Porträt

laut.de-Biographie

Hole

Sind Hole tatsächlich nur Courtney Love? Jein! Die Medien weigern sich jedenfalls von Anfang an beharrlich, in der Band aus Los Angeles mehrere Personen zu sehen. Als Stammbesetzung von Hole gelten neben Love lange Zeit Eric Erlandson (Gitarre), Melissa auf der Maur (Bass) und Patty Schemel (Drums).

Später drischt Samantha Maloney (u.a. auch bei Mötley Crüe und Peaches, später bei Eagles Of Death Metal) für Schemel auf die Felle. 1998 steigt auf der Maur aus, um mit den Smashing Pumpkins auf Tour zu gehen.

Ständige Besetzungswechsel sind bei Hole nichts Außergewöhnliches. Als das erste Album "Pretty On The Inside" entsteht, sorgen noch Jill Emery und Caroline Rue fürs Bass- und Schlagzeugspiel. Doch kurz nach der Veröffentlichung des wütenden Punk-Albums kommt es zu musikalischen Differenzen mit Love, so dass Schemel (Drums) und Leslie Hardy (Bass) zur Band hinzustoßen.

Als Bassistin besinnt man sich jedoch kurze Zeit darauf auf Erics spätere Freundin Kristen Pfaff. Mit ihr entsteht das zweite, wesentlich poppigere Album "Live Through This". Hole sind inzwischen das mediale Aushängeschild der amerikanischen Riot Grrl-Bewegung. Neben den Exzessen von Sängerin Courtney sorgt vor allem ihre Hochzeit mit Nirvana-Chef und Generation-X-Identifikationsfigur Kurt Cobain im Jahr 1992 für steigende Popularitätswerte. Die Band Hole tritt zwangsweise zunehmend in den Hintergrund.

Als "Live Through This" fast zeitgleich mit Cobains Selbstmord auf den Markt kommt, ist der Medienhype perfekt. Anstatt über die schön aggressiven Popsongs (Single-Hit "Doll Parts") oder Loves Gesangsleistung zu schreiben, konzentriert sich die Presse auf ihre Aussage kurz nach Cobains Tod, ihr Mann sei ein "Arschloch" gewesen.

Auch bei Hole geht es nicht ruhig weiter. Noch im selben Jahr wird Bassistin Pfaff nach einer Überdosis Heroin tot auf der Toilette gefunden. Die Band nimmt sich eine Auszeit und Love startet eine Schauspieler-Karriere. Für ihre Rolle in "The People Versus Larry Flint" gewinnt sie 1996 einen Golden Globe Award. 1997 veröffentlicht Holes Plattenfirma Geffen das Album "My Body The Hand Grenade" mit raren Hole-Stücken.

In der Besetzung Erlandson/auf der Maur/Schemel erscheint 1998 das vierte Album "Celebrity Skin", auf dem sich die Band noch ein Stück weiter von der alten Noise-Richtung entfernt. Es folgen jahrelange Rechtstreitigkeiten mit Plattenfirmen sowie zwischen Love und einzelnen Bandmitgliedern. Zudem muss die Sängerin noch mit Dave Grohl und Krist Novoselic um das musikalische Erbe Nirvanas kämpfen. So verwundert es nicht, dass Love und Erlandson im Mai 2002 das Ende von Hole verkünden.

Geschlagene acht Jahre später kehrt Love mit Hole auf die Bildfläche zurück, allerdings ohne frühere Mitstreiter. Anfang 2010 kündigt sie eine Tournee an, die sie auch nach Europa führt und die das Album "Nobody's Daughter" promotet. Zum Entsetzen ihrer früheren Mitstreiter erscheint die Platte unter dem Bandnamen Hole. Neben Love stehen nun der 1986 geborene Gitarrist Micko Larkin, Bassist Shawn Dailey (Rock Kills Kid) und Drummer Stu Fischer im Line Up.

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Gesehen beim Zürich Festival 2010 Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro.

Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Courtney Love fauchte und röhrte ins Mikro., Gesehen beim Zürich Festival 2010 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen)

Offizielle Bandfotos 2010 (ohne Band)

, Offizielle Bandfotos 2010 (ohne Band) | © Universal (Fotograf: ) , Offizielle Bandfotos 2010 (ohne Band) | © Universal (Fotograf: ) , Offizielle Bandfotos 2010 (ohne Band) | © Universal (Fotograf: ) , Offizielle Bandfotos 2010 (ohne Band) | © Universal (Fotograf: )

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