Porträt

laut.de-Biographie

Mad Caddies

Irgendwann im Sommer 1995 gründeten sich im Örtchen Solvang bei Santa Barbara in Kalifornien die Mad Caddies. Um nicht gleich als untalentierte und faule Skapunks aufzufallen, tarnten sie sich erstmal als Surfer. Keine schwere Aufgabe in Kalifornien, wo die Sechs herkommen, so hielten sie es gut ein Jahr aus.

Chuck Robertson, Sänger der Band, und Gitarrist Sascha Lazor lernen sich bereits 1993 auf der High School kennen. Keith Douglas spielt bereits früh Trompete und stellt zusammen mit dem Posaunisten Eduardo "Dude" Hernandez die Horn Section der Band. Die Rhythmus-Abteilung um Mark Iversen am Bass und Drummer Brian Flanniken, dem großen Metal-Fan der Gruppe, komplettiert die Mad Caddies.

Nach einem Jahr an relativ unproduktiver Existenz beschließen die Caddies, es mal ernsthaft zu probieren und schließen sich zusammen ein. Das Resultat: "Quality Softcore", das Debütalbum, das 1997 über Honest Don's erscheint. Dem Godfather des amerikanischen Punk der Neunziger, Fat Mike gefällt der eigene Mix aus Punk, Dixie, Ska und Reggae, und so erscheint bereits ein Jahr später "Duck And Cover" auf Fat Wreck.

Eine besondere Stärke der Caddies ist von Anfang an das Live-Spiel, so wundert es nicht, dass sie seit 1997 regelmäßig einer der Haupt-Acts beim großen Punkzirkus Warped Tour sind. Nach der "The Holiday Has Been Cancelled"-EP von 2000 folgt wieder nur ein Jahr später das Piraten-Punk-Album "Rock The Plank", das von Bands wie Flogging Molly oder Dropkick Murphys bekannte Thematiken (irisch sein, arm sein, besoffen sein) auf raue See entführt.

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Im März 2003 gehen sie mit "Just One More" wieder an Land. Ein Dokument ihres hervorragenden Live-Könnens liefern sie im Herbst 2004 mit "Live From Toronto: Songs In The Key Of Eh" ab.

Relativ lange bleibt es in der Folge ruhig um Robertson & Co. 2007 erscheint "Keep It Going" und noch mal sieben Jahre später "Dirty Rice". Beide lassen eine deutliche Hinwendung zu Ska, Swing und Reggae erkennen. Der Punk tritt dezent in den Hintergrund.

Alben

Mad Caddies - Keep It Going: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Keep It Going

Kritik von Mathias Möller

Das Trinken aufgeben mit Reggae und Ska, weitersaufen mit Polka und Punk. (0 Kommentare)

Termine

Mi 23.07.2014 Aachen (Musikbunker)
Fr 25.07.2014 Bausendorf-Olkenbach (Riezer Stübchen)
Sa 26.07.2014 Lindau (Hintere Insel)
So 27.07.2014 Karlsruhe (Günther-Klotz-Anlage)
Mo 28.07.2014 München (Backstage)

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