Porträt

laut.de-Biographie

Pixie Lott

Pixie Lott teilt die Art ihrer Karriere mit Künstlern wie Lily Allen oder den Arctic Monkeys: Nicht nur, dass sie ebenfalls aus England stammen, sie verdanken ihren Durchbruch – genau wie die Pop-Sängerin, dem Internet, speziell der Plattform Myspace.

Lott, mit Vornamen eigentlich Victoria, stammt ursprünglich aus Kent, England. Mit ihren Eltern, ihr Vater Börsenmakler, ihre Mutter Hausfrau, und ihren beiden älteren Geschwistern wächst sie in Essex auf. Mit dem Singen beginnt Lott schon in der Kirchenschule. Nach ihrem Schulabschluss besucht sie mit Hilfe eines Stipendiums die Schauspielschule in London. Schon in der Zeit während ihres Studiums tritt sie in Musicals und Opern auf.

Während ihrer Ausbildung tritt Pixie unter anderem in der Musicalproduktion Chitty Chitty Bang Bang auf und es flattern weitere Angebote ins Haus. So ergattert die Engländerin einen Gesangspart in der von Pink Floyd-Mitgründer Roger Waters komponierten Oper Ça Ira.

Danach geht alles Schlag auf Schlag: "Ich weiß noch, dass ich gerade Unterricht hatte und ich bekam die Nachricht, dass ein gewisser L.A. Reid am nächsten Tag in die Stadt fliegen würde, um mich in irgendeinem Hotelzimmer zu treffen. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wer das eigentlich sein sollte, und dazu hatte ich noch nie zuvor ein Meeting gehabt", erinnert sich Pixie.

Ein Carey-Cover überzeugt Reid, aus dessen Feder unzählige Hits für Madonna, Whitney Houston oder Avril Lavigne stammen, vom Talent der Sängerin. Mit Fünfzehn erhält sie so einen Vertrag bei der Island Def Jam Music Group, deren Tochtergesellschaft Mercury Records Mitte 2009 die Debütsingle "Mama Do (Uh Oh, Uh Oh)" veröffentlicht.

Mit ihrer Mischung aus Pop, Soul und R'n'B reiht sich die süße Blondine in die Newcomer-Riege englischsprachiger Durchstarter-Girls hinter Little Boots und Lady Gaga ein, die sie mit ihrem ersten Song sogar vom Chart-Thron verdrängt. Dabei ist es vor allem ihre eingängige, soulige Stimme, die auffällt, hier und da an Duffy oder – wie könnte es anders sein – Pop-Diva Carey erinnert.

Den Erfolg hat die Sängerin sicher auch Vorreiterinnen wie Duffy oder Amy Winehouse zu verdanken, die den Weg für den Soul in England ebneten – und Lott wahrscheinlich auch als Einfluss dienen. Als Inspiration gibt die Britin neben Christina Aguilera und Adele auch viele ältere Sängerinnen wie Whitney Houston, Aretha Franklin und Roberta Flack an.

Im Studio bekommt die Künstlerin unter anderem vom Multi-Instrumentalist Greg Kurstin, der schon mit Pink, Lily Allen und den Chili Peppers zusammenarbeitete, Unterstützung. Lott arbeitet mit unterschiedlichsten Hit-Produzenten und Schreibern zusammen, schreibt an ihren Songs aber auch selbst mit - neben dem Singen hat sie auch das Klavierspielen gelernt.

Alben

Pixie Lott - Turn It Up: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2009 Turn It Up

Kritik von Artur Schulz

Überdurchschnittliche Tracks sind in der Unterzahl. (0 Kommentare)

Videos

Video Video wird geladen ...

Fotogalerien

Deutschland-Premiere Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin.

Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe) Der MySpace-Sprössling bringt frischen Soulpop nach Berlin., Deutschland-Premiere | © laut.de (Fotograf: Matthias Manthe)

Noch keine Kommentare