Porträt

laut.de-Biographie

Pet

Das Soloprojekt Pet wächst mit der Zeit zu einer vierköpfigen Band: Frontmann und Gründer André Abshagen ist der ganze Trubel um sein Debütalbum zu viel und so beschließt er, sich Hilfe zu holen. Noch während der Produktionsphase des Erstlings stoßen Keyboarderin Miss Mono, Bassistin Stefania und Drummer Dodo, der auch Mitglied bei Mouse On Mars ist, hinzu. Die muntere Deutschland-Italien-Combo – eine Hälfte der Band lebt in Berlin, die andere in Mailand – produziert ein Debüt, das es in sich hat. "Player One Ready" (2004) erhält begeisterndes Feedback. Andrew Weatherall, DJ, Produzent und eine Hälfte der Two Lone Swordsmen, lobt Pets Erstling genauso über den grünen Klee wie Compost-Labelchef Michael Reinboth und Tiefschwarz-Hälfte Ali. Nettes Namedropping.

Heraus gekitzelt hat der ehemalige Dauerfisch-Musiker Abshagen diese Reaktionen mit einem zehn Song starken Album sowie den Maxi-Singles zu den Tracks "Superpet" und "No Yes No". Vor allem "Superpet", das zunächst als limitierte Auflage durch Großbritannien geistert, klettert bald bis auf Platz 17 der Breaks&Beats-Charts, läuft schließlich auf BBC Radio 1 und bei John Peel rauf und runter. Pet fassen somit zunächst nur in England und nicht in der Heimat Fuß.

Hierzulande beweist letztlich wieder einmal Grönemeyers Grönland-Label Geschmack und sichert sich Abshagens Kompositionsdienste. Tatsächlich klingt Pets bunte Indiepop/Elektronik-Mischung ziemlich frisch und lässt Erinnerungen an die Beach Boys, E.L.O.,, Neu!, Notwist und Zoot Woman gleichzeitig aufkommen. Klingt wirr, rockt aber. Vorgetragen wird das Ganze stilecht auf englisch, denn: "Die englische Sprache ist die Sprache des Pop", wie Abshagen weiß. Im März 2004 schnuppern Pet dann auf der Experimental Pop Band-Tournee Clubluft.

Im Oktober 2006 erscheint das zweite Album,
"Rewind The Sofa Lady". Hierfür holen sich Abshagen & Co. Unterstützung von Produzent Gareth Parton, der bereits The Killers, The Pipettes und The Go! Team zum Erfolg verhilft. Auch dieses Album überzeugt mit flockig poppigen Elektrosongs, die durchaus Ohrwurmqualität haben – nicht zuletzt aufgrund von Abshagens eingängiger Stimme. Das zweite Album von Pet zeichnet sich also erneut durch eine frische Kombi aus Rock-, Pop- und Elektrosounds aus. Parallelen zu der Musik von Zoot Woman, Air oder The Notwist sind auch hier nicht zu überhören.

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  • Pet Music

    Offizielle Seite: nett gemacht.

    http://www.pet-music.com/

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