Porträt

laut.de-Biographie

Molotov Jive

Dass junge schwedische Rockbands sich nicht gern in Bescheidenheit üben, wissen wir spätestens seit den Hives oder Mando Diao. Auch Molotov Jive bilden da keine Ausnahme, so tönt Sänger Anton Annersand: "Wenn ich uns mit anderen vergleichen sollte, wären das die Beatles, The Who, The Smiths, die ersten drei Springsteen-Alben, David Bowie, The Libertines und vielleicht auch Atomic Swing".

Vielleicht kuckt die Band, die neben Anton noch aus Bassist Anders Wennberg, dem "gemeinen Gitarristen" Oskar Olofsson und Johan "Johnny" Hansson am Schlagzeug besteht, sich aber auch das ein oder andere bei ihren Freunden von Sugarplum Fairy ab. Mit ihnen kommen Molotov Jive auch im Frühjahr 2007 zum ersten Mal nach Deutschland auf Tour.

Die Geschichte der Band beginnt 2003, als Anton und Johnny als einzige Mitglieder von Wendy übrig bleiben. Daraufhin beschließen die zwei, eine neue Gruppe zu gründen. So entsteht gemeinsam mit Oskar und Anders Molotov Jive. Im folgenden Jahr geben sie in Schweden bereits kleinere Konzerte, bevor sie 2005 der Indie-Label Bonnier Amigo unter Vertrag nimmt.

Danach touren sie durch Schweden, teils alleine oder als Support der Arctic Monkeys und von Sugarplum Fairy, die sie eben 2007 auch mit nach Deutschland nehmen. Das Publikum hierzulande zeigt sich so begeistert, dass die Jungs kurz darauf für eigene Konzerte zurückkehren. Ihr Debüt "When It's Over I'll Come Back Again" in Schweden bereits 2006 erschienen, entwickelt sich zum Exportschlager, so dass es im Folgejahr auch in deutsche Läden kommt.

Während des Tourens schreibt man LP Nummer zwei, die diesmal weniger libertineske anmutet, dafür poppiger daherkommt und in Sachen Überschwänglichkeit in Nichts nachsteht: "Dieses Album ist unser 'Born To Run'", so die Schweden großmundig. Bescheidenheit sieht definitiv anders aus.

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