Porträt

laut.de-Biographie

I Might Be Wrong

I Might Be Wrong gründen sich im Jahr 2004 in der Hauptstadt Berlin. Die Stützpfeiler der Band sind Sängerin Lisa von Billerbeck, die in Berlin ihr Kunststudium aufnimmt, und die beiden Soundmänner Andreas Bonkowski und Jan Heinemann, die sich bereits vorher im weitläufigen Umfeld des Berliner Independent Labels Sinnbus tummeln. Letzterer steigt jedoch nach einer produktiven Soundfindungsphase früh wieder aus und wird später zu einem der Vordenker der Postrocker Seidenmatt.

Überhaupt muss die junge Formation in den ersten Jahren einige Besetzungswechsel verkraften. Bis 2007 sitzt Simon Frontzek hinter dem Schlagzeug, ehe auch er für sein Soloprojekt Sir Simon Battle die Band verlässt und später sogar bei Tomte anheuern kann. Kein Wunder also, dass sich I Might Be Wrong – benannt nach einer Live-EP von Radiohead, die Songs vom Album "Kid A" enthält - zunächst nur vereinzelte Konzerte in Berlin gibt.

Ein erstes richtiges Album, das die Band für das Jahr 2005 anvisiert, fällt tragischerweise einem Festplattencrash zum Opfer. Die letzten Überreste werden auf einer selbstbetitelten Pocket-CD veröffentlicht und weisen überdeutlich auf das Potenzial einer Band hin, die man – wüsste man es nicht besser – eigentlich im Weilheimer Umfeld rund um The Notwist verorten würde.

Schließlich scheinen die Songs stark von den unterkühlten Indietronic-Basteleien der Morr-Acts Lali Puna und MS John Soda beeinflusst. Purzelnde Beats treffen auf verquerte Rhythmen, Indie-Gitarrenläufe, poppige Melodien und von Billerbecks zarten Gesang, der an Elke Brauweiler von Paula erinnert und nebenbei auch ein Jahr lang den experimentellen Post-Pop von Monochrome bereichert.

2007 hat sich ein Bandstamm gefunden und man kann endlich das Debütalbum "It Tends To Flow From High To Low" fertigstellen, das via Sinnbus erscheint, von Produzent und Klez.e-Sänger Tobias Siebert aufgenommen ist und dessen buntes Cover auch von der Sängerin gestaltet ist. Die Band tourt daraufhin erstmals durch Deutschland. Man spielt unter anderem Support-Shows für The Wedding Present und Dear Reader, ehe 2009 das zweite Album "Circle The Yes" das Licht der Welt erblickt.

Das Label Sinnbus schreibt begeistert: "Man stelle sich vor, dass Feist die Schlechtwetterfront bei Delbo durchbricht oder Cat Power The Album Leaf wach küsst und in eine noch fantastischere Traumlandschaft schickt."

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