder über Chunksaah Records veröffentlichen. Ebenfalls in diesem Jahr erscheint auch eine Split-EP mit Anti-Flag, ehe 2003 das neue Studioalbum "Anchors Aweigh" folgt. Ebenfalls in diesem Jahr erscheint ihre erste DVD "Do You Remember: Fiftteen Years Of The Bouncing Souls". Während die erste Scheibe so was wie eine Dokumentation der Bandgeschichte ist, gibt es auf der zweiten über 50 Live-Songs und jede Menge anderen Kram zu sehen.

Natürlich schließt sich an die Veröffentlichung von "Anchors Aweigh" wieder ein unermüdlicher Tourmarathon an. Doch als der vorbei ist, hat sich eine gewisse Müdigkeit in die Band eingeschlichen - man braucht erst einmal einen gewissen Abstand von einander. So erscheint 2005 mit "Live" eine Doppel-CD und mit "The Show Must Go Off - Live At The Glasshouse" eine weitere DVD, während sich die Band eine kleine Auszeit nimmt. Doch schließlich ist alles wieder im Lot, gemeinsam nehmen sie die nächste Scheibe in Angriff.

Dieser verpassen sie den prahlerischen Namen "The Gold Record" und lassen sie ab Anfang Juni 2006 auf die Menschheit los. Schon vor der Veröffentlichung sind sie wieder Teil der Warped Tour und quer durch die Staaten auf Achse.

Alben

The Bouncing Souls - Comet: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2013 Comet

Kritik von Andreas Dittmann

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