Porträt

laut.de-Biographie

Mennen

Anfang der 90er hat Sänger Joss Mennen keinen Bock mehr auf seine bisherige Band Zinatra und packt seine Koffer. Die lösen sich bald danach auch schon auf, jedoch ist Joss derweil schon auf der Suche nach neuen Musikern, um wieder aktiv zu werden.

Nachdem er sich eine Zeit lang in Holland als Studiomusiker durchgeschlagen hat, trifft er auf den Gitarristen Eric van de Kerkhof. Mit ihm zusammen legt er den Grundstein für seine nächste Band, die auf den schlichten Namen Mennen hören soll. Bald schon stoßen Drummer Fon Janssen und ein weiterer Gitarrist mit der Bezeichnung P.P. dazu und mit Basser Frenk Aerndenroomer ist das Line-Up perfekt. Sie nehmen das erste Demo auf, von dem sich T&T Records schon begeistert zeigen.

Musikalisch gehen Mennen etwas härter zur Sache als Joss' frühere Band und liegt irgendwo zwischen Stratovarius und Jackal. Das Debüt "Mennen" erscheint 1994 und schlägt vor allem in Japan mächtig ein. Dort erscheint das Album über JVC und dank des dortigen Erfolges, spielen sie '96 "Back To The Real World" ein. Die anschließende Tour umfasst insgesamt 50 Dates und endet mit einem Abschlussgig auf dem holländischen Bospop Festival vor 10.000 Besuchern.

Der nächste Streich läuft unter dem Titel "Age Of Fools" und geht doch wieder eher in Richtung Adult Oriented Rock. Das passt P.P. und Basser Frenk nicht so recht in den Kram und sie brechen ihre Zelte bei Mennen ab. Mit Alex Jansen finden sie bald eine neuen Tieftöner, einen zweiten Gitarristen suchen sie gar nicht erst. Das folgende Jahr sieht man sie fast überall in Europa, wo sie u.a. mit den Scorpions, Gotthard, Grip Inc. oder Molly Hatchett unterwegs sind.

Zu dieser Zeit sieht sich die Band schon in der Situation, dass die Fans ein Livealbum von ihnen verlangen. So laden sie Anfang April 2000 in den Biebob Club in Belgien ein, um beim dortigen Konzert die Bandmaschinen mitlaufen zu lassen. Die Produktion der Scheibe übernimmt Peter De Wint (Harem Scarem/Glenn Hughes) und nachdem die Scheibe 2001 auf dem Markt ist, drehen sie ein paar Headlinerrunden durch den Süden Europas. In deren Verlauf sind sie auch eine Zeit lang als Support für Dio unterwegs.

Danach genehmigen sie sich eine kleine Pause, denn sie bauen an ihrem eigenen Studio. Dort basteln sie am nächsten Album herum, kloppen dieses aber wieder komplett in die Tonne, um nochmal ganz neu zu beginnen. Auch 2003 arbeiten sie fast das komplette Jahr an neuem Material, liefern dafür aber echt Qualität ab. Als Produzenten holen sie sich Erwin Musper, mit dem Joss zu Zinatra-Zeiten schon zusammen gearbeitet hat und der inzwischen auf Arbeiten für Metallica, Van Halen und Bon Jovi verweisen kann.

Beim Mix befinden sich auch die Scorpions im selben Studiokomplex für ihre Aufnahmen zu "Unbreakable" und bitten Joss und Alex, bei den Backing Vocals mitzusingen. Dennoch dauert es noch bis 2005, ehe die Scheibe mit dem Namen "Freakazoid" (übrigens auch der Namen einer herrlich sinnlosen Cartoonserie) auf den Markt kommt. So beginnen sie schon im selben Jahr, neben einigen Konzertreisen, mit den Arbeiten zum fünften Studioalbum. Kaum sind diese abgeschlossen, geht es ab in die Staaten, um erneut mit Erwin Musper zusammen zu arbeiten.

Während ihrer Zeit in Cincinnati spielen sie ein paar Clubshows und lassen auch hier immer mal wieder die Aufnahmegeräte mitlaufen. Nach ihrer Rückkehr 2006 spielen sie ein paar weitere Konzerte und suchen sich mit Armageddon ein neues Label. Dort unterschreiben sie eigentlich für die Veröffentlichung von "Planet Black", doch das Label zeigt sich von den Liveaufnahmen so begeistert, dass sie "Freakalive" Mitte Oktober veröffentlichen. "Planet Black" soll allerdings schon Ende des Jahre hinterher geschoben werden. Doch Pustekuchen, ehe das Studioalbum erscheint, vergeht über ein Jahr. Erst Ende Mai 2008 legt das mittlweile in Wacken Records umbenannte Label "Planet Black" tatsächlich auch in die Regale.

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